Höhlen der Schwäbischen Alb sollen UNESCO Welterbe werden

Der östliche Eingang zur Vogelherdhöhle im Lonetal

Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, die Höhlen der Schwäbischen Alb mit ihrer Eiszeitkunst 2016 bei der UNESCO in Paris als Antrag Deutschlands zur Aufnahme in die Welterbeliste einzureichen. Der baden-württembergische Vorschlag "Höhlen der ältesten Eiszeitkuns"“ ist nun in die sogenannte deutsche Tentativliste aufgenommen worden. Auf dieser Liste sind Vorschläge von Ländern eingetragen, die in den kommenden Jahren für eine Antragsstellung als Welterbe vorgesehen sind.

Alexandra Eppinger (Mitte) nimmt den Preis entgegen

Alexandra Eppinger erhält für ihre Dissertation über den griechischen Halbgott und seine Rolle in der Spätantike den Philippika-Preis.

Personalia
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Boris Rhein, Dr. Eveline Saal, Dr. Holger Göldner und Dr. Udo Recker

In diesem Jahr wurde die Marburger Archäologin Eveline Saal mit dem mit 7.500 Euro dotierten Eduard-Anthes-Preis ausgezeichnet. Die Jury honorierte mit der Auszeichnung ihre an der Philipps-Universität Marburg entstandene Dissertation aus dem Jahr 2012.

Personalia
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Gesichtsrekonstruktion Mensch von Oberkassel

Um den beiden Oberkasseler Menschen, deren Skelette im LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen sind, wieder ein Gesicht zu geben, fertigte die Frankfurter Rechtsmedizinerin Dr. Constanze Niess Gesichtsrekonstruktionen an. Diese werden ab Oktober im Rahmen einer Ausstellung für der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausstellungen
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Das Berliner Antike-Kolleg stellt auf seinen Internetseiten ein neues umfangreiches Informations- und Rechercheangebot bereit, das die altertumswissenschaftlichen Ressourcen in der Region Berlin-Brandenburg bündelt und öffentlich zugänglich macht.

Studium
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Die Saar-Uni bildet gemeinsam mit der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne Archäologen aus

Gemeinsam mit der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne bietet die Universität des Saarlandes den deutsch-französischen Bachelorstudiengang Klassische Archäologie an. Die Studenten und Studentinnen lernen die Kunst und Alltagskultur der griechischen und römischen Antike kennen, die Europa prägende Grundlagen gegeben haben. Außerdem erwerben sie dabei interkulturelle Kompetenzen und kommen mit einer fremden Wissenschaftskultur in Kontakt. Wer sich für das binationale Studium interessiert, kann sich noch bis zum 30. September an der Saar-Uni bewerben.

Studium
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Siegelabdruck des Hyksoskönigs Chajan

Internationaler Workshop in Wien über neue Funde aus Tell el-Dab‛a

Neu entdeckte Siegelabdrücke des Königs Chajan und ihre möglichen Auswirkungen auf die Chronologie Ägyptens, stehen im Zentrum eines Expertenworkshops, den das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI) in Kooperation mit dem Oriental Institute Chicago von 4. ‒ 5. Juli 2014 in Wien veranstaltet.

Veranstaltungen
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Prof. Torsten Mattern, Dr. Rosemarie Cordie und Grabungsleiter Marco Schrickel

Keltische Münzen, römische Nägel, Keramik, Dachziegel, Pfostenlöcher, Fundamente: Selbst Experten sind überrascht von den Entdeckungen innerhalb der erst knapp zwei Monate dauernden Grabungen in Belginum. "Wir wussten, dass wir in diesem Bereich auf Funde und Baubefunde stoßen würden. Aber mit einer so großen Zahl und einer solchen Qualität haben wir nicht gerechnet. Insbesondere aus keltischer Zeit haben wir Herausragendes sichern können", erläutert Dr. Rosemarie Cordie, Mitarbeiterin der Universität Trier und Leiterin des Archäologieparks und Museums Belginum bei Morbach im Hunsrück.

Ausgrabungen
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Idealrekonstruktion eines Marschlagers in Carnuntum

Carnuntum ist die größte archäologische Landschaft Mitteleuropas. Beinahe die gesamte römische Stadt, die einst über 10 Quadratkilometer bedeckte, ist bis heute unter den Feldern und Weingärten 40 km östlich von Wien in der Erde erhalten. Nun entdeckten Forscher per Bodenradar einen typischen Befestigungsgraben eines römischen Zeltlagers, das wohl zu den ältesten Zeugnissen römischen Lebens in diesem Gebiet zählen dürfte.

Forschung
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Die Abteikirche des Klosters Corvey

Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute auf seiner 38. Tagung in Doha die Reichsabtei Corvey in die Welterbeliste aufgenommen. Das Komitee würdigte das Karolingische Westwerk und die Civitas Corvey aus dem frühen Mittelalter als Zeugnis von außergewöhnlich universellem Wert.

Kulturerbe
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Tüpfi aus dem Rhein in Basel

Alle drei bis fünf Jahre reinigen Freiwillige in Basel in der Schweiz die ufernahen Bereiche des Rheins und bergen dabei nicht unbeträchtliche Mengen an Abfall und Schrott. In diesem Jahr konnte auch ein archäologischer Fund gemacht werden.

Funde & Befunde
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