Auf den Spuren der ersten schwäbischen Bauern

Ausgrabungen in Kirchheim unter Teck

Aufgrund von Hinweisen auf eine neolithische Besiedlung führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart seit vergangenem Sommer archäologische Ausgrabungen im Vorfeld von Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet Hegelelsberg in Kirchheim/Teck (Ldkr. Esslingen) durch. Nun hoffen die Archäologen, den vollständigen Plan eines jungsteinzeitlichen Dorfes dokumentieren zu können. Damit das bis zum für Sommer 2015 geplanten Abschluß der Ausgrabungen klappt, setzen die Forscher auf die Unterstützung durch die mittlerweile häufiger auch auf archäologischen Ausgrabungen anzutreffenden kamerabewehrten Multikopter.

Gleich mehrere Jahrtausende zurück reicht der Einblick, den der Paderborner Boden aktuell gewährt. In den Tiefen eines Grundstücks in der Kleppergasse erleben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gerade eine regelrechte Zeitreise zurück in die Zeit vor über 2.000 Jahren. Schon vor Christi Geburt hinterließen die ersten Paderborner hier ihre Siedlungsspuren. Die jüngsten Zeugnisse stammen aus dem Mittelalter.

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Markierte Pfostenlöcher auf der Grabung in Saerbeck

Dass sich die Menschen schon früh in der heutigen Gemeinde Saerbeck (Kreis Steinfurt) angesiedelt haben, ist bekannt, seit Archäologen vor über 30 Jahren Siedlungsspuren aus der Steinzeit und aus der Eisenzeit im nördlichen Münsterland untersuchten. Bei der aktuellen Ausgrabung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) kam zutage, wie die ersten Saerbecker Bauern Speicher, Stall- und Wohngebäude bauten und welche Keramik sie benutzten.

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Grabstele

Bei den derzeit laufenden Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) im Kerameikos von Athen wurde überraschend das Fragment einer klassischen Grabstele gefunden. Es war im Lauf der Jahrhunderte mehrfach wiederverwendet worden.

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Ausgrabung Watenstedt

3.000 Jahre alter skandinavischer Zeremonialort bei Watenstedt entdeckt

Bei Ausgrabungen an der Hünenburg bei Watenstedt im Landkreis Helmstedt fanden Archäologen der Universität Göttingen ein Feld von 450 Gargruben. Solche Gruben, in denen Speisen auf erhitzten Steinen gegart wurden, sind ansonsten weiter östlich und vor allem im skandinavischen Raum verbreitet. Sie liegen - wie in auch Watenstedt - in der Regel außerhalb der Siedlungsbereiche und werden mit rituellen Handlungen in Verbindung gebracht. Für eine skandinavische Herkunft der jungbronzezeitlichen Bewohner des Herrschaftssitzes am Nordrand des Harzes sprechen nach Ansicht der Forscher auch die hier gefundenen Bronzebecken samt passender Gießformfragmente, von denen Parallelen bisher nur aus Dänemark bekannt sind.

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Basaltstele mit unbekannter Götterdarstellung

Überreste aus 2.000 Jahren Kultgeschichte freigelegt

Altertumswissenschaftler des Exzellenzclusters »Religion und Politik« an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster finden nahe der antiken Stadt Doliche im Südosten der Türkei eine unbekannte Götterdarstellung.

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Südliches Fundament

Archäologen des von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste geförderten Forschungsprojektes »Kulte im Kult« haben im bekannten Orakelheiligtum des Apollon in Didyma (Türkei) das Fundament eines hellenistischen Tempels entdeckt. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, den seit Jahrzehnten gesuchten Tempel der Artemis, der Zwillingsschwester Apollons, gefunden zu haben.

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Am Dienstag, den 28.10. stellte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt weitere Ergebnisse der aktuellen archäologischen Ausgrabungen an der künftigen Erdgastrasse zwischen Peißen und Bobbau vor.

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Grabungsflächen westlich des Osterbönenener Weges

An vielen Orten in Westfalen sind die Spuren der vorrömischen Eisenzeit ab 800 vor Chr. bisher nur vereinzelt im Boden sichtbar geworden. Jetzt können die Wissenschaftler der LWL-Archäologie für Westfalen (LWL) in Hamm auf Grund eines Bauvorhabens erstmals großflächig und zusammenhängend die Siedlungskultur dieser Zeit erforschen.

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Scherben

Wissenschaftler der Klassischen Archäologie, der Ur- und Frühgeschichte und der Geografie der Universität Göttingen erforschen das Umland der sizilianischen Stadt Kamarina. Dabei haben sie unter anderem Heiligtümer und Opferstätten sowie korinthische Keramik aus der ersten Phase der Stadtgründung gefunden.

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Radarmessungen auf dem Andenplateau

Tübinger Archäologen erforschen extreme Lebensbedingungen der frühen Südamerikaner

In den südlichen Anden Perus hat ein Archäologenteam unter der Beteiligung von Forschern der Universität Tübingen und dem Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP) die höchstgelegenen menschlichen Eiszeitsiedlungen der Welt entdeckt.

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