Ausschreibung Archäologiepreis Baden-Württemberg 2010

Der alle zwei Jahre zu vergebende Baden-Württembergische Archäologiepreis wird im Jahre 2010 zum siebten Mal verliehen. Mittlerweile ist die Ausschreibung für den Preis angelaufen. Bewerbungen oder Vorschläge sollten in schriftlicher Form mit entsprechenden Bildunterlagen und Begründungen bis zum 15. Juni 2010 beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart eingereicht werden.

Nachrichten durchblättern

Der Archäologiepreis Baden-Württemberg wird verliehen an Personen und Institutionen, die sich besondere Verdienste um die Erforschung, Publikation und Präsentation archäologischer Funde im Land Baden-Württemberg erworben haben. Er wird von der Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg, getragen, die mit diesem Preis ihr außerordentliches Interesse an der archäologischen Landesforschung bekundet. Das Landesamt für Denkmalpflege, die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und der Förderkreis für Archäologie in Baden als beteiligte Institutionen wollen mit dieser öffentlichen Würdigung herausragende Leistungen auf dem Gebiet der archäologischen Denkmalpflege würdigen.

Der Archäologiepreis teilt sich in einen Hauptpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und einen Förderpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro auf. Über die Preisverleihung entscheidet eine sachverständige Jury. Sie setzt sich aus Vertretern der Wüstenrot Stiftung sowie aus Mitgliedern verschiedener wissenschaftlicher Institutionen sowie der Medien zusammen. Den kommissarischen Vorsitz hat Landesarchäologe Dr. Dirk Krauße vom Landesamt für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Baden-Württemberg inne.

Zu den früheren Preisträgern gehört unter anderem der Verband Limes-Cicerones, dessen Ziel es ist, fachlich qualifiziertes, speziell geschultes Führungspersonal für Exkursionen, Vorträge und Führungen zu Einzelobjekten im Bereich des Limes zur Verfügung zu stellen, sowie die Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl und der dortige Geschichtsverein wegen der Einrichtung des Archäologischen Rundwegs und des Archäologischen Museums, in dem die römische Vergangenheit Riegels vorbildlich dargestellt wird. Außerdem erhielten Rudolf Landauer aus Mosbach für seine regelmäßigen Befliegungen und die daraus resultierenden fotografischen Dokumentationen von archäologischen Fundstellen sowie Christoph Bizer aus Lenningen für seine langjährigen Forschungen zur Altsteinzeit und den mittelalterlichen Burgen der Schwäbischen Alb die Auszeichnung.

Die Preisverleihung findet im Oktober 2010 statt und wird von Wirtschaftsminister Ernst Pfister vorgenommen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.denkmalpflege-bw.de und www.wuestenrot-stiftung.de.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben