Monumentale Begräbnisstätte nahe des Turkana-Sees entdeckt

Blick auf die Begräbnisstätte Lothagam North, Kenia

Ein internationales Forschungsteam mit maßgeblicher Beteiligung des Jenaer Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte und der Stony Brook University, New York, hat die bislang älteste und größte Begräbnisstätte Ostafrikas entdeckt. "Lothagam North Pillar" wurde vor 5.000 Jahren von frühen Viehhirten errichtet, welche sich um den Turkana-See im heutigen Kenia ansiedelten.

Ausgrabungsfläche mit Hausgrundrissen

Bei Ausgrabungen im Bereich der neuen Ortsumfahrung Wedringen (Bördekreis) kam erstmals eine große Siedlung der Linienbandkeramik-Kultur mit zahlreichen Gebäuden, mehreren Brunnen und weiteren siedlungsdeterminierenden Elementen am nördlichen Rand des Verbreitungsgebietes dieser neolithischen Kultur zum Vorschein. Die Gebäude weisen den im 6. Jahrtausend v. Chr. üblichen vierschiffigen Grundriss auf. Auch die Konstruktion in Pfostenbauweise und die Nordwest-Südost-Orientierung sind typisch für die Zeit der Linienbandkeramik.

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Ausgrabungsprofil

Im Rahmen von Sanierungsarbeiten graben aktuell Archäologen unter Leitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf dem Marktplatz von Rheine. Dabei stießen sie gleich zu Beginn auf die Grundmauern des alten Rathauses, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen.

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Reste hölzerner Bohlenweg

Ergebnisse einer Rettungsgrabung im Neubaugebiet Möwenweg, Bad Buchau (Kreis Biberach)

Das Federseegebiet ist wegen der bedeutenden Entdeckungen von Siedlungen aus Stein- und Bronzezeit und der guten Erhaltungsbedingungen für organisches Material ein archäologischer »Hotspot«. Bevor daher mit den Bauarbeiten im Neubaugebiet begonnen werden konnte, mussten zunächst die Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) den Bereich untersuchen und die zu erwartenden prähistorischen Spuren dokumentieren. Dabei stießen die Wissenschaftler u.a. auf einen gut erhaltenen hölzernen Bohlenweg. Ob dieser wie vermutet über 5.000 Jahre alt ist, müssen dendrochronologische Untersuchungen noch zeigen.

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Das Innere des römischen Sarkophages von Zülpich

In Zülpich gelang einem archäologischen Team die Bergung eines unberaubten Steinsarkophages aus dem 3. Jahrhundert. Es ist der erste römerzeitliche Sarkophag im Rheinland außerhalb Kölns seit mehr als zehn Jahren. Das tonnenschwere Grabbehältnis enthielt das Skelett einer Frau und zahlreiche kunstvoll gearbeitete Beigaben.

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Eisenzeitliche Vorratsgrube im Profil

In Attendorn (Kreis Olpe) stießen Archäologen unter Leitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf die Überreste einer über 2.000 Jahre alten Siedlung. Derzeit dokumentieren die Wissenschaftler alle Spuren, denn schon bald soll hier ein Gewerbegebiet entstehen.

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In dieser Abfallgrube sind besonders große Keramikscherben eines Gefäßes aus der Eisenzeit erhalten

Von der Steinzeit bis zur Eisenzeit

Die Erweiterung eines Gewebegebiets bei Unna führte zur Entdeckung einer eisenzeitlichen Siedlung. Seit mehreren Monaten haben Archäologen unter der Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Funde dokumentiert und geborgen. Nach Abschluss der Grabung liegen nun erste Ergebnisse vor.

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Ausgrabung Burg Querfurt

Aufgrund von Baumaßnahmen auf dem Gelände der Burg Querfurt führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt seit Juni 2018 Ausgrabungen in einer der größten Burgen Deutschlands durch. Die Archäologen konnten bisher bereits Erkenntnisse zur Baugeschichte gewinnen und Spuren aus dem Dreißigjährigen Krieg sowie mehrere barockzeitliche Bestattungen innerhalb der Burg dokumentieren. Aus dem Mittelalter stammen bisher nur wenige der beobachteten Befunde. Das könnte sich im Laufe der weiteren Arbeiten noch ändern - die Ausgrabungen laufen voraussichtlich noch bis Ende des Jahres.

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Ankunft der türkischen Student/innen in Wien

Ein gemeinsames, ausschließlich von Spenden getragenes Projekt vom Verein »Gemeinsam für Europa – Österreichisch Türkische Zusammenarbeit« (ÖTZ) und dem Österreichischen Archäologischen Institut (ÖAI) bringt türkische und österreichische Institutionen im Bereich Archäologie näher zusammen.

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Steinkistengrab ältere Eisenzeit

Der Teilneubau einer Ferngasleitung im Osten Sachsen-Anhalts machte archäologische Untersuchungen notwendig. Bei den Ausgrabungen entstand ein Querschnitt durch die historische Landschaft zwischen Leps und Trajuhn, in dem die Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt Siedlungen und Gräberfelder aus verschiedenen Epochen von der Jungsteinzeit bis zur Eisenzeit freilegen und dokumentieren konnten.

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Das nur 8 cm breit erhaltene Schieferplattenfragment mit den römerzeitlichen Ritzzeichnungen

Präsentation neuer Ergebnisse der Grabung in Groß-Gerau

Durch die sukzessive Bebauung des Stadtviertels "Auf Esch" in Groß-Gerau (Hessen) hat das Landesamt für Denkmalpflege, hessenARCHÄOLOGIE, in den letzten Jahren umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt. In einer Präsentation wurden die Ergebnisse der aktuellen Grabung nun der Öffentlichkeit präsentiert.

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