Einblick in die Frühphase Paderborns

Luftbild eines Teils der Grabungsfläche mit Mauern von Kellern und Parzellengrenzen

Einen Einblick in die früheste Stadtgeschichte bieten aktuelle Ausgrabungen in Paderborn. Im Vorfeld von Bauarbeiten graben Archäologen unter der Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) innerhalb der Altstadt an der Giersstraße. Neben Grundmauern von Häusern aus dem 17. Jahrhundert stießen sie auch auf die Spuren von deutlich älteren Gebäuden aus dem 8. bis 11. Jahrhundert - die Frühphase der Stadt. Darüber hinaus fanden die Forscherinnen unterhalb der mittelalterlichen Schichten unerwartete Überreste aus der Eisenzeit, die über 2.000 Jahre zurückreichen.

Einzigartige römische Scherbe

Archäologen entdecken Siedlungsspuren quer durch alle Epochen

Anlässlich von Bauarbeiten graben aktuell Archäologen in Marsberg (Hochsauerlandkreis). Auf der Gesamtfläche von 34.000 Quadratmetern haben die Wissenschaftler Siedlungsspuren aus der Zeit vom 5. bis zum 16. Jahrhundert entdeckt, darunter auch die Scherbe einer hochwertigen römischen Gefäßkeramik, die aus dem südwestfälischen Raum bislang unbekannt war.

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Rathausfundamente

Im Rahmen von Bauarbeiten untersuchen aktuell Archäologen unter der Leitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) den Marktplatz der Stadt Ahlen (Kreis Warendorf). Dabei stießen sie auf die Grundmauern mittelalterlicher Häuser. Zahlreiche Funde wie Tonscherben und Tierknochen veranschaulichen die vielseitige Nutzung des Ortes. Denn schon im Mittelalter waren Marktplätze Mittelpunkte des städtischen Lebens.

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Höhlengrabung in Kenia

Der erste umfassende archäologische Befund aus einer Höhle nahe der Küste Kenias reicht von der Mittleren Steinzeit bis in die Eisenzeit und dokumentiert kulturelle, technologische und symbolische Innovationen, die vor rund 67.000 Jahre begannen. Die Fundstelle umfasst die letzten 78.000 Jahre und ist somit die längste nachgewiesene archäologische Sequenz für Ostafrika.

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Ringheiligtum Pömmelte

Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt wollen die frühbronzezeitliche Siedlung im Umfeld des Ringheiligtums möglichst vollständig dokumentieren und deren Beziehung zu dem Kultplatz klären.

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Ausgrabung Seddin

Das Königsgrab von Seddin in der brandenburgischen Prignitz wurde im 9. Jahrhundert vor Christus errichtet und gilt als eine der größten Grabanlagen des damaligen Europa. Es ist eingebunden in eine Kulturlandschaft mit Gräbern und Fundstellen, deren Untersuchung schon viele Erkenntnisse über die Bronzezeit und herausragende archäologische Funde erbracht hat. Seit 2015 beteiligen sich Studierende der Universität Göttingen an den archäologischen Arbeiten. In ihren aktuellen Ausgrabungen im März 2018 konnten sie aufzeigen, dass die zu dieser bronzezeitlichen Kulturlandschaft gehörende Siedlung größer war, als bisher vermutet.

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Grundriss eines Hauses aus der Jungsteinzeit

Archäologen unter der Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Paderborn eine überraschende Entdeckung gemacht: Die Siedlungsspuren auf dem Gelände des Neubaugebietes Springbach Höfe reichen weiter zurück als gedacht. Neben Hausfundamenten, Gruben und Keramikscherben aus dem Mittelalter stießen die Archäologen aktuell auf 6.000 Jahre alte Spuren aus der Jungsteinzeit.

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Ausgrabung im Tagebaugebiet

Landesamt für Archäologie Sachsen datiert Funde auf 1400 bis 1000 v. Chr.

Eine neue, sensationelle Entdeckung im Vorfeld des Tagebaus Nochten steht aktuell im Mittelpunkt der Arbeit der Archäologen des Landesamtes für Archäologie Sachsen. Erstmals wurde auf engstem Raum eine vollständige bronzezeitliche Siedlungslandschaft entdeckt. Sie besteht aus einer Wohnsiedlung, einem Wirtschaftsareal und einem umfangreichen Bestattungsplatz. Alle Siedlungsbestandteile wurden zwischen 1400 und 1000 v. Chr. genutzt.

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Blick über das Grabungsareal an der Hochstättenstraße in Wiesbaden

Baumaßnahmen im Bereich des Walhalla-Theaters und die bevorstehende Bebauung eines angrenzenden Geländes machten kürzlich eine archäologische Ausgrabung in Wiesbaden, dem römischen Aquae Mattiacorum, notwendig. Die Befunde bieten einen der bisher seltenen Einblicke in die römerzeitliche Bebauungsgeschichte der Stadt.

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Gräben der Landwehr

Unter der Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben Archäologen in Warendorf im Bereich einer mittelalterlichen Landwehr gegraben. Dabei entdeckten sie einen Wall und zwei Gräben.

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Römischer Arztstempel

Neueste Forschungsergebnisse und eine Vielzahl von herausragenden Funden aus dem Jahr 2017 präsentiert

Durch zahlreiche Entdeckungen gelang es der rheinischen Archäologie im Jahr 2017, wichtige Forschungslücken zu schließen, vor allem um das Leben der Menschen in der Bronze- und der Eisenzeit zu verstehen. Rund 400 Fachleute kamen am 5. und 6. Februar im LVR-LandesMuseum Bonn zusammen, um sich über die neuesten Erkenntnisse aus Paläontologie und Archäologie zu informieren.

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