Glück beim Suchen - Hortfund nahe Haithabu entdeckt

Wikingerdorf Haithabu

Unweit der Welterbestätte »Archäologischer Grenzkomplex Haithabu-Danewerk Waldemarsmauer und Haithabu« vergrub vor rund 800 Jahren ein Reisender seinen Besitz, eigentlich um ihn später wieder an sich zu nehmen – jedoch kam es nie dazu. Erst vor einigen Tagen ist der Fund nun wieder ans Tageslicht gekommen, denn durch das Engagement eines Metallsondengängers in der Ausbildung konnte im nahen Umfeld des wikingerzeitlichen Handelsplatzes Haithabu der besondere Hortfund wiederentdeckt und geborgen werden.

Freilegung der Skelette

Neue Ausgrabungen des Kieler Sonderforschungsbereichs (SFB) 1266 enthüllen bislang unbekanntes Phänomen aus der Jungsteinzeit

Die Skelette von 38 Menschen, übereinander, nebeneinander, gestreckt auf dem Bauch, gehockt auf der Seite, auf dem Rücken mit abgespreizten Gliedmaßen, und fast alle ohne Kopf – was die Archäologinnen und Archäologen des Kieler Sonderforschungsbereichs 1266 der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Archäologischen Instituts der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (Nitra) in diesem Sommer im slowakischen Vráble in einer jungsteinzeitlichen Siedlung entdeckt haben, hat selbst erfahrene Forschende überrascht.

Ausgrabungen
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El-Wad Spitzen von Al-Ansab 1

Die Analyse von Steinwerkzeugen, die dem Ahmarian, der ersten jungpaläolithischen Kultur des Nahen Ostens (datiert vor etwa 40.000 bis 45.000 Jahren), zugeschrieben werden, zeigt, dass kleine, längliche, symmetrische Objekte (Lamellen) vor Ort in Massenproduktion hergestellt wurden. Eine solche standardisierte Produktion steht im Einklang mit dem, was Archäologinnen und Archäologen bereits mit der Einführung von Pfeil und Bogen in Verbindung gebracht haben.

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Bernsteinperlen

In Bayern hat ein Grabungsteam einen mehr als 3.000 Jahre alten, gut erhaltenen Brunnen entdeckt. Die Funde im Inneren sprechen dafür, dass er einst rituellen Zwecken diente.

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Neue Energie - ältester Fund

Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Baus einer Windenergieanlage in Lippstadt-Lohe (Kreis Soest) fand das Grabungsteam einer archäologischen Fachfirma, unterstützt von Fachleuten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Siedlungsspuren und das älteste Fundstück, das bisher bei einer archäologischen Ausgrabung auf Lippstädter Gebiet geborgen wurde: eine etwa 4.500 Jahre alte endneolithische Pfeilspitze aus Feuerstein.

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Bemaltes Glas aus Sendenhorst

Archäologische Untersuchungen im Südosten der Sendenhorster Altstadt ermöglichten dem Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) tiefe Einblicke in die Stadtentwicklung vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

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Urnenfragmente des 4./5.Jh.

Überraschend ist ein Ausgrabungsteam bei Minden auf ein kleines Brandgräberfeld gestoßen, in dem schon vor über 2.000 Jahren die Bewohner einer kleinen Gemeinschaft naheliegender Höfe ihre Angehörigen bestattete. Seit drei Monaten ist sind die Archäologen und Archäologinnen unter fachlicher Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf der Spur der untergegangenen mittelalterlichen Siedlung Didinghausen.

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Ausgrabung in Manching

Seit Anfang 2022 arbeiten Archäologinnen und Archäologen in der keltischen Siedlung von Manching, die zu den bedeutendsten Bodendenkmälern aus keltischer Zeit nördlich der Alpen zählt. Notwendig wurden die archäologischen Maßnahmen durch Bauarbeiten an der Bundesstraße 16. Gut die Hälfte der aktuellen Grabungsfläche im Zentrum des Oppidums von Manching ist mittlerweile untersucht und dokumentiert: Die jüngsten archäologischen Befunde und Funde zeichnen ein detailreiches Bild vom Alltag der Menschen, die damals dort lebten und arbeiteten.

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Amphorenscherben in Restaurierungswerkstatt

In Paderborns Innenstadt haben Archäologinnen und Archäologen überraschend Amphorenscherben aus römischer Zeit vor 2.000 Jahren entdeckt. Bisher waren nur wenige, jüngere Hinweise auf die Römerzeit in Paderborn gefunden worden, wahrscheinlich Beute oder Handelsgut von Germanen. Die Scherben der vier Amphoren könnten dagegen auf einen Wachposten von römischen Legionären in der Stadt hindeuten.

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Frühmittelalterliche Gewandschließe

Bei den aktuellen Rettungsgrabungen im Kleinbasel im Zusammenhang mit dem Ausbau der Fernwärmeleitungen kamen bisher 15 frühmittelalterliche Gräber zum Vorschein. Einzelne von ihnen waren mit aussergewöhnlich zahlreichen und wertvollen Beigaben ausgestattet. Den Höhepunkt bildet der Fund einer kunstvoll gearbeiteten goldenen Gewandschliesse, die im 7. Jahrhundert einer Frau mit ins Grab gegeben worden war.

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Ausgrabung Gräberfeld Segeletz

Seit 1830 führt die Ortsdurchfahrtsstraße von Segeletz über den ehemaligen Dorffriedhof. Zuvor war sie um den Kirchhof herum verlaufen, wie die Darstellung im Schmettau'schen Kartenwerk aus dem 18. Jh. noch erkennen lässt. Nun kamen bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt zahlreiche Gräber zum Vorschein. Immerhin hatten die Segeletzer vom 13. Jh. bis 1830, also weit über 500 Jahre, hier bestattet. Insgesamt 122 Gräber mussten bisher im Bereich des Friedhofs dokumentiert und geborgen werden. Die Denkmalbehörden und die Ausgrabungsfirma waren jedoch vor Beginn der Arbeiten davon ausgegangen, dass durch die umfangreichen früheren Arbeiten an der B5 große Teile des Friedhofs bereits zerstört worden waren. Der Erhaltungszustand war vor diesem Hintergrund dann doch unerwartet.

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