Erstmals im Breisgau wurden vollständige Hausgrundrisse freigelegt
Bereits vor 7500 Jahren wussten jungsteinzeitliche Siedler die fruchtbaren Böden und das günstige Klima des Kaiserstuhls zu nutzen. Spuren dieser Besiedelung werden jetzt erforscht: Im Vorfeld einer Baumaßnahme graben Archäologen des Regierungspräsidiums Freiburg am nordwestlichen Ortsrand von Bischoffingen am Kaiserstuhl (BW) auf einem knapp 1 ha großen Areal.
Etwa einen Meter unter dem Asphalt der Heiersstraße in der Innenstadt von Paderborn haben Archäologen einen Teil des mittelalterlichen Hellwegs entdeckt. Die Ausgräber vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legten den wichtigsten Fernweg von Westfalen auf einer Länge von zwei Metern frei.
In Zizers werden durch den Archäologischen Dienst Graubünden einzigartige Gebäudereste aus dem 10. Jahrhundert ausgegraben. Diese können mit dem schriftlich erwähnten Königshof von Otto I. (912-973) identifiziert werden. Dabei handelt es sich erst um den zweiten, archäologisch nachgewiesenen Königshof der Schweiz.
Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei ihrer Ausgrabung in Porta Westfalica-Barkhausen (Kreis Minden-Lübbecke) eine unbekannte technische Anlage freigelegt. Weder die Experten von LWL noch von der Stadt und einer Telekommunikationsfirma können die Anlage erklären und bitten nun die Bürger um Unterstützung.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert vom 21. Mai bis 29. August 2010 in seinem Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn die Sonderausstellung "Von Kirchenbauern und frommen Frauen - neue Ausgrabungen an der Gaukirche".
Seit Frühsommer vergangenen Jahres führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Vorfeld des vierstreifigen Ausbaus der B 81 zwischen der Ortsumgehung Egeln bis zur B 246a archäologische Dokumentationen durch.
Bei Müs im Landkreis Fulda wurden im 15./16. Jahrhundert Eisenerze verhüttet / Schlackenplatz wird archäologisch untersucht / Ausgrabung im Sommer geplant
Ein internationales Team mit Forschern aus der Schweiz, Südafrika, Australien und den USA schreibt an der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Die Forschenden haben in Südafrika eine neue Hominidenart entdeckt.
Die Spuren der Vergangenheit reichen in Nordrhein-Westfalen Tausende von Jahren zurück - unter anderem in Nottuln-Uphoven. Hier fanden Wissenschaftler der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Münster unter Leitung von Christian Groer den Nachweis für die bislang älteste dauerhafte Besiedlung der nordwestdeutschen Tiefebene.