Bedeutende bronzezeitliche Stadt im Nordirak entdeckt

Ausgrabungen am Osthang der Oberstadt von Bassetki

Archäologen des Instituts für die Kulturen des Alten Orients (IANES) der Universität Tübingen haben im Nordirak unweit der Stadt Dohuk eine große bronzezeitliche Stadtanlage entdeckt. Die Ausgrabungen ergaben, dass die Siedlung, auf der sich heute das kleine kurdische Dorf Bassetki in der autonomen Region Kurdistan befindet, in der Zeit um 3000 vor Christus gegründet wurde und auf eine Blütezeit von über 1200 Jahren zurückblicken kann. Es wurden auch Siedlungsschichten aus der Zeit des Reichs von Akkad (2340-2200 v. Chr.) entdeckt, das als erstes Weltreich der Menschheitsgeschichte gilt.

Archäologen der Grabungsfirma beim Einmessen eines Befundes

Wo demnächst in Bochum Wohnungen verwaltet werden, haben Menschen bereits vor rund 4.000 Jahren einen geeigneten Siedlungsplatz gefunden und Häuser errichtet. Die Vorratsgruben und Pfosten, die sich im Boden aktuell vor den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auftun, könnten aus der Bronzezeit stammen. Das wäre ein seltener Fund für die Region.

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Reste eines mittelalterlichen und eines frühneuzeitlichen Gebäudes

Archäologische Überraschung zum Finale am ehemaligen Landeshospital

Hier haben die Paderborner ihre Vorräte bereits in Erdgruben eingelagert, als die Römer noch lange nicht auf dem Marsch nach Germanien waren. Auf dem Gelände des ehemaligen Landeshospitals in Paderborn sind innerhalb von drei Jahren h archäologische Funde zum Vorschein gekommen, die fast alle Epochen der Stadtentwicklung abdecken.

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Münze aus der Zeit von Kaiser Anastasius I.

Archäologen entdecken Münzhort mit 160 Münzen auf der Oberen Agora

Während der Ausgrabungsarbeiten auf der Oberen Agora in der antiken Stadt Ephesos in der Westtürkei machten Archäologen des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) im Sommer 2016 eine besondere Entdeckung. 160 Münzen konnten aus einem Mauerspalt geborgen werden. Der Fund ist für die Datierung der Oberen Agora von besonderer Bedeutung. Durch die eindeutigen Fundumstände ist bewiesen, dass das Verwaltungszentrum von Ephesos, das durch prächtige Bauten mit politischer und religiöser Funktion geprägt war, in den 520er Jahren bereits funktionslos geworden und das Baumaterial der öffentlichen Gebäude zum Abbruch freigegeben war.

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Ephesos Agora

Im August und September dieses Jahres führte das Institut für Klassische Archäologie der Universität Regensburg die nunmehr dritte, auf Grund schwieriger politischer Rahmenbedingungen auf fünf Wochen verkürzte, Grabungskampagne des Ephesos-Projekts durch.

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Neue Ausgrabungen des Mainzer Instituts für Altertumswissenschaften erhellen die Geschichte des frühislamischen Palastes von Khirbat al-Minya (Israel) nach dem großen Erdbeben 749 n. Chr.

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Ausgrabung Blätterhöhle

Die Spuren von Menschen, die in und vor der Blätterhöhle in Hagen verborgen liegen, reichen bis zum Beginn der heutigen Warmzeit vor rund 11.600 Jahren zurück. Mit der aktuellen Grabungssaison sind die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) noch weiter vorgedrungen und haben erste Hinweise auf eine Nutzung durch den Menschen am Ende der Eiszeit entdeckt.

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Frühmittelalterliche Glockengussgruben

Anfang des Jahres sorgte der Fund der ältesten Glockengussgrube Deutschlands im Stadtkern von Dülmen für Aufsehen. Jetzt fanden Archäologen an derselben Stelle eine zweite Grube, in der Kirchenglocken, gegossen wurden. Diese ist sogar noch ein wenig älter als die erste. Damit müssen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ihr Urteil widerrufen, wenn auch nur kurz: Die älteste Glockengussgrube Deutschlands steht weiterhin in Dülmen, nur eben etwas tiefer im Boden.

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Durch mehrjährige Ausgrabungen konnten Archäologen der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt zeigen, dass eine kreisförmige Kultanlage mit einem Durchmesser von 98 Metern aus der frühen Jungsteinzeit (ca. 4800 v. Chr.) in der Nähe von Quedlinburg vermutlich der Himmelsbeobachtung diente.

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Luftbild von Khirbet al-Jabariya

Im Rahmen eines durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes erforscht die Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts seit 2010 die Basaltwüste im Nordosten Jordaniens. Dabei wurden unter anderem befestigte Siedlungen entdeckt, die im frühen bis mittleren vierten Jahrtausend v. Chr. auf Vulkanen in dieser Region errichtet wurden und somit zu den frühesten Befestigungen in Vorderasien zu zählen sind.

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Eine der beiden neuen, langschmalen linienbandkeramischen Gruben in Werl

Werl im Kreis Soest entwickelt sich zu einem ergiebigen Fundort für die Relikte der frühen Jungsteinzeit. Archäologen haben hier jetzt erneut Zeugnisse aus dieser Epoche entdeckt. Das deutet auf eine dichte Besiedlung der Hellwegregion insgesamt durch die ersten Bauern hin, denn hier könnte eine weitere Siedlung der so genannten linienbandkeramischen Epoche existiert haben, vermuten die Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

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