Bergkamener Grabfunde sind einzigartig

Grabbeigaben des Kriegers von Bergkamen

Mehrere Ausstellungen geplant

Auf den ersten Blick war es nur ein Haufen verrostetes Metall. Was sich unter den Werkzeugen der Restauratoren des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als kleine Sensation entpuppt hat, war bei seiner Entdeckung optisch kaum vom Boden zu unterscheiden, in dem es lag. Inzwischen haben die Wissenschaftler herausgefunden: Diese Grabbeigaben sind einmalig, in Bergkamen (Kreis Unna) lag ein 1.300 Jahre alter Schatz verborgen.

Menschlicher Fußabdruck aus dem Pleistozän

An der Ostküste Englands haben britische Forscher die ältesten noch erhaltenen menschlichen Fußspuren außerhalb Afrikas dokumentiert. Die Spuren, die eine Gruppe von Frühmenschen der Art Homo antecessor im weichen Boden am Ufer eines pleistozänen Flusslaufes hinterlassen hatte, sind der früheste direkte Nachweis für die Anwesenheit von Menschen in Nordeuropa.

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Zirkusbecher Krefeld

Museum Burg Linn: Neue Funde, Erwerbungen und Erkenntnisse vorgestellt

Beim traditionellen Grabungsabend des Museums Burg Linn in Krefeld wurden die archäologischen Funde des vergangenen Jahres, neue Arbeiten aus der Restaurierungswerkstatt sowie Neuerwerbungen und Stiftungen für die Sammlung des Hauses präsentiert. Ein herausragendes Artefakt bildet ein sogenannter römischer Zirkusbecher aus der Mitte des ersten nachchristlichen Jahrhundertes.

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Gründungsurkunde aus dem Ischtar-Tempel in Assur (Vorderseite). © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum

Am Mittwoch, den 4.12.2013, wurde in New York ein über dreitausend Jahre altes Goldtäfelchen aus Assur, das dem Vorderasiatischen Museum Berlin in den Wirren bei Kriegsende abhanden gekommen war, an das Museum zurückgegeben.

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Vor 3 Jahren wurde unweit der Heuneburg das Grab einer keltischen Fürstin als Ganzes im Block geborgen. Seither haben Restauratoren und Archäologen des LDA Baden-Württemberg an dessen Freilegung gearbeitet. Am Donnerstag präsentierte Landesarchäologe Dirk Krausse erstmals in einer Gesamtschau die vollständig freigelegte Bestattung der Keltenfürstin mit ihren reichen Grabbeigaben, unter denen sich neben Schmuck aus Gold und Bernstein auch eine verzierte Pferdemaske aus Bronze befindet.

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Neolithischer Feuersteinbergbau

Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt haben bei der Ortschaft Erdeborn zahlreiche Bergwerksschächte freigelegt, in denen schon vor etwa 6.000 Jahren jungsteinzeitliche Bergleute nach Feuerstein gruben - dem wertvollsten Rohstoff ihrer Zeit. Damit reichen die Wurzeln des Bergbaus im Mansfelder Land mehrere tausend Jahre weiter in die Vergangenheit als bisher bekannt.

Ausgrabungen
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Der Hohlbuckelarmring war während der Eisenzeit ein exklusiver Frauenschmuck in der Region. (Foto: LWL/Menne)

Schon vor fast 2.600 Jahren lebten und arbeiteten dort Menschen und schützten sich mit stattlichen Wällen gegen Angriffe: Die Wallburg "Bruchhauser Steine" bei Olsberg (Hochsauerlandkreis) hat eine lange Geschichte, die bereits in der späten Eisenzeit im 5. Jahrhundert v. Chr. begann.

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römische Badewanne

Studierende der Saar-Uni graben halbkreisförmige Badewanne in römischer Villa aus

Bei der diesjährigen Lehrgrabung im Bliesgau machten die Studentinnen und Studenten von Professor Rudolf Echt einen außergewöhnlichen Fund: In den Überresten einer römischen Villa entdeckten sie eine in Halbkreisform gemauerte Badewanne.

Ausgrabungen
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Die Ausgrabung eines antiken Felsheiligtums unter dem Theaterkastell von Milet in der heutigen Türkei hat aus Terrakotta gefertigte menschliche Gliedmaße und Götterbilder aus Marmor zutage gefördert. Der Fundzusammenhang wirft ein Schlaglicht auf die Christianisierung der antiken Stadt.

Ausgrabungen
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Römisches Kettenhemd-Fragment

Archäologen der Freien Universität Berlin ist bei ihren Ausgrabungen auf dem römisch-germanischen Schlachtfeld vom Harzhorn in Niedersachsen ein herausragenden Fund gelungen. Bei der Erkundung des Areals bei Kalefeld im Landkreis Northeim nördlich von Göttingen fanden die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Meyer das Kettenhemd eines römischen Soldaten. Erstmals wurde damit auf einem römisch-germanischen Schlachtfeld ein so gut erhaltener Körperpanzer freigelegt.

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Lissoir

Uraltes Erbe: Heutige Schleifwerkzeuge zur Lederbearbeitung wurden in ähnlicher Form schon von den Neandertalern gefertigt

Noch heute, 50.000 Jahre nach den Neandertalern und der Ankunft der ersten anatomisch modernen Menschen in Europa, werden sogenannte Lissoirs zur Verarbeitung von Tierhäuten benutzt. Die aus den Rippen von Rehwild hergestellten Schleifgeräte machen Leder weicher, glatter und wasserbeständiger. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und von der Universität Leiden in den Niederlanden haben in zwei einander benachbarten altsteinzeitlichen Ausgrabungsstätten im Südwesten Frankreichs Neandertaler-Werkzeuge aus Knochen entdeckt, die solchen Lissoirs sehr ähnlich sind. Die Werkzeuge unterscheiden sich von allen zuvor in Neandertaler-Stätten gefundenen Geräten.

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