Hauskeller aus dem frühen Mittelalter in Bad Berleburg entdeckt

Von dem Kellerfundament des Gebäudes blieben nur wenige Steinlagen durch den fortwährenden Ackerbau erhalten

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben auf einem Acker nahe Bad Berleburg-Aue die Spuren einer mittelalterlichen Siedlung entdeckt und dokumentiert. Der wichtigste Befund aus Sicht der Expertinnen ist das steingemauerte Fundament eines Kellers aus dem frühen Mittelalter.

Leinfelden

Ergebnis der archäologischen Sondagen liegt vor

Das Ergebnis der archäologischen Sondagen, die das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart Ende Februar 2020 im geplanten Wohngebiet »Schelmenäcker« bei Leinfelden-Echterdingen durchgeführt hat, liegt vor und wurde der Stadt übergeben.

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Archäologin Sarah Gonschorek legt die Hauswand des 13./14. Jahrhunderts zur weiteren Untersuchung und Dokumentation sorgfältig frei

In Minden untersuchen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einer Fläche von etwa 1.200 Quadratmetern Überreste der mittelalterlichen Stadtbebauung. Nachdem sie im Dezember mittelalterliche Hausgrundrisse und Kanäle freilegen konnten, stießen sei nun auf eine nahezu komplette Hauswand aus dem 14. Jahrhundert.

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Figueira-Brava-Höhle (Portugal)

Bereits die Neandertaler ernährten sich vor über 80.000 Jahren regelmäßig von Muscheln, Fisch und anderen Meeresbewohnern. Den ersten umfangreichen Nachweis dafür fand ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Göttingen bei einer Ausgrabung in der Höhle von Figueira Brava in Portugal. Sie stammen aus dem Zeitraum, in dem die Neandertaler Europa besiedelten.

Ausgrabungen
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Dr. Christoph Steinmann legt den Mammutzahn frei

Eigentlich wollte ein archäologisches Grabungsteam auf einem Grundstück in einem Ortsteil der Gemeinde Riekofen (Bayern) nach Siedlungsresten aus dem 15. Jahrhundert suchen, stattdessen entdeckte es etwas viel Älteres, nämlich den Stoßzahn eines Mammuts aus der Eiszeit.

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Mauern aus verschiedenen Jahrhunderten: Das Grundstück an der Heiersstraße wurde im Laufe der Zeit wiederholt überbaut

Die Ausgrabungen an der Heiersstraße 15 in der Paderborner Altstadt gehen weiter. In Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) haben Archäologen einer Fachfirma nicht nur die Grundmauern eines Gerichtssitzes aus dem 16. Jahrhundert entdeckt, sondern auch ein darunterliegendes Gewölbe aus dem Mittelalter. Das Gerichtsgebäude war ein wichtiger Teil der frühen städtischen Selbstverwaltung.

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Dhaba-Ausgrabung, Indien

In einer in Nature Communications veröffentlichen Studie legen Forschende der Abteilung für Archäologie des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte zusammen mit internationalen Partnern Belege dafür vor, dass vor und nach der Supereruption des Vulkans Toba vor 74.000 Jahren Nutzer von mittelpaläolithischen Steinwerkzeugen in Indien präsent waren. Die Ergebnisse unterstützen die Annahme, dass Homo sapiens schon vor den großen Expansionswellen des Menschen vor 60.000 Jahren nach Südasien gelangt war und dass menschliche Bevölkerungsgruppen dort klimatische und ökologische Veränderungen überstanden.

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Das Reitergrab aus der Grabung in Nordendorf

Im schwäbischen Nordendorf sind Archäologen im Sommer 2019 bei Ausgrabungen auf einen besonderen Befund gestoßen: Es handelt sich um das reich ausgestattete Grab eines Reiterkriegers aus dem Frühmittelalter. Derzeit befinden sich die Funde aus dem Grab im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.

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Großer Tempel von Yeha

Bei jüngsten Ausgrabungen im heutigen Kirchengelände des Fundplatzes Yeha haben deutsche Archäologen die Reste eines weiteren 2.700 Jahre alten Heiligtums freigelegt. Das religiöse Zentrum dieses Ortes lag bereits in der Antike auf einer zentralen Erhebung und zeugt von der Jahrtausende alten Kultkontinuität.

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Dr. Xinying Zhou und sein Team vom Institut für Paläontologie und Paläoanthropologie in Peking bei Ausgrabungen in der Tangtian-Höhle

Getreide aus dem Fruchtbaren Halbmond und Rispenhirse aus Nordchina verbreiteten sich vor Tausenden von Jahren über Eurasien und führten zu signifikanten kulturellen Veränderungen. Die neuen Nutzpflanzen wurden schnell in Anbausysteme integriert, die sich die Fruchtfolge zunutze machten. Die dadurch erhöhte Produktivität begünstigte steigende Bevölkerungszahlen und die Bildung von Staaten in Europa und Asien. In einer aktuellen Studie zeigt ein internationales, interdisziplinäres Forschungsteam, dass dieser Prozess mindestens 1000 Jahre früher begann als bislang angenommen und dass dabei nicht nur die Menschen ihre Anbaumethoden an die rauen Umweltbedingungen anpassten, sondern auch die Pflanzen mit einem evolutionären Wandel reagierten.

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Ansicht des Gebel Assiut al-gharbi

Ein wichtiger Baustein für das kulturelle Gedächtnis Ägyptens

Vor rund 4000 Jahren war Assiut ein bedeutendes kulturelles Zentrum in Mittelägypten. Die antike Stadt mit ihren Tempeln, Palästen, Bibliotheken und Wohnhäusern ist unter den Ablagerungen der Nilüberschwemmungen und moderner Überbauung verschwunden, weshalb sie unter den Sehenswürdigkeiten nie den Rang von Theben oder Luxor erreichte. Im Gegenteil: Bis vor Kurzem war nur wenig über die Geschichte Assiuts bekannt und die moderne Großstadt genoss im Land kein hohes Ansehen. Doch das Bild verändert sich, seitdem ein deutsch-ägyptisches Kooperationsprojekt den Gräberberg Assiut al-gharbi im Westen der Stadt eingehend erforscht hat.

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