Bisher unbekanntes Legionslager der Römer am Niederrhein entdeckt

Verlauf der Gräben des Legionslagers

Teil des geplanten UNESCO-Welterbes »Niedergermanischer Limes«

Archäologen des LVR und der Ruhr-Universität Bochum haben am Niederrhein ein bislang unbekanntes, besonders stark umwehrtes Militärlager der Römer entdeckt. Das 14 Hektar große, von mindestens einer Legion genutzte Lager war von besonderer militärischer Bedeutung, denn es weist drei umgebende, parallel verlaufende Spitzgräben auf.

Ansicht der Ausgrabungsfläche mit einem Teil der freigelegten Elefantenknochen

Paläoanthropologen graben bei Megalopolis prähistorische Knochen mit Schnittspuren aus

Wissenschaftler der Universität Tübingen und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben einen altsteinzeitlichen Schlachtplatz für Elefanten in der Ausgrabungsstätte Marathousa 1 nahe der griechischen Gemeinde Megalopolis entdeckt. Auf dem heute als Tagebau genutzten Gelände fanden sie zusammen mit Archäologen des griechischen Kultusministeriums die Knochen eines nahezu komplett erhaltenen Waldelefanten (Elephas antiquus). Auf einigen der Knochen sind Schnittspuren zu erkennen. Nach ersten Schätzungen der Forscher sind die Überreste rund 300.000 bis 600.000 Jahre alt.

Ausgrabungen
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Überreste von Speichergruben

Bislang gab es nur vereinzelte Hinweise, dass auf der Fläche eines Gewerbegebietes in Meschede-Enste in den Jahrhunderten vor Christi Geburt die älteste bisher bekannte bäuerliche Siedlung der Region existiert hat. Jetzt konnten Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erstmals eine Hofstelle dokumentieren.

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Überraschende Entdeckung einer byzantinischen Schankstube in Ephesos

Geplant waren unspektakuläre Sicherungsarbeiten, gelungen ist ein unerwarteter Fund. Während der heurigen Kampagne des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) in Ephesos entdeckte das Grabungsteam eine Schankstube, eine sogenannte Taberne, aus byzantinischer Zeit entlang der Kuretenstraße. Über hundert erhaltene Ganzgefäße und viele Amphoren geben Einblick in das Alltagsleben entlang einer der Hauptstraßen von Ephesos.

Funde & Befunde
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Altsyrisches Mosaik

Münsteraner Altertumswissenschaftler haben wertvolle Mosaiken und Gebäude aus dem antiken Syrien entdeckt und erschließen eine der wenigen Stätten, die zurzeit trotz der angespannten politischen Lage im Nahen Osten für Studien zum antiken römischen Syrien zugänglich ist.

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Luftbild Ausgrabung Watenstedt

Göttinger Archäologen legen Kreisgrabenanlage aus dem frühen 5. Jahrtausend v. Chr. frei

Eine neue Fundstelle, die bei Forschungsarbeiten der Universität Göttingen entdeckt wurde, verändert den Blick auf die nördlichste Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht in der Jungsteinzeit am Beginn des 5. Jahrtausends vor Christus grundlegend. Die aktuellen Befunde weisen den ältesten Monumentalbau Niedersachsens nach, der gleichzeitig das nördlichste Bauwerk der frühen Jungsteinzeit ist.

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Mittelalterliche Mikwe in Schmalkalden

Bei archäologischen Untersuchungen des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) im Zuge von Bauarbeiten der Wohnungsbau GmbH Stadt Schmalkalden in der Altstadt von Schmalkalden wurde eine mittelalterliche Kellermikwe aufgedeckt – ein jüdisches Tauchbad zur rituellen Reinigung.

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Keller eines Wohnhauses des 16. Jahrhunderts in Herford

Die bisher ältesten entdeckten Siedlungsbereiche der Stadt Herford hatten die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt an der Clarenstraße vor Augen. Bis in das 9. Jahrhundert reichen die Spuren der Gebäude zurück, die das Team der LWL-Archäologie für Westfalen untersuchte. Damit werden die Forschungen zum Siedlungsumfeld des um 800 gegründeten Herforder Damenstiftes deutlich bereichert.

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Erdkeller-Bestattung

Rinderopfer und Kindergräber

Der Kiessandtagebau in Karsdorf (Burgenlandkreis) wird seit den 90er Jahren regelmäßig von archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt begleitet. Bei der diesjährigen Grabungskampagne konnten auf einer Fläche von 2 ha zahlreiche Bestattungen des frühen, mittleren und späten Neolithikums dokumentiert werden.

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Grabhügel Yiğma Tepe, Pergamon

Aktuelle Untersuchungen des größten Grabhügels von Pergamon, dem Yiğma Tepe, erbrachten neue Erkenntnisse zur Konstruktionsweise und lieferten Hinweise auf einen möglichen älteren und kleineren Hügel im Kern des Monumentalgrabes.

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Erdwerk Libehna Grabungsfläche

Bei Libehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld stießen Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt auf ein 30 ha großes, etwa 6.000 Jahre altes Erdwerk der Schiepziger Gruppe. Auf dem letzten Bauabschnitt der Bundesstraße 6n liegen 19 archäologische Fundstellen, die derzeit von den Mitarbeitern des Landesamtes untersucht werden. Die Ausgrabungen dauern noch bis Jahresende an.

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