Archäologen sichern Warendorfer Stadtgeschichte unter dem Marktplatz

Spätmittelalterliche Wegepflasterung

Im Zuge von Bauarbeiten auf dem Warendorfer Markplatz legen Archäologen seit Jahresbeginn die mittelalterliche Vergangenheit des Ortes frei. Nun stießen sie auf Befunde, die Warendorfs frühe Stadtgeschichte beleuchten. Während der Marktplatz in Urkunden zum ersten Mal 1277 erwähnt wird, zeigen die Ausgrabungen, wie die Menschen hier schon Jahrhunderte früher gelebt haben.

Blockbergung eisenzeitliche Graburne

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Herford-Eickum einen interessanten Fund gemacht: Im Rahmen von Umbauarbeiten für ein Umspannwerk stießen sie auf Brandgräber aus der vorrömischen Eisenzeit sowie auf ein Relikt aus der ausgehenden Bronzezeit. Die näheren Untersuchungen dauern an.

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Überblicksfoto Ausgrabungsfläche

Im Zusammenhang mit dem Bau von Windkraftanlagen bei Paderborn-Benhausen haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Spuren einer mittelalterlichen Siedlung gefunden. Die Entdeckung ist für die Stadtarchäologie Paderborn von besonderem Interesse, da bislang aus diesem Gebiet archäologisch wenig bekannt ist.

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Luftbuild Bornhöck-Grabung

Ergebnisse der Forschungs- und Lehrgrabung am Großgrabhügel »Bornhöck« vorgestellt

Zur Errichtung des frühbronzezeitlichen Fürstengrabes mussten Steine und Erdreich in zahlreichen Wagenladungen herangeschafft werden. Die Spuren der von Rindern gezogenen Wagen konnten die Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in der diesjährigen Grabungskampagne erstmals so genau dokumentieren, dass sich die Spurbreite der bronzezeitlichen Gefährte exakt ermitteln ließ: sie betrug 1,2 m.

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Steinpackungsgrab der Aunjetitzer Kultur

Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Neubaus der Ortsumgehung B79 bei Harsleben (Landkreis Harz) legten Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt einen Bestattungsplatz der ausgehenden Jungsteinzeit und der anschließenden Frühbronzezeit frei. Bei der ältesten Bestattung handelt es sich um ein Grab der Glockenbecherkultur (2.800 bis 2.200 v. Chr.).

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Slawische Siedlungsgruben

Bei Ausgrabungen im Zuge des Neubaus der Ortsumfahrung östlich des Zeitzer Ortsteils Theißen (Burgenlandkreis) wurden die Überreste einer ländlichen mittelslawischen Siedlung des 8.-10. Jh. und Siedlungsbefunde aus der Eisenzeit freigelegt. Die ältesten Befunde sind eine Hockerbestattung aus dem Endneolithikum und eine glockenbecherzeitliche umgebettete Bestattung.

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In den Schweizer Alpen wurde 2012 ein rund 4000 Jahre altes Holzgefäß gefunden

In einem rund 4000 Jahre alten Holzbehälter, der 2012 in den Berner Alpen gefunden wurde, hat eine Forscherin vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam Überreste früher Weizensorten aus der Bronzezeit entdeckt.

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Ausgrabung eines mittelalterlichen Gehöftes

In Velen-Ramsdorf (Kreis Borken) haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei Ausgrabungen im Vorfeld von Bauarbeiten Reste von Häusern aus dem Mittelalter entdeckt. Auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern standen auf dem geplanten Neubaugebiet einst drei Holzbauten, die zu einem bäuerlichen Gehöft gehörten.

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In Werl haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einer kleinen Baufläche fast einhundert Befunde entdeckt, die von der Steinzeit bis zum Mittelalter reichen.

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Durch die Jahrringe des Holzes lässt sich das Fälldatum bestimmen

Unter der heutigen Fahrbahn der Wangener Straße in Schorndorf-Oberberken (Rems-Murr-Kreis) in Baden-Württemberg konnten an zwei ca. 35 Meter auseinander liegenden Stellen hölzerne Überreste eines ehemaligen Bohlenweges nachgewiesen werden. Der historische Holzweg konnte von den Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege nun auch datiert werden.

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massiv gesetzte Trockenmauer

LWL-Archäologen datieren Kindelsberg in die Eisenzeit

Der Kindelsberg östlich von Kreuztal im Siegerland ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist auch von archäologischem Interesse, da seine Datierung umstritten ist. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) konnten nun Licht ins Dunkel bringen: Aktuelle Bohrproben ergeben, dass der Kindelsberg nicht aus dem Mittelalter stammt, sondern aus der Eisenzeit. Er ist somit weit über tausend Jahre älter als bisher angenommen und das Siegerland um eine seltene keltenzeitliche Wallburg reicher.

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