Archaisches Erbe in modernen Frühmenschen

Karte von Nigeria mit dem Fundort Iwo Eleru und den beiden dort gefundenen Schädeln (doi:10.1371/journal.pone.0024024.g001; CC-BY)

Fossilien aus Westafrika enthüllen die Vielschichtigkeit der menschlichen Evolution

Anatomische Merkmale archaischer Frühmenschen haben in Westafrika wesentlich länger fortbestanden als bisher angenommen. Dies konnte ein internationales Forscherteam um Professor Katerina Harvati vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters an der Universität Tübingen und Professor Chris Stringer vom Naturhistorischen Museum London an einem menschlichen Skelett zeigen, das 1965 in der Iwo Eleru Höhle in Westafrika gefunden wurde.

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Rund 4,5 Millionen Menschen zog der Tag des offenen Denkmals am letzten Sonntag an. Weit mehr als 7.500 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten waren in ganz Deutschland geöffnet. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

Veranstaltungen
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Plan der einzelnen Bereiche nach den Bodenradarmessungen durch das Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (Abb. LBI ArchPro)

Einem internationalen Team vom Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI-ArchPro) gelang in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum durch den Einsatz modernster Bodenradargeräte eine sensationelle Entdeckung. In wenigen Stunden Messeinsatz konnten die Reste einer in ihrer Vollständigkeit und Größe international einzigartigen Gladiatorenschule entdeckt werden.

Forschung
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Reste eines rund 6000 Jahre alten Bohlenweges, der ursprünglich in das Dorf am Moossee führte. (Archäologischer Dienst Kanton Bern)

Bei Rettungsgrabungen im Strandbad Moossee (BE) hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern Reste eines neolithischen Dorfes aus der Zeit um 3800 v. Chr. mit einer mächtigen Palisadenanlage freigelegt. Zudem stiess er auf einen Einbaum, der aus derselben Zeit stammen dürfte.

Ausgrabungen
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Der Handknochen von Australopithecus sediba mit dem kräftigen, langen Daumen. Dieser ermöglicht die Herstellung von Steinwerkzeugen. (Bild: Universität Zürich, Peter Schmid)

Der 2008 entdeckte Australopithecus sediba könnte der direkte Vorfahre der Gattung Homo sein. Zu diesem Schuss kommt ein Forscherteam der University of the Witwatersrand mit Beteiligung des Anthropologen Peter Schmid von der Universität Zürich. Die Forschenden beschreiben in fünf Publikationen in «Science», weshalb ihr Fund eher als Vorfahre in Frage kommt als frühere Entdeckungen wie der Homo habilis.

Forschung
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Am 16. August wurde an der römischen Villa Rustica „Haselburg" bei Höchst-Hummetroth im Odenwald der Förderbescheid für ein neues Informationszentrum zum römischen Gutshof und zur Landwirtschaft in römischer Zeit überreicht. Nur wenige Tage später wurde am 21. August der neue Informationspavillon am Einstieg zum Limeserlebnispfad in Glashütten im Taunus eingeweiht.

Ausstellungen
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Bodenverfärbungen verraten Details über Lebens- und Arbeitsgewohnheiten: Hier ein großer Töpferofen aus der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr., wie er sich unmittelbar unter dem Humus präsentiert. (Institut für Arch. Wissenschaften (Abt. II)/Thomas Maurer)

Ausgrabungen von Frankfurter Archäologen in der Nähe von Wallerstädten (Groß-Gerau) haben neue und überraschende Erkenntnisse zur römischen Besiedlung des nördlichen Hessischen Rieds erbracht. Das Fundmaterial lässt darauf schließen, dass das hier vermutete römische Truppenlager von den 40er-Jahren bis in die 70er-Jahre des 1. Jahrhunderts nach Christus existiert hat und damit älter ist als das bekannte Römerkastell im nahegelegenen Groß-Gerau.

Ausgrabungen
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Fundauswahl aus der Siedlung Technikum (© Amt für Kultur, Kanton St. Gallen)

Da an der Pfahlbaustation »Technikum« bei Rapperswil (SG) Erosionsschäden festgestellt wurden, wird das Zentrum der Siedlung nun mit einem Geotextil und einer Kiesschicht abgedeckt.

Ausgrabungen
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Das vermutlich frühchristliche Taufbecken mit Steinplatte in Terlan (© Provinz Bozen)

Archäologisch begleitete Aushubarbeiten unmittelbar neben der Pfarrkirche von Terlan haben zum Nachweis außergewöhnlicher Funde geführt.

Ausgrabungen
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Archäologen der Universität Jena graben im Süden Portugals eine römische Villa aus dem 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. aus. (Foto: Dennis Graen)

Wer nach Portugal fährt, der will ans Meer. So hielten es schon die alten Römer vor 2 000 Jahren. Sie siedelten gern an der Küste der römischen Provinz Lusitania an. Ruinen reich ausgestatteter Villen belegen das. Doch auch im bislang kaum erforschten Hinterland lassen sich Spuren römischer Besiedlung nachweisen.

Universität
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Landschaftsarchitektur: Topotek 1, Berlin

Spatenstich im Oktober - erste Einblicke in das Ausstellungskonzept

Die Stadt Schöningen informierte am Mittwoch über den Planungsstand des »Forschungs- und Erlebniszentrums Schöninger Speere«, wo von 2013 an die ältesten noch erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit präsentiert werden sollen.

Ausstellungen
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