Höhlenmalerei in Deutschland?

Wie die ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, stießen Wissenschaftler im oberfränkischen Landkreis Bamberg auf eine mit zahlreichen Gravierungen verzierte Höhle.

Frühbronzezeitlicher Hortfund

Unweit des berühmten »Fürstengrabes von Leubingen« gelang thüringischen Archäologen eine spektakuläre Entdeckung: Bei Rettungsgrabungen im Vorfeld einer neuen Ortsumgehung fanden sie nicht nur ein außergewöhnlich großes Haus aus der Frühbronzezeit, sondern konnten zudem an einer der Giebelseiten ein Depot von etwa 100 Bronzebeilen bergen.

Ausgrabungen
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Reliquienlade

Archäologin der Universität Bonn untersuchte Textilien in der Reliquienlade der Kölner Kirche St. Severin

Knochen winziger Mäuse, leuchtend farbige Seidentücher und Gebeine kamen vor zwölf Jahren bei der Öffnung der Reliquienlade in der Kölner Kirche St. Severin zum Vorschein. Ein Wissenschaftlerteam aus unterschiedlichen Disziplinen unter Beteiligung von Prof. Dr. Sabine Schrenk von der Universität Bonn legte am Mittwoch in Köln in Form eines Buches die Ergebnisse der Erforschung dieses Schreins vor.

Funde & Befunde
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Spätantikes Haus in Aquileia

Italien, Friaul: Im Zuge von Bauarbeiten in einem Wohngebiet von Aquileia fanden Archäologen ein Gebäude aus spätrömischer Zeit.

Ausgrabungen
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Blockbergung bandkeramischer Brunnen

7.100 Jahre alte Eichenkonstruktion begeistert Archäologen

Archäologen des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland haben bei Merzenich-Morschenich (Kreis Düren) den bislang tiefsten aus der Jungsteinzeit stammenden Trinkwasserbrunnen Europas entdeckt.

Ausgrabungen
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Blick nach Westen über das mittlere Kladeos-Tal und den Olympia vorgelagerten Hügelzug

Die antike Kultstätte auf der griechischen Halbinsel Peloponnes wurde mehrfach von Monsterwellen überrollt, die das Heiligtum nicht nur zerstörten sondern auch unter gewaltigen Erdmassen begruben. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Mainzer Forscher anhand neuer geomorphologischer und geoarchäologischer Untersuchungen zur Zerstörung Olympias, die vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Forschung
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Auf 17 Millionen Jahre datierter Backenzahn des Menschenaffen von Engelswies. (Böhme, Universität Tübingen)

Forscher aus Tübingen, Helsinki, Stuttgart und München datieren einen Backenzahn auf die Zeit vor 17 Millionen Jahren.

Funde & Befunde
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Das internatonale Forschungsteam, das im Auftag der LWL-Archäologie für Westfalen mehr als 2000 römische Amphoren untersucht v.l.n.r.: Dr. Patrick Monsieur, Horacio Gonzalez, Dr. Bettina Tremmel (LWL-Archäologie für Westfalen), Lisa Franzke (Foto: LWL/S. Brentführer)

Auf mediterrane Produkte wie Wein, Olivenöl, Oliven und die für die altrömische Küche unverzichtbare Fischsauce (Garum) wollten die Legionäre vor 2.000 Jahren auch im entlegenen Germanien nicht verzichten. Das haben Spezialisten aus Spanien und Belgien im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Untersuchung von 2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern am See bestätigt.

Funde & Befunde
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Löwenköpfchen vom Lützener Schlachtfeld

Neue Einblicke durch systematische Prospektion

Die Schlacht von Lützen markiert einen Wendepunkt des Dreißgjährigen Krieges. 6.500 Soldaten fielen in dieser Schlacht am 16. November 1632 und auch der Schwedenkönig Gustav II. Adolf fand den Tod. Fast 400 Jahre danach versuchen Archäologen, ein objektives Bild der Ereignisse zu zeichnen. Dazu untersuchten sie seit Ende 2009 etwa ein Drittel des damaligen Schlachtfeldes mit Metallsonden. Die Verteilung der bisher mehr als 10.000 Funde ermöglicht detaillierte Einblicke in den Verlauf der Schlacht.

Forschung
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Mehrere historische Sammlungsverzeichnisse des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin sind jüngst in Dresden aufgefunden worden.

Ausstellungen
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Goldmünze aus Zug: Münzherr Papst Leo X. mit seinem Namen und Wappen. Quelle: Kantonsarchäologie Zug

Bei archäologischen Untersuchungen im Vorgeld einer grossen Wohnüberbauung im schweizerischen Zug hat die Kantonsarchäologie eine Goldmünze aus dem frühen 16. Jahrhundert gefunden. Die Münze wurde zur Zeit der Renaissance in Bologna geprägt und diente als stabile Handelswährung.

Ausgrabungen
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