Europa

Die römische Wölfin steht als Symbol für die erste politische Einigung Europas, für die Ausbreitung der römischen Kultur und für das kulturelle Erbe der Antike in der Gegenwart. Gestützt auf wissenschaftliche Datenbanken will dieses mit EU-Mitteln geförderte Projekt der Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie im zusammenwachsenden Europa das Bewusstsein für die Antike als Fundament der europäischen Kultur fördern. Über die Datenbanken sind umfangreiche Informationen zu römischen Steindenkmälern, gestempelten Ziegeln und Inschriften abrufbar (meist mit Abbildungen der Objekte). Weiterhin gibt es Datenbanken Epigraphischer Denkmäler von der Iberischen Halbinsel sowie Römischer Funde im europäischen Barbaricum. Und last but not least Kurztexte und Bildmaterial zu Museen und Standorten mit römischen Steindenkmälern. Sprachen: deutsch, englisch

Eine unglaublich umfassende interaktive Karte archäologischer Hinterlassenschaften und Stätten des Imperium Romanum. Auf der Europa, den Nahen Osten und Nordafrika umfassenden Karte sind die nach Typ (Kastell, Tempel, villa, Museum etc.) markierten Fundstätten häufig mit Bild und Text versehen. (Basiert auf GoogleMaps) Sprachen: deutsch, englisch, französisch, niederländisch

Das europäische Projekt VirtualArch möchte schwer begehbare oder bisher kaum bekannte wichtige archäologische Fundstellen mit Hilfe virtueller Techniken (3D-Scan, Augmented Reality) der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Projekt wurde von institutionellen Partner aus mehreren europäischen Staaten unter dem Dach des Interreg-Programms der Europäischen Union im Juni 2017 gegründet. [Anm. Redaktion: Mit Stand 12/2017 sind noch wenige Inhalte auf der Homepage hinterlegt] Sprache: englisch

Das von David Koeller, Ph.D. Professor of History at a Small Liberal Arts College in Chicago initiierte und betreute Projekt stellt die wichtigsten chronologischen Abläufe der Welt zusammen. Nach Regionen und Themen geordnet ermöglicht diese umfangreiche Homepage einen sehr schnellen Einblick in die jeweiligen zeitgeschichtlichen Abläufe. Teilweise gibt es zu einzelnen Epochen noch weitergehende Artikel. Sprache: englisch

Das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie in der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen befasst sich mit der archäologischen Forschung im Nord- und Ostseeraum sowie in Skandinavien. Zentrale Forschungsbereiche sind die Alt- und Mittelsteinzeit sowie das 1. nachchristliche Jahrtausend. Auf der Homepage wird umfassend und aktuell über die Projekte des Zentrums informiert. Sprache: deutsch

Gab es bereits während der Hallstattzeit in Mitteleuropa stadtartige Machtzentren mit überregionaler Bedeutung? Dieser Frage soll im Rahmen des neu eingerichteten Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse - Zur Genese und Entwicklung 'frühkeltischer Fürstensitze' und ihres territorialen Umlandes“ nachgegangen werden. Sprache: deutsch