Römisches Marschlager bei Hannover entdeckt

Römisches Marschlager von Wilkenburg

Archäologen des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege und der Universität Osnabrück haben ein riesiges römisches Marschlager aus der Zeit um Christi Geburt im Süden Hannovers entdeckt. »Es gehört zu den größten rechts des Rheins, mindestens 20.000 Mann hatten dort Platz«, sagt Archäologe Salvatore Ortisi von der Universität Osnabrück.

Detail der farbigen Fassung der Wanddekoration. Foto: DAI

In der antiken Stadt Pergamon (Türkei – Provinz Izmir – Landkreis Bergama) sind schon mehrfach Reste antiker Wanddekorationen freigelegt worden, zuletzt in den 1990er Jahren in einem großen Peristylhaus im Stadtzentrum. Völlig überraschend war hingegen die Entdeckung einer Stuckwand aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. am abgelegenen nördlichen Osthang des Stadtberges. Die vom Deutschen Archäologischen Institut entdeckten Stuckfriese in einem Gelageraum gehören zu den bedeutendsten hellenistischen Wanddekorationen in Anatolien.

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Fundort im Stuttgarter Schlossgarten

Im Rahmen der Begleitung der Erdarbeiten für den Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs durch Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart war Ende Juli ein Skelettgrab entdeckt und geborgen worden, das zunächst nur anhand der Gesamtsituation zeitlich in den Übergang von der Jungsteinzeit in die Frühbronzezeit eingeordnet werden konnte.

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Steinfundament Wüstung Welver

Schülerin entdeckt unbekannte archäologische Fundstelle in Welver

Andere begeistern sich in ihrem Alter für Musik, Filme oder Sport. Samantha Seithe kann mit staubigen Akten, alten Namen und Spuren der Vergangenheit im Boden deutlich mehr anfangen. Die Schülerin aus Welver ist ein archäologisches Ausnahmetalent. Nachdem ihre Spürnase die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) schon einmal zu bislang unentdeckten mittelalterlichen Relikten geführt hat, ist sie auch jetzt wieder fündig geworden. Diesmal hat sie gleich eine komplette verlassene Siedlung aufgespürt.

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Rest von Gebäuden außerhalb der Domburgmauer

Die Baustellen auf dem Paderborner Domplatz verleihen dem zentralen Mittelpunkt der Stadt nicht nur zukünftig ein neues Aussehen. Sie ermöglichen den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auch Einblicke in die Vergangenheit der Domburg und in die Zeit der Stadtwerdung. Der archäologische Nachwuchs bekommt hier im Rahmen einer Lehrgrabung zudem die Möglichkeit, Techniken und Methoden der Mittelalterarchäologie zu erlernen - und die Archäologie einer der am besten erforschten mittelalterlichen Städte aus erster Hand zu erkunden.

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Ausgrabung Haltern

Schlacken in den Gräben des Römerlagers

Ohne Eisen ging bei den Römern nichts - auch nicht bei der Eroberung der germanischen Gebiete. Das zeigen die Ausgrabungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die jetzt im Römerpark Aliso abgeschlossen wurden. Hier haben Untersuchungen der Gräben des ehemaligen römischen Hauptlagers im Zuge des Nachbaus des Westtores mit einem Teil der angrenzenden Holz-Erde-Mauer die archäologischen Auswertungen vervollständigt.

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Brandschicht aus dem frühen 13. Jahrhundert

Einblicke in die Gründungszeit der Herforder Neustadt bietet die Ausgrabung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) derzeit an der Komturstraße 27 durchführt. Seit gut fünf Wochen kommen hier mit jeder Erdschicht neue Erkenntnisse zum Vorschein.

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Blick auf das Grabungsareal 2015

Vor wenigen Tagen wurde die diesjährige Grabungskampagne des Ephesos-Projekts des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Regensburg abgeschlossen. Mit überraschenden Ergebnissen: Gemeinsam mit Kollegen der OTH Regensburg und des Österreichischen Archäologischen Institut (ÖAI) fanden die Forscher heraus, dass der "Staatsmarkt" (die Obere Agora) des antiken Ephesos früher als bislang angenommen eine repräsentative bauliche Rahmung erhalten hat. Die neuen Grabungen deuten somit darauf hin, dass nicht erst politische Loyalität und kultische Verehrung gegenüber dem zum römischen Kaiser aufgestiegenen Augustus die Hauptmotive für die Anlage des Platzes gewesen waren.

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Ausgrabung LBK Gräberfeld Westfalen

Bestattet wurden sie vor rund 7.000 Jahren in der Seitenlage. In die Gräber gaben ihnen die Angehörigen Beile, Keramikgefäße und manchmal auch Feuersteingeräte mit. In Warburg-Hohenwepel befindet sich das bislang einzige Gräberfeld aus der Zeit der frühesten bäuerlichen Kultur in Westfalen. Bei den aktuellen Ausgrabungen haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) weitere 40 Gräber aus der sogenannten linienbandkeramischen Kultur untersucht. Hier sind um 5.000 v. Chr. vermutlich noch Hunderte weitere Verstorbene beigesetzt worden. In den kommenden Jahren soll das Gräberfeld vollständig untersucht werden.

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Auf den Fundamenten des im letzten Jahr bei Gernsheim entdeckten Römerkastells entstand nach dem Abzug der Legionäre eine Siedlung. Den Nachweis dafür konnten Studierende der Universität Frankfurt bei der aktuellen Lehrgrabung im Hessischen Ried erbringen.

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Illustration der Fundsituation und Fundschichten in der Dinaledi Kammer

Wissenschaftler entdecken in einer Höhle in Südafrika die fossilen Überreste einer bisher unbekannten Menschenart

Die University of the Witwatersrand in Südafrika, die National Geographic Society und das South African Department of Science and Technology/National Research Foundation (DST/NRF) geben am 10. September 2015 die Entdeckung einer neuen Menschenart bekannt. Diese wird zu neuen Erkenntnissen über den Ursprung und die Diversität unserer Gattung beitragen.

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