Bronzezeitliche Doppelbestattung mit Mahlsteinen freigelegt

Bronzezeitliche Grababdeckung

Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) legten bei Ausgrabungen im Bereich der geplanten Erweiterung des Mammendorfer Hartsteintagebaus Zeugnisse der mehrtausendjährigen Besiedlungsgeschichte der Bördelandschaft frei. Auf einer ca. 2 ha großen Fläche konnte das Grabungsteam zahlreiche Befunde dokumentieren, die vom Neolithikum bis zur vorrömischen Eisenzeit datieren. Besonderes Interesse der Archäologen weckte eine bronzezeitliche Doppelbestattung, die mit großen Steinen abgedeckt war - darunter sechs Mahlsteine und ein tonnenschwerer Menhir.

3D-Modell eines Teils des Johannesstollens

Schacht Silberkrone: Bergleute stoßen auf unerwartet gut erhaltenen, mittelalterlichen Stollen

Bei der Sanierung des Schachts Silberkrone am Brauhausberg in Clausthal-Zellerfeld sind die Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma BST Mansfeld auf den Johannesstollen getroffen. "Das war zwar nicht völlig unerwartet, aber dass er noch in so einem guten Zustand ist, ist eine tolle Entdeckung", sagt Thomas Finkeldey, der beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zuständig ist für Gefahrenabwehr.

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Doppelbestattung aus dem frühen Mittelalter

Archäologische Grabungen im Zuge des Donauausbaus bringen 600 Befunde ans Licht

Im Zuge von Grabungsmaßnahmen sind Archäologen im Polder Sulzbach an der Donau in Niederbayern auf eine große Dichte an archäologischen Funden aus unterschiedlichen Epochen gestoßen. Seit Beginn der Arbeiten im März dieses Jahres wurden etwa 600 Befunde aufgedeckt. Ihr Erhaltungszustand ist oft außergewöhnlich gut. Die Befunde reichen von Bestattungen über Gruben mit Alltagsgegenständen wie Kämmen, Keramik, Werkzeugen und Waffen bis zu baulichen Überresten von Siedlungen.

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Grabenprofil

Balhorner Feld untersucht

Derzeit untersuchen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) den vom Neubau der Bahnhofbrücke betroffenen Teil des Balhorner Feldes in Paderborn. Am bereits bekannten archäologischen Fundort konnten die Fachleute weitere Siedlungsspuren aus dem Mittelalter feststellen, aber auch neue Erkenntnisse zum alten Straßennetz und den großen Handelswegen Frankfurter Weg und Hellweg, die an dieser Stelle kreuzen, gewinnen.

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Silexpfeilspitze Westerkappeln

LWL-Archäologen untersuchen Jagd- und Rastplatz aus der Steinzeit

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) untersuchen derzeit einen Rast- und Arbeitsplatz aus der späten Altsteinzeit (etwa 11.500 v. Chr.) in Westerkappeln (Kreis Steinfurt). Der archäologische Fundplatz ist bereits seit den 1960er Jahren bekannt und wird derzeit erneut untersucht. Bisher haben die Ausgräber 1.500 archäologische Funde gesichert.

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Bestattung Dokumentation

Unter dem Rathausplatz der Stadt Attendorn haben Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Steinplatte mit Bauinschrift und sieben Bestattungen am ehemaligen Standort des Franziskanerklosters entdeckt.

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Speichergruben

LWL-Archäologen entdecken eisenzeitliche Siedlung in Warendorf

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Warendorf-Einen eine Siedlung aus der Eisenzeit (500 bis 300 v. Chr.) entdeckt. Im Vorfeld einer Neubebauung der Fläche am Grünen Markenweg führen sie derzeit in Zusammenarbeit mit der Stadt Warendorf großflächige Ausgrabungen durch. Bisher konnten die Forscher Spuren von eisenzeitlichen Hausgrundrissen, neun Getreidespeichern und zwei kreisrunde Gräben freilegen.

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Katzen, wie wir sie heute kennen, begleiteten schon vor mehr als 1.000 Jahren die Hirten in Kasachstan

Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet. Das belegen Analysen eines fast vollständigen Katzenskeletts, das bei einer Ausgrabung an der einstigen Seidenstraße gefunden wurde. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Korkyt-Ata Kyzylorda State University in Kasachstan, der Universität Tübingen und der Hochschule der Wirtschaftswissenschaft in Russland hat das Leben der Katze rekonstruiert und liefert so erstaunliche Einblicke in das damalige Verhältnis von Menschen zu Haustieren.

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Blick von oben auf das Grabungsareal, gesehen von Süden

LWL-Archäologie untersucht Baugrund in der Nähe der Stadtmauer

Derzeit untersuchen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein Grundstück nahe der mittelalterlichen Stadtmauer Paderborns. Die Bauarbeiten zum Neubau beginnen bald, zuvor haben die Experten Besiedlungsreste aus dem hohen Mittelalter und der frühen Neuzeit freilegt und dokumentiert. Nach ersten Erkenntnissen waren hier im 17. Jahrhundert Handwerker ansässig.

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Grabungsprofil Neue Burg

Noch bis Ende August führt das Archäologische Museum Hamburg archäologische Ausgrabungen im Bereich der mittelalterlichen Neuen Burg durch. Das Grabungsareal liegt auf historisch bedeutsamem Gelände, und der Straßenname »Neue Burg« erinnert noch heute an die im Boden verborgene Festung. Das Gebiet gilt als Keimzelle der Hamburger Neustadt und birgt ein einzigartiges Denkmalensemble. Archäologisch betrachtet gibt diese wichtige Phase der Hamburger Stadtgeschichte immer noch viele Rätsel auf. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Neuen Burg als Nachfolgebau der Hammaburg zu. Durch die aktuelle Grabung können die Archäologen jetzt neue spannende Erkenntnisse zur frühen Geschichte sammeln.

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Ausgrabungsareal in Hille

Archäologen entdecken älteste Siedlungsspuren

Die bisher ältesten Siedlungsspuren des Ortes untersuchen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zurzeit in Hille (Kreis Minden-Lübbecke). Fündig wurden die Archäologen auf einer Wiese neben dem »von Oeynhausen'schen Hof«, wo aktuell ein Neubaugebiet mit 16 Grundstücken erschlossen wird.

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