Dresdner Mittelalterforscher erhält EU-Förderung in Millionenhöhe

Dr. David Wendland © TU Dresden/privat

Für sein Forschungsprojekt zu spätgotischen Gewölbebauten wurde David Wendland von der TU Dresden mit einem ERC-Starting-Grant der Europäischen Union in Höhe von 1,1 Millionen Euro ausgezeichnet.

Schachfigur aus dem 12. Jh.

Einzigartige Schachfigur auf der Falkenburg entdeckt

Es ist eines der größten Burgenforschungsprojekte Westfalens: Die Grabungen an der Falkenburg bei Detmold. Seit 2004 untersucht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Lippischen Landesmuseum die Burg der Edelherren zur Lippe. Bei der diesjährigen Kampagne gab es kurz vor Grabungsende noch einen Überraschungsfund - die Archäologen entdeckten eine kunstvoll gearbeitete Schachfigur von internationalem Rang.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Professor Martin Stadler

Der Ägyptologe Martin Stadler (38) von der Universität Würzburg ist mit einer Heisenberg-Professur ausgezeichnet worden. Mit diesem Förderinstrument will die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) herausragende Wissenschaftler auf Leitungspositionen vorbereiten.

Personalia
Weiterlesen
Teil eines späthethitischen Reliefs mit luwischen Hieroglyphen auf der Rückseite. (Foto: WWU)

Münsteraner Archäologen haben bei Ausgrabungen in der Türkei wichtige Entdeckungen in einer antiken Tempelanlage nahe der heutigen Metropole Gaziantep in der Südosttürkei gemacht. Die Überreste eines Reliefs mit Götterdarstellung und Inschrift deuten darauf hin, dass der Ort nahe der antiken Stadt Doliche bereits im 9. und 8. Jh v. Chr. als Heiligtum genutzt wurde und damit älter ist als bisher angenommen

Ausgrabungen
Weiterlesen
Nur noch bis Ende November können Besucher das alte Langhaus besichtigen, danach wird es wissenschaftlich zerlegt (Foto: Urgeschichtemuseum NÖ)

Eine Lebensdauer von 20 Jahren gaben die Erbauer dem jungsteinzeitlichen Langhaus im Freigelände des Urgeschichtemuseums in Asparn/Zaya (Niederösterreich), nun sind es mehr als 40 geworden.

Ausstellungen
Weiterlesen
Studierende der Universität Bonn legen einen Brennofen in Selinunt, Sizilien frei (Foto: Martin Bentz/Uni Bonn)

Bonner Altertumswissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Bentz haben während zwei Grabungskampagnen im September 2010 und im Herbst 2011 damit begonnen, in der griechischen Koloniestadt Selinunt auf Sizilien (7. bis 3. Jh. v. Chr.) eines der größten Handwerkerviertel der griechischen Antike auszugraben.

Ausgrabungen
Weiterlesen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder hat am Montag das Akademienprogramm 2012 der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften mit einem Gesamtvolumen von über 54 Millionen € beschlossen. Darunter auch ein archäologisches Langzeitprojekt an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Forschung
Weiterlesen
So könnten auch Wildpferde im Paläolithikum gefleckt gewesen sein (Foto: IZW)

Ein internationales Forscherteam bestimmte die Fellfarbe von eiszeitlichen Pferden anhand ihrer Gene. Überraschenderweise stimmten die Felszeichnungen aus der letzten Eiszeit und die gefundenen Fellfarben überein. Es wurden braune und schwarze Pferde gefunden und die markanten Tigerschecken konnten erstmalig nachgewiesen werden. Die prähistorischen Felszeichnungen stellen also wohl ein Abbild der Wirklichkeit ihrer Zeit dar.

Forschung
Weiterlesen
Zwei Wochen lang 200 Kilometer zu Fuß entlang der alten Via Claudia zu marschieren war Teil des Projektes (Foto: Fred Schöllhorn)

In zweijähriger Projektarbeit, zu der auch ein 200 Kilometer langer Fußmarsch in rekonstruierter Legionärsausrüstung gehörte, erhielten Augsburger Geschichtsstudenten neue Einsichten in den Alltag der römischen Armee zu Beginn des 1. Jahrhunderts nach Christus.

Tagungen
Weiterlesen
Grotta del Cavallo

Der anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) besiedelte Europa schon 5.000 Jahre früher als bislang gedacht. Diesen Nachweis konnten zwei Forschungsteams bei erneuten Untersuchungen von Zahnfunden aus Höhlen in Italien und England erbringen.

Forschung
Weiterlesen
Die Teilnehmer der Tagung beim Besuch des Nachbaues des Nydam-Schiffes (Foto: Wulf Hein)

Die diesjährige Tagung der EXAR e.V. (Europäische Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie) fand vom 13.-16. Oktober im Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig statt. 130 Teilnehmer aus 11 Ländern trafen sich zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch rund um die Experimentelle Archäologie, Archäotechnik und Rekonstruierende Archäologie.

Tagungen
Weiterlesen