So bettete man sich vor 77.000 Jahren

Christopher Miller nimmt Proben für mikroskopische Untersuchungen (Foto: Wadley)

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Tübingen entdeckte die ältesten Nachweise für bewusst hergestellte »Betten« aus Pflanzenteilen, die zudem als Insektenschutz wirksam waren.

Fossile Seeablagerungen

Ein Berner Forscherteam hat herausgefunden, dass in der arabischen Wüste in den letzten 130.000 Jahren mehrere Phasen feuchten Klimas herrschten. Diese Intervalle ermöglichten dem modernen Menschen die Ausbreitung aus Afrika über die arabische Halbinsel.

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Persepolis: Der Grabungsarchitekt Friedrich Krefter beim Malen (Foto: DAI Teheran, aus dem Nachlass Friedrich Krefter)

Die Außenstelle Teheran des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) feiert ihre Gründung vor 50 Jahren mit einer Sonderausstellung im Museum für Islamische Kunst in Berlin.

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7.100 Jahre altes Skelett einer jungen Frau

Das LVR-LandesMuseum Bonn stellt das 7.100 Jahre alte Skelett einer jungen Frau aus, die einst in einem bandkeramischen Dorf beim heutigen Düren-Arnoldsweiler gelebt hatte. Die Bestattung war 2010 von Archäologen im Block geborgen worden.

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Diesmal graben die Archäologen nicht aus, sondern ein - Landesarchäologe Prof. Dr. E. Schallmayer und Bezirksarchäologe Dr. A. Thiedmann (Foto LDA Hessen)

Das Gelände des künftigen Archäologischen Freilichtmuseums Marburger Land (AMFL) ist fertig modelliert. Jetzt wurde die "Zeiteninsel" mit Bäumen und Büschen bepflanzt, so dass die charakteristischen Vegetationsbereiche für die zukünftigen Zeitstationen entstehen.

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Steinbeil

Ausgelöst durch die vielversprechenden prähistorischen Funde aus der Voruntersuchung im Sommer 2010, liefert die seit Mitte Oktober 2011 laufende Ausgrabung auf der Chüeweid in Künten (AG) spannende Ergebnisse.

Ausgrabungen
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Bei Aushubarbeiten zur Errichtung mehrerer Familienhäuser in Tramin/Südtirol unter der Aufsicht des Landesamtes für Bodendenkmäler der Autonomen Provinz Bozen ein Urnenfriedhof aus dem ausgehenden 2. Jahrtausend v. Chr. freigelegt.

Ausgrabungen
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Satellitenaufnahme des Bodensees

Im Sommer 2011 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart ein neues Forschungsprojekt zur Untersuchung jungsteinzeitliche Besiedlungsgeschichte im westlichen Bodenseegebiet bewilligt. Am Montag, den 21.11.2011 wurde das Projekt in den Räumlichkeiten der Feuchtbodenarchäologie in Gaienhofen-Hemmenhofen vorgestellt.

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Hier residierte vielleicht einst Kaiser Otto III.: Seinen Königshof identifizierten die LWL-Archäologen vor allem durch hochwertige Keramikfunde in Elspe. (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen)

Dass Kaiser Otto III. im Jahr 1000 in Elspe (Kreis Olpe) war, scheint sicher: das verraten die historischen Quellen, nach denen er an diesem Ort die Errichtung eines Stiftes auf dem Oedinger Berg bestätigte. Doch wo genau sich der wohl bereits in fränkischer Zeit gestiftete Hof befand, auf dem er sich damals aufgehalten hatte, war bislang nicht klar. Nun sind sich die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sicher, den Herrenhof gefunden zu haben.

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v.l.: Sabine Ladstätter (Leiterin ÖAI) und Friederike Fless (Präsidentin DAI) bei der Vertragsunterzeichnung (Foto: DAI)

Deutsche und österreichische Archäologen unterzeichnen Kooperation

Technisch aufwendige Methoden eröffnen der modernen Archäologie kontinuierlich neue Möglichkeiten, belasten aber auch zunehmend die Budgets. Vor diesem Hintergrund unterzeichneten das Deutsche Archäologische Institut (DAI) und das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI) vor wenigen Tagen in Wien einen Kooperationsvertrag.

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Der Granusturm gab durch die erforderliche Dachsanierung den Auftakt zu den umfangreichen Bauaufnahmen. Foto: © RWTH Aachen

Im Rahmen einer umfangreichen Forschungszusammenarbeit wollen Historiker, Denkmalpfleger, Bauforscher und Archäologen eine umfassende Untersuchung des Aachener Pfalzbereichs vornehmen. Dabei sollen in den nächsten drei Jahren Bausubstanz, Altgrabungen und Schriftquellen in enger Koordination analysiert werden.

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