Glockenbecher-Gräber im Salzlandkreis

GBK-Gräberfeld

Ein kleines Gräberfeld der Glockenbecherkultur (3. Jahrtausend v.Chr.) kam bei archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt nahe Könnern-Cörmigk im Salzlandkreis ans Tageslicht.

Mittelalterlicher Brunnen

Im Zuge von Bauarbeiten im nördlichen Teil der Paderborner Altstadt haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Spuren der mittelalterlichen Bebauung aus dem 12. Jahrhundert entdeckt. Bei der Begleitung der Bauarbeiten an der Stadtmauer, der sogenannten Heiersmauer, durch die Stadtarchäologie Paderborn kamen auf einem bisher als Garten genutzten Grundstück Bodenverfärbungen zum Vorschein. Hierbei handelt es sich um die Überreste einer mittelalterlichen Holzbebauung. Außerdem fanden die Archäologen Hinweise auf eine Werkstatt, in der Eisen verarbeitet wurde.

Ausgrabungen
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Suchschnitt in Dorsten-Hardt

LWL-Archäologen graben im Stadtteil Hardt

In Vorbereitung auf eine geplante Bebauung haben am Dienstag (18.4) Ausgrabungen in Dorsten-Hardt unter der Fachaufsicht der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begonnen. Auf dem Gelände des Neubaugebiets sind Siedlungsspuren quer durch alle Epochen bekannt, die weitere Untersuchungen notwendig machen.

Ausgrabungen
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Hortfund Kalkriese

Mit mehr als 200 römischen Silbermünzen haben die Kalkrieser Archäologen den bislang größten Hortfund auf dem antiken Schlachtfeld in Kalkriese entdeckt. Bei den Münzen handelt es sich um Denare der späten Republik und der früh- und mittelaugusteischen Zeit.

Funde & Befunde
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Überblick über Tavernen, Amphitheater und Gladiatiorenschule

Die Forscher des Ludwig Boltzmann Instituts für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) haben nach der Entdeckung der Gladiatorenschule 2011 nun auch das gesamte Stadtgebiet von Carnuntum östlich von Wien im Auftrag des Landes Niederösterreich mit Bodenradar durchleuchtet.

Ausgrabungen
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Studierende der Universität Kiel vermessen den Wall

Die Forschungen an der "Alten Eisenbahn", einer nie vollendeten Tunnelbaustelle des 19. Jahrhunderts, gehen in die nächste Runde. Aktuell graben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in einem Kooperationsprojekt mit der Universität Kiel wieder im Eggegebirge. Nach dem Einsatz von Tauchern im vergangenen Jahr - der Premiere der Unterwasserarchäologie in Westfalen - werden die archäologischen Untersuchungen nun an Land fortgesetzt. Gemeinsam suchen die Archäologen nach den Resten eines Wächterhäuschens und öffnen verschüttete Schächte.

Ausgrabungen
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Europäische Bestattung in Taiwan

Ausgrabungen in Taiwan belegen, dass die Region bereits im frühen 17. Jahrhundert ein Zentrum früher Globalisierung war

Die Südsee-Erkundungen James Cooks im 18. Jahrhundert sind in die Geschichte eingegangen, dabei gingen ihnen spanische Entdeckungsreisen voraus. Es ist bekannt, dass die Spanier, angefangen mit Ferdinand Magellan im Jahre 1521, den pazifischen Raum bereits im 16. und 17. Jahrhundert erkundeten. Bisher hatten Forscher dieser Tatsache nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, was dazu geführt hat, dass anthropologische, historische und archäologische Erkenntnisse über diese Periode erster Globalisierung im pazifischen Raum weitgehend fehlten. Archäologische Ausgrabungen in einer Siedlung im Norden Taiwans, die unter Leitung von María Cruz Berrocal unternommen wurden, sind auf dem Weg, diese Forschungslücke zu schließen und eine neue Sicht auf die Kolonisierung der pazifischen Region zu eröffnen: In der kleinen spanischen Kolonie von ‚San Salvador de Isla Hermosa‘ ging es danach global zu.

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Ausgrabung Paderborn

Fund in Paderborn

Im Rahmen von Neubauarbeiten auf dem Campus St. Johannisstift in der Nähe des Paderborner Stadtzentrums haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Entdeckung gemacht: Bei der Begleitung von Bauarbeiten durch die Stadtarchäologie Paderborn kamen auf einem bisher als Garten genutzten Grundstück Bodenverfärbungen zum Vorschein, die auf eine frühe, vorkarolingische Besiedlung hinweisen. Bestätigt wird dies durch weitere Funde aus dem 7. und 8. Jahrhundert wie Keramikscherben, Tierknochen, Holzkohle und Reste von verziegeltem Lehm.

Ausgrabungen
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Der Torso der Statue wird geborgen

Bei der vor einer Woche in Kairo entdeckten Kolossalstatue handelt es sich um den berühmten Pharao Psammetich I. (664 v. Chr. bis 610 v. Chr.) - und nicht um Ramses II., wie zunächst vermutet. Das habe die wissenschaftliche Untersuchung des Sensationsfundes zweifelsfrei ergeben, sagte Dr. Dietrich Raue, Kustos des Ägyptischen Museums - Georg Steindorff - der Universität Leipzig heute in Kairo.

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Kirchenmauer Herford

LWL-Archäologen entdecken Kirchenmauer des Augustinerklosters

In der Herforder Brüderstraße entdeckten Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Reste einer Klosterkirche aus der Zeit um 1300. Zwar war die Lage der Kirche des ehemaligen Augustiner-Eremiten-Klosters aus historischen Plänen bekannt, doch ging man bisher davon aus, dass Baumaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte alle Fundamente beseitigt hätten. Deshalb war es eine Überraschung für die LWL-Archäologen, als sie in der Altstadt auf einen fünf Meter langen Mauerabschnitt der Kirchennordmauer stießen.

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Telgte: Eine Entsorgungsgrube

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Telgte und in Warendorf Spuren aus dem Mittelalter unter den Marktplätzen gefunden.

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