Mykenische Keramik in Bulgarien gefunden

Mykenische Keramik aus Bulgarien

Ausgrabungsfunde in einer spätbronzezeitlichen Siedlung in Südbulgarien deuten auf frühe Handelsbeziehungen in die Ägäis hin.

Köcher des Mannes aus dem Eis

Versuche die Fellreste zu bestimmen gab es in den fast 25 Jahren Forschung rund um den Mann aus dem Eis mehrere – nicht zuletzt daran lässt sich auch die rasante Entwicklung der wissenschaftlichen Untersuchungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten aufzeigen. Ein Forschungsteam des Institutes für Mumien und den Iceman an der EURAC um Niall J. O'Sullivan hat in der vergangenen Woche neue Resultate der genetischen Untersuchungen einiger Lederreste aus dem Fundkomplex "Mann aus dem Eis" vorgelegt. Dabei handelt es sich um die Analyse von neun Leder- bzw. Fellproben und die Bestimmung deren mitochondrialer DNA.

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Griechischer Helm

Im Museum Burg Linn in Krefeld wurde ein 2.650 Jahre alter griechischer Bronzehelm erstmals vorgestellt. Dabei handelt sich um die seltene Variante des sogenannten korinthischen Helmes aus dem siebten Jahrhundert vor Christus. Weltweit sind nur 20 Exemplare dieses Helmtypes bekannt. Der Archäologe Dr. Hans-Peter Schletter hat den Helm bei Arbeiten im Depot der Archäologischen Sammlung zufällig wieder entdeckt. Eine Vielzahl von Indizien sprechen inzwischen dafür, dass er aus Olympia stammt und dort als symbolische Opfergabe dargebracht wurde, so Schletter. Olympia war das Heiligtum des Gottes Zeus und der Austragungsort der Olympischen Spiele in der Antike.

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Kreisgrabenanlage bei Carmona

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs RessourcenKulturen an der Universität Tübingen haben in Südspanien eine Kreisgrabenanlage entdeckt, die aus der Zeit von 2.600 bis 2.200 v. Chr. aus der sogenannten Glockenbecherkultur stammt. Der Name dieser Periode in der späten Kupferzeit wird von der charakteristischen Form der damals hergestellten Gefäße hergeleitet. Die Stätte könnte rituellen Zwecken gedient haben. Ähnliche Kultstätten waren bislang nur aus Nordeuropa bekannt.

Forschung
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Werkzeug aus Mammutelfenbein

Archäologen der Universität Tübingen präsentieren gut erhaltenen Fund aus Mammutelfenbein – Test an der Universität Lüttich bestätigt Funktion

Schon vor 40.000 Jahren haben Menschen ein spezielles Werkzeug zur Herstellung von Seilen genutzt. Wie Professor Nicholas Conard und seine Grabungsmannschaft von der Universität Tübingen am Freitag berichteten, wurde bei Ausgrabungen im »Hohe Fels« auf der Schwäbischen Alb ein gut erhaltenes Exemplar dieses Werkzeugs gefunden. Das sorgfältig geschnitzte Stück aus Mammutelfenbein ist 20«4 Zentimeter lang und diente dazu, Pflanzenfasern zu Seilen zu drehen, wie Tests an der Universität Lüttich in Belgien zeigten.

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Levallois-Kern

Heimatforscher findet den ersten Nachweis für den Neandertaler

Für ungeübte Augen sieht er aus wie ein schlichter dunkelgrauer Stein. Bei den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sorgt er jetzt für mehr als bloße Begeisterung. Das gerade einmal acht Zentimeter lange Stück Kieselschiefer trägt eine kleine Sensation in sich, ist es doch ein Werkzeug des Neandertalers. Damit ist dieser Stein, den die Fachleute als »Levallois-Kern« bezeichnen, der erste Nachweis für den Neandertaler im Kreis Olpe. Entdeckt haben ihn weder hochmoderne Techniken noch die bei »Schatzjägern« aktuell besonders gefragten Metallsonden, sondern schlicht die geübten Augen von Heimatforscher Gilbert Schmelter.

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Goldmünzen vom Schlachtfeld

Archäologen vermelden herausragenden Fund

Bei den seit sechs Wochen laufenden Ausgrabungen im Museumspark Kalkriese sind die Forscher auf einen kleinen Schatz getoßen: Acht prägegleiche Goldmünzen vom Typ Gaius/Lucius hat der Boden dort freigegeben. Die Aurei wurden in den Jahren zwischen 2 v. Chr. und 4/5 n. Chr. geprägt und zählen zu den Schlussmünzen, d.h. den jüngsten Prägungen vor der Varusschlacht.

Ausgrabungen
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Vorstellung Römerfunde

Mit einem römischen Haus mit Säulenhalle beim Grieserhof in Bozen ist dem Bozener Landesamt für Bodendenkmäler ein besonderer Fund gelungen.

Ausgrabungen
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Fund im Spargelfeld

Die Entdeckung mittelalterlicher Münzen durch einen ehrenamtlichen Sondengänger führte Ende letzten Jahres zu einer Notgrabung durch das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege in einem Spargelfeld nordwestlich von Busendorf. Nach der numismatischen Bestimmung wird der Schatzfund nun der Öffentlichkeit präsentiert.

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Castra Equitum Singularium

Bei der Auswertung der geophysikalischen Messungen im Gebiet der ehemaligen römischen Stadt Carnuntum in Niederösterreich konnten Wissenschaftler des Ludwig Boltzmann Instituts die unmittelbar an den Statthalterpalast angrenzenden Quartiere der Leibgarde des Statthalters identifizieren - der bislang einzige in dieser Eindeutigkeit und Dimension nachweisbare derartige Fund im gesamten Gebiet des ehemaligen Imperium Romanum.

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In Oberding (Lkr. Erding) wurde das größte Depot frühbronzezeitlicher Kupferbarren in Bayern gefunden. Über 800 Spangenbarren waren »wie in einem Schließfach« in einer Nische einer Abfallgrube deponiert worden. Nun wurde der 4.000 Jahre alte Schatzfund von den Restauratoren des Landesamts für Denkmalpflege in München restauriert und soll im Museum Erding ausgestellt werden.

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