Grabhügel »Bornhöck« gibt Geheimnisse preis

Ausgrabung Bornhöck

Einmalige Einblicke in die Architektur frühbronzezeitlicher Herrschergräber

Mit einer Höhe von ehemals mehr als 20 m und einem Durchmesser von 65 m stellt der vor knapp 4.000 Jahren errichtete Grabhügel »Bornhöck« bei Dieskau (Saalekreis) das bekannte frühbronzezeitliche Fürstengrab von Leubingen locker in den Schatten. Doch im Gegensatz zu diesem wurde der Bornhöck in den 1870er Jahren zum großen Teil undokumentiert abgetragen. Das, was von dem einstigen Riesengrabhügel übrig blieb, wird seit 2014 von Wissenschaftlern des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle untersucht. Am Dienstag präsentierten die Forscher die Ergbnisse der zweiten Ausgrabungskampagne.

Grabhügel von Seddin: Steinring

Anfang August endete eine dreiwöchige Ausgrabungskampagne am berühmten »Königsgrab« von Seddin in der Prignitz. Die Untersuchungen erbrachten neue Erkenntnisse zur Konstruktion des gewaltigen Grabhügels aus der jüngeren Bronzezeit.

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Geomagnetische Prospektion am Kapellenberg

Bei der mittlerweile sechsten Grabungskampagne auf dem 6.000 Jahre alten, jungsteinzeitlichen Fundplatz auf dem Kapellenberg bei Hofheim am Taunus werden weitere Flächen im Vorderbereich der etwa 45 Hektar großen Wallanlage untersucht. Die Archäologen erhoffen sich Anhaltspunkte zur Art und Dauer der Besiedlung der Anlage. Die Kampagne startet am 7. September. Sie wird von Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in einer Zusammenarbeit zwischen dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) und der hessenARCHÄOLOGIE durchgeführt.

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Germanische Bügelfibel

Seit nun fast einem Jahr begleiten Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart den laufenden Erdaushub zur Herstellung der Baugruben für den Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Bereits im Ende 2014 waren hier in verschiedenen Baufeldern archäologische Funde der Römer- und Völkerwanderungszeit sowie der Renaissance gemacht worden. Weitere Teile der damals erkannten Bodenzeugnisse liegen noch in den Baufeldern, die jedoch erst in den kommenden Jahren geöffnet werden können. Die hierzu notwendigen umfangreichen Rettungsgrabungen werden vorrausichtlich im Frühjahr 2016 beginnen.

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Kupfergefäße des Brunnens

Im Rahmen der Präsentation des vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegebenen Jahrbuchs »Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2014« wurden gestern die Ergebnisse der Grabungen auf dem Areal »Hofstatt« in Isny vorgestellt.

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Luftbild des Grabungsareals

Mitten in der historischen Altstadt und wenig westlich der spätmittelalterlichen Stadtmauer gräbt die Außenstelle Römhild des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) seit Mai bis in die zweite Augusthälfte 2015 am Töpfemarkt in Meiningen. Überraschend konnten Spuren der spätneolithischen Schnurkeramischen Kultur (2800–2200 v. Chr.) aufgedeckt werden – sie belegen erstmals in Meiningen die Nutzung des flussnahen Gebietes in der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr.

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Ofenkachel

Am vergangenen Mittwoch wurden die aktuellen Ergebnisse der Ausgrabung in Neuenburg am Rhein in Baden-Württemberg präsentiert. Es handelt sich dabei um die Werkstatt eines Hafners.

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Kirche St. Alexius in Herbolzheim

Erste Ergebnisse der Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in der Baugrube des Katholischen Gemeindezentrums wurden am Dienstag von Dr. Bertram Jenisch, Referent für Archäologie des Mittelalters, in Herbolzheim vorgestellt

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Ausgrabung eines prähistorischen Rastplatzes

Bei Altendorf im Saale-Holzland-Kreis haben Wissenschaftler vom Bereich für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Jena eine Station späteiszeitlicher Jäger ausgegraben. Durch die Ausgrabung wurde eine Fundstreuung von etwa 30 Quadratmetern dokumentiert. Der Urgeschichtler Prof. Dr. Clemens Pasda sagt, es handele sich um die erste archäologische Ausgrabung einer Magdalénien-Fundstelle in Thüringen seit über 40 Jahren.

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Feuerstelle aus gebrannten Sedimenten

Der Mega-See Lake Mungo hat Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspiriert, inmitten der Wüste das Boot erneut zu erfinden

Geologen und Archäologen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der La Trobe University (Australien) und der University of Wollongong (Australien) haben inmitten der australischen Wüste erstmals Belege dafür gefunden, dass der Lake Mungo vor 24.000 Jahren einen größeren Füllgrad hatte, als bislang angenommen. Darüber hinaus präsentieren die Forscher archäologische Belege dafür, dass die damaligen Menschen wiederholt eine in der Mitte des Mega-Sees entstandene Insel besuchten. Dazu hatten sie möglicherweise innerhalb der kurzen Zeit, die der Mega-See bestand, das Bootsfahren noch einmal erfunden.

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Aufgedeckte Brandgräber

Beim Kiesabbau in der Nähe des Römerlagers Anreppen bei Delbrück-Bentfeld (Kreis Paderborn) wurden überraschend Überreste von Bestattungen zutage gefördert, die nun die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beschäftigen. In den Gräbern wurden vor gut 2.000 Jahren die Aschereste von Toten bestattet. Damals war es Brauch, die Verstorbenen auf Scheiterhaufen zu verbrennen und die Asche anschließend in Gräbern beizusetzen. Gleich mehrere dieser Begräbnisstellen kamen unter der Baggerschaufel bei aktuellen Kiesabgrabungen zum Vorschein.

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