Die achteckige Holsterburg aus der Stauferzeit im Kreis Höxter ist die nördlichste Burg dieses Typs im deutschsprachigen Raum. In der neuen Grabungssaison sind die Archäologen insbesondere dem Standort des Bergfrieds auf der Spur.
Zweiwöchiger Intensivkurs für GIS und Geodatenbanken in Sfax durchgeführt
Vom 12. bis 23. Mai 2014 veranstalteten die Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und die Universität Durham gemeinsam einen Kurs für sechs Mitarbeiter des libyschen Antikendienstes, der an der Universität Sfax in Tunesien durchgeführt wurde.
Das Forschungsdatenzentrum für die Archäologien und Altertumswissenschaften "IANUS" hat eine technische Hürde beim Aufbau des Online-Archives erfolgreich gemeistert. Die wichtigsten Ergebnisse des Projektes, die über die Homepage von IANUS veröffentlicht werden, erhalten einen Digital Object Identifier (DOI). Damit können die elektronischen Ressourcen vergleichbar mit ISBN-Nummern dauerhaft und eineindeutig zitiert werden. Auch alle zukünftig bei IANUS archivierten Forschungsdaten werden einen solchen Identifikator erhalten.
Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) auch online abrufbar
Die wichtige archäologische Fachzeitschrift wird ab 2014 neben der Druckversion auch digital über die Universitätsbibliothek Heidelberg erscheinen. Bislang sind die beiden aktuellsten Jahrgänge 58 (2011) und 57 (2010) abrufbar. Vorangegangene Ausgaben sollen kontinuierlich retrodigitalisiert werden.
Das von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) koordinierte Verbundprojekt zum Aufbau einer digitalen Infrastruktur für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung in Deutschland wird nach der positiven Evaluierung zwei weitere Jahre fortgeführt. Insgesamt wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund zehn Millionen Euro gefördert.
Mehr als 20 Zentimeter dicke »Schmodderschichten« erweisen sich für die Mitarbeiter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei ihren Untersuchungen auf dem Domplatz in Paderborn als Fundgrube.
Seit kurzem können Besucher des Freilichtmuseums die Anlage des keltischen Fürstensitzes an der Heuneburg noch ein Stück besser nachvollziehen. Anläßlich der Eröffnung der Ausstellung »Das Geheimnis der Keltenfürstin« übergab Staatssekretär Ingo Rust am 17. Mai die Teilrekonstruktion der steinernen Toranlage des keltischen Fürstensitzes an die neuen Museumsbetreiber. Seit dieser Saison haben die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. sowie der Verein Heuneburg-Museum e.V. gemeinsam die Trägerschaft übernommen. Die neue Ausstellung zeigt noch bis zum 13. Juli Originalfunde aus dem prunkvoll ausgestatteten Grab einer keltischen Frau, das im Dezember 2010 unweit der Heuneburg in einer aufwendigen Aktion geborgen worden war.
Der Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen, sogenannten Multicoptern, in Archäologie und Denkmalpflege ist Thema einer internationalen Tagung des Exzellenzclusters Topoi und des EU-Projekts "ArcheoLandscapes Europe", die derzeit an der Freien Universität Berlin stattfindet.
Am Sonntag, den 18. Mai, findet der internationale Museumstag statt
Mit Sonderführungen, Workshops, Aktionen, Vorträgen, einem Blick hinter die Kulissen und Museumsfesten vermitteln die Museen einen Einblick in ihre Arbeit und richten gemäß des Mottos ihren Blick auf das Herzstück der Museen: ihre Sammlungen.
Die Gründung der ältesten Archäologie-Außenstelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) liegt nun 75 Jahre zurück und steht stellvertretend für die Entwicklung der Archäologie in ganz Deutschland. Deshalb wird in Bielefeld noch bis zum 18. Mai gefeiert.