Mehr als 40 Bstattungen unweit der Stiftsruine entdeckt

Gräber in Lippstadt überraschen die Archäologen

Damit hatte niemand gerechnet. Unweit eines der Wahrzeichen der Stadt Lippstadt, der malerischen Stiftsruine, kamen jetzt bei Bauarbeiten mehr als 40 Tote zum Vorschein. Eine echte Überraschung, die für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unverhoffte Einblicke in ein unbekanntes Kapitel der Stadtgeschichte ermöglicht. Die Gräber könnten Überreste eines ehemaligen Garnisonsfriedhofs aus dem 18. Jahrhundert sein.

Ausgrabung in Freienbessingen

Die bisher als karolingisch-ottonische Straßenstation gedeutete Anlage »Pfarre/Heergeist« im Kyffhäuserkreis ist gut 200 Jahre älter als gedacht. Neue Funde zeigen, dass sie schon in der Merowingerzeit bestand.

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Doppelheiligenfibel mit rotem Grubenemail

Was als Routine begann wurde zur archäologischen Überraschung. Denn der Boden an der Clarenstraße in Herford offenbarte den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein ganz neues Kapitel der Herforder Stadtgeschichte. Zum Abschluss der baubegleitenden Ausgrabungen halten die Archäologen jetzt neben wertvollen Funden und Befunden vor allem wichtige Erkenntnisse über die Siedlungsgeschichte rund um das bekannte Damenstift aus der Karolingerzeit ab dem 9. Jahrhundert in den Händen.

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Mittelalterliche Mauerbefunde

Dass eine Stadtmauer im Garten auftaucht, ist nicht unbedingt Alltag. Auch nicht für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Die Stadt Werl hat eine lange Geschichte, nicht zuletzt als Wallfahrtsort. Die Stadtmauer kann davon einiges erzählen - von Großbränden, Fehden und Überfällen, aber auch von einer Blütezeit aus Salz und Pilgertum. Wie das noch undatierte Stück der Stadtbefestigung, das jetzt an der Erbsälzerstraße zum Vorschein gekommen ist.

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Santa Maria Val Müstair

Seit Ende April führt der Archäologische Dienst Graubünden im Münstertal umfangreiche Ausgrabungsarbeiten durch. Dabei wurden historisch bekannte Reste eines mittelalterlichen Kirchen- und Hospizkomplexes samt Gräbern entdeckt.

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steinzeitliche Zäune

Die bisherigen Ergebnisse verwandeln den Fundort "Landerpfad" in Bad Sassendorf für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in einen der wertvollsten in Westfalen überhaupt. Sie fanden eine bislang unbekannte und gut 7.000 Jahre alte Siedlung aus der Jungsteinzeit. Zum Abschluss der archäologischen Ausgrabungen kamen jetzt weitere außergewöhnliche Funde wie der erste runde Zaun der Jungsteinzeit in Westfalen zu Tage.

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Blick auf den Siedlungshügel der antiken Stadt Doliche

Doliche ist die antike Stadt im Südosten der Türkei, wo einst auf einem nahengelegenen Hügel der Gott Iuppiter Dolichenus verehrt wurde. Seit Jahren zieht es Archäologen aus der ganzen Welt dorthin, weil Doliche der Wissenschaft viel erzählen kann. Etwa über die städtische Kultur in der Antike. Die Forschungen dazu unterstützt die DFG jetzt in einem auf drei Jahre angelegten Projekt der Universität Münster.

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Die neolithische Siedlung Merimde Beni Salama liegt im Nildelta

Im Nil-Delta lassen sich im größeren Umfang Spuren einer neolithischen Besiedlung der sogenannten Merimde-Kultur nachweisen. Das ist das Ergebnis von Feldforschungen und Archivstudien, die Prof. Dr. Joanne Rowland, Professorin für Ägyptologie an der Freien Universität Berlin, im Rahmen eines Forschungsprojekts des Exzellenzclusters Topoi durchgeführt hat. Diese Erkenntnis brachte vor allem eine Grabung, die im Sommer 2014 durchgeführt wurde.

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Grabung an der keltischen Befestigungsmauer

Am vergangenen Dienstag informierte Regierungspräsident Johannes Schmalzl gemeinsam mit den Grabungsleitern des Regierungspräsidiums Stuttgart, Prof. Dr. Dirk Krausse und Dr. Leif Hansen, über die bisherigen Forschungen zur keltischen Befestigung bei Langenenslingen im Kreis Biberach in Baden-Württemberg.

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Fast vollständig erhaltener jüdischer Grabstein

Die Sanierungsarbeiten in der Aula der Universität sind mehr als reine Modernisierungsmaßnahmen. Sie geben Aufschluss über die bewegte Geschichte eines einzigartigen Bamberger Kulturdenkmals – und dank des Fundes jüdischer Grabsteine auch über ein Stück Stadtgeschichte.

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Königsinschrift

Eigentlich war das Grabungsteam um Dr. Dietrich Raue und Dr. Aiman Ashmawy vom Ägyptischen Antikenministerium im Kairoer Tempelbezirk Heliopolis auf der Suche nach 3.500 Jahre alten Umfassungsmauern. Was die Experten jedoch vor etwa drei Wochen zwischen Müllbergen und teils illegal gebauten Häusern fanden, überraschte Raue, den Kustos des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig, dann doch sehr: In zwei bis drei Metern Tiefe stieß das deutsch-ägyptische Grabungsteam auf das Fragment einer großen Königsstatue aus Rosengranit (1213 bis 1203 vor Christus) und einige Meter weiter auf insgesamt sieben etwa 2.400 Jahre alte Basaltreliefs.

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