Neuer Monumentalbau auf Tempelberg von Yeha im äthiopischen Hochland entdeckt

Großer Tempel von Yeha

Bei jüngsten Ausgrabungen im heutigen Kirchengelände des Fundplatzes Yeha haben deutsche Archäologen die Reste eines weiteren 2.700 Jahre alten Heiligtums freigelegt. Das religiöse Zentrum dieses Ortes lag bereits in der Antike auf einer zentralen Erhebung und zeugt von der Jahrtausende alten Kultkontinuität.

Dr. Xinying Zhou und sein Team vom Institut für Paläontologie und Paläoanthropologie in Peking bei Ausgrabungen in der Tangtian-Höhle

Getreide aus dem Fruchtbaren Halbmond und Rispenhirse aus Nordchina verbreiteten sich vor Tausenden von Jahren über Eurasien und führten zu signifikanten kulturellen Veränderungen. Die neuen Nutzpflanzen wurden schnell in Anbausysteme integriert, die sich die Fruchtfolge zunutze machten. Die dadurch erhöhte Produktivität begünstigte steigende Bevölkerungszahlen und die Bildung von Staaten in Europa und Asien. In einer aktuellen Studie zeigt ein internationales, interdisziplinäres Forschungsteam, dass dieser Prozess mindestens 1000 Jahre früher begann als bislang angenommen und dass dabei nicht nur die Menschen ihre Anbaumethoden an die rauen Umweltbedingungen anpassten, sondern auch die Pflanzen mit einem evolutionären Wandel reagierten.

Ausgrabungen
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Ansicht des Gebel Assiut al-gharbi

Ein wichtiger Baustein für das kulturelle Gedächtnis Ägyptens

Vor rund 4000 Jahren war Assiut ein bedeutendes kulturelles Zentrum in Mittelägypten. Die antike Stadt mit ihren Tempeln, Palästen, Bibliotheken und Wohnhäusern ist unter den Ablagerungen der Nilüberschwemmungen und moderner Überbauung verschwunden, weshalb sie unter den Sehenswürdigkeiten nie den Rang von Theben oder Luxor erreichte. Im Gegenteil: Bis vor Kurzem war nur wenig über die Geschichte Assiuts bekannt und die moderne Großstadt genoss im Land kein hohes Ansehen. Doch das Bild verändert sich, seitdem ein deutsch-ägyptisches Kooperationsprojekt den Gräberberg Assiut al-gharbi im Westen der Stadt eingehend erforscht hat.

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Der heilige Berg Oberschwabens

In frühkeltischer Zeit bildete die Heuneburg mit dem Kult- oder Versammlungsplatz auf der Alten Burg, der Großen Heuneburg, dem Bussen und den offenen ländlichen Siedlungen im Umfeld offenbar ein einziges großes Siedlungssystem

​Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart hat am Mittwoch im Rahmen eines Pressegespräches die neuesten Ergebnisse der archäologischen Forschungen im Umfeld des frühkeltischen Machtzentrums Heuneburg vorgestellt. Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse vom LAD informierte über die bisherigen Ergebnisse von überregionaler und internationaler Bedeutung.

Kulturerbe
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Ausgrabung Domburg Paderborn

Manchmal widerlegen auch kleine Grabungen bestehende Forschungsmeinungen: In Paderborn haben Archäologen einer Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unter einem barocken Hauskeller einen Mauerabschnitt gefunden, der die bisherigen Ansichten über die Mauer der Domburg in Frage stellt.

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Befunddokumentation, Profile

In Minden haben Archäologen einer Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Spuren eines 2.000 Jahre alten Gräberfeldes und einer noch älteren Siedlung freigelegt. Die Ausgrabung verspricht neue Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte westlich der Mindener Altstadt.

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Ausgrabung Glashütte Driburg

LWL-Archäologen untersuchen seltenes Industriedenkmal

Im Vorfeld einer Neubebauung graben aktuell Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an der Brakeler Straße/Hufelandstraße in Bad Driburg. Dort untersuchen sie auf einer Fläche von 680 Quadratmetern die Überreste einer industriellen Glashütte, die mit ihrem Ursprung bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht und einen wichtigen Bestandteil Driburger Industriekultur darstellt.

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Ausgrabung der Nachbestattungen am Leubinger Fürstenhügel

Seit 2016 werden erstmals seit 140 Jahren im Vorfeld und am sogenannten Leubinger Hügel selbst archäologische Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) vorgenommen. Dabei traten bisher völlig unbekannte Befunde zutage: ein kleiner vorgelagerter Grabhügel, spätbronzezeitliche Gräber um den Haupthügel sowie Hinweise auf seine tatsächliche Größe.

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Hieroglyphen-Inschrift auf Statuenbasis

Ein ägyptisch-deutsches Grabungsteam hat in Kairo bei durch Bauvorhaben bedingten Notgrabungen eine Reihe von erstaunlichen Funden gemacht, die zurück bis in die früheste Geschichte der Tempelstadt Heliopolis reichen. Zu den entdeckten Objekten aus unterschiedlichen Jahrtausenden gehören Feuerungsanlagen einer Brauerei, ein steingepflasterter Weg, ein Relief mit einer Darstellung von Ramses II. und Fragmente lebensgroßer Skulpturen.

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Freilegung der Mauern

Archäologen gewinnen neue Erkenntnisse zur Mindener Stadtgeschichte

In Minden untersuchen Archäologen in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Rande der Altstadt Überreste der mittelalterlichen Bebauung. Die freigelegten Gebäudegrundrisse und Holzkonstruktionen sind über 700 Jahre alt. Die Entdeckung zeigt, dass dieses Stadtgebiet rund 100 Jahre früher besiedelt wurde als bislang angenommen.

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Um die Gebäudegrundrisse zu veranschaulichen, haben die Archäologen helle Birkenstammabschnitte auf die Pfostenspuren gestellt

In einem Baugebiet bei Neu-Listernohl nahe Attendorn (Kreis Olpe) haben Archäologen die Spuren eines über 2.000 Jahre alten Hofs aus der Eisenzeit entdeckt. Die aktuelle Ausgrabung durch eine archäologische Fachfirma im Auftrag der Stadt Attendorn und in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ergab damit den bisher ältesten Grundriss eines Wohngebäudes für das Sauerland überhaupt.

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