Kellergrundriss, Brandspuren und markante Keramikscherben

Kellergrundriss

Archäologische Funde in der Briloner Altstadt reichen zurück in die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg

Spuren eines Brandes, ein Keller mit Treppenzugang aus der Zeit vor dem 17. Jahrhundert und Hinweise auf die Wirren des Dreißigjährigen Krieges: Das sind die Zeugnisse der Vergangenheit, die Archäologen für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Brilon dokumentiert haben. Ein überraschendes Ergebnis für die dicht besiedelte Innenstadt, das den LWL-Archäologen Einblick in das Mittelalter und die frühe Neuzeit in diesem bisher nur schlecht erforschten Gebiet gibt.

Ausgrabung Kapellenberg

Auch 2016 gräbt ein Team von Archäologen wieder am 6.000 Jahre alten, jungsteinzeitlichen Fundplatz auf dem Kapellenberg bei Hofheim am Taunus. Die siebte Grabungskampagne auf der etwa 45 Hektar großen Wallanlage startete am 15. August und konzentriert sich auf die Wallanlage am Plateau des Meisterturms. Sie wird von Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt in einer Zusammenarbeit zwischen dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) und der hessenARCHÄOLOGIE durchgeführt.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Neuzeitlicher Knopf

Auch während der jüngsten archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt gibt die Region um den Tagebau Profen wieder Zeugnisse aus der Vergangenheit preis.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Hausfundament in nur 30 cm Tiefe

Mehr als 800 Jahre zurück reicht die Geschichte der Stadt Büren in Nordrhein-Westfalen. Archäologisch erforscht ist diese Vergangenheit bislang noch nicht. Jetzt allerdings haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erstmals die Gelegenheit, einen Blick in den Boden und damit auf die Zeugnisse der 1195 gegründeten Altstadt zu werfen. Auf einem Grundstück an der Bertholdstraße 3 öffnen sie aktuell ein Zeitfenster, das fast 300 Jahre lang unberührt geblieben ist.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Flechtwerkmatte aus Ästen

Der Karlsgraben ist das bedeutendste und ambitionierteste Infrastrukturprojekt des frühen Mittelalters in Zentraleuropa: Karl der Große wollte im Jahr 793 einen durchgehenden Schifffahrtsweg zwischen Rhein und Donau schaffen. Der etwa drei Kilometer lange Kanal ist eines der größten Bodendenkmäler Süddeutschlands. Nun liefern aktuelle Ausgrabungen einer Forschergruppe der Universitäten Jena, Leipzig und Kiel, des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien Jena sowie des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege neue Ergebnisse.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Ausgrabung Warburg-Hohenwepel

Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) greifen in Warburg-Hohenwepel wieder zu Schaufeln, Pinseln und Vermessungsinstrumenten. Hier ist die einzige bisher bekannte Stelle in Westfalen, an der die Menschen in der bandkeramischen Epoche der Jungsteinzeit sowohl eine Siedlung als auch ein Gräberfeld errichtet haben.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Brotlaibidol aus dem Bornhöck

Erste Ergebnisse der diesjährigen Forschungs- und Lehrgrabung am Großgrabhügel »Bornhöck«

Bis in das 19. Jahrhundert war der »Bornhöck« im Saalekreis mit 15 m Höhe der größte der frühbronzezeitlichen Fürstengrabhügel. Dann wurde er wegen des dort geplanten Braunkohleabbaus weitgehend abgetragen. Seit 2014 werden die Überreste des Großgrabes im Rahmen von Lehrgrabungen vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg untersucht. Herausragender Fund der diesjährigen Kampagne ist ein sog. Brotlaibidol mit eingestempelten Kreisen und Querstrichen.

Funde & Befunde
Weiterlesen
Mykenische Keramik aus Bulgarien

Ausgrabungsfunde in einer spätbronzezeitlichen Siedlung in Südbulgarien deuten auf frühe Handelsbeziehungen in die Ägäis hin.

Funde & Befunde
Weiterlesen
Torflinse als dunkle Schicht über dem hellen Sand

Ein Altarm der Lippe mitten in einer Kiesgrube mit fast 2000 Jahre alter Holzkohle, Resten von verbrannten Knochen und Keramikscherben: Hier haben die Menschen kurz nach Christi Geburt Teile von Tieren verbrannt. Was sich genau hier vor 2.000 Jahren abgespielt hat, versuchen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt zusammen mit Studierenden der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in einer Grabungskampagne herauszufinden.

Ausgrabungen
Weiterlesen

Eine archäologische Baugrunduntersuchung im Herbst des vergangenen Jahres 2015 hat gezeigt, dass im Erweiterungsbereich die Gewerbegebiets »Riedwiesen« der Stadt Markdorf in spätkeltischer Zeit eine sogenannte »Viereckschanze« lag. Mit einer Ausgrabung wird das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) diesem Befund weiter nachgehen. Die Rettungsgrabung im Vorfeld der Erschließungsmaßnahmen zum Gewerbegebiet »Riedwiesen IV« beginnt heute und dauert voraussichtlich rund drei Monate.

Ausgrabungen
Weiterlesen

Bei Ausgrabungen in Balingen (Zollernalbkreis), die wegen der Umverlegung eines Parkplatzes notwendig wurden, fanden Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg erstmals frühmittelalterliche Siedlungsbefunde. Bisher waren von dort nur Grabfunde aus dieser Zeit bekannt. Außerdem stießen die Ausgräber bei den Untersuchungen auf die bisher ältesten menschlichen Überreste am Ort: eine Bestattung aus der Zeit zwischen 3.500 und 2.000 v. Chr.

Ausgrabungen
Weiterlesen