Virtuelle Archäologie

Das neue Abbild der Schönen
Wie stellt man eine Kopie eines Kunstwerks her, ohne es zu berühren und dabei eventuell zu beschädigen? Michael Merz erläutert das Verfahren des 3D-Laserscannings am Beispiel der Büste der Nofretete.
3DRestaurierung
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NESPOS 3.0
Die Online-Datenbank NESPOS bietet Archäologen und Anthropologen die Möglichkeit ihre Forschungsergebnisse im Netz mit Kollegen zu teilen und wichtige Objekte digital zu archivieren. Das NESPOS-Team stellt die Forschungsplattform vor.
ForschungFunde & BefundeGIS3DPaläolithikum
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Ein Priester in 3D
Dem Britischen Museum gelingt mit Hilfe von SGI-Technologie erstmals durch eine geschlossene Umhüllung zu spähen.
Forschung3D
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Nachrichten

Yaxchilan, Struktur 19

Das vom Forschungsvorhaben »Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya« der Uni Bonn betreute Maya-Bildarchiv macht erstmals Forschungsmaterialien zur Klassischen Mayakultur aus privaten Sammlungen öffentlich zugänglich. In einer noch im Aufbau befindlichen Bilddatenbank sind bereits knapp 6.000 Bilder frei unter CC-Lizenz verfügbar.

Digital Humanities
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MEMO

Die Herausgeberinnen des seit November 2017 im Open Access erscheinenden E-journals MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online haben sich bei der Konzeption ihres Journals an der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) orientiert, die sich damit als Best Practice im Bereich geisteswissenschaftlicher Open-Access-Zeitschriften weiter etabliert. Ende August dieses Jahres ist nun Ausgabe 2 von MEMO erschienen, die sich dem Thema „Digital Humanities & Materielle Kultur“ widmet.

Digital Humanities
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Pompeji mit Blick zum Vesuv

Ein interdisziplinäres Team des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) der ÖAW untersucht derzeit in Pompeji die Baugeschichte der Casa di Arianna und ihrer Nachbarhäuser. Die Gebäude befinden sich unmittelbar nördlich der »Altstadt« und liegen damit an einer Schlüsselstelle für das Verständnis der städtebaulichen Entwicklung Pompejis, insbesondere für die frühen Phasen der Stadtgeschichte und die besondere Nutzungsgeschichte des Areals.

Forschung
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Münztabletts aus dem 18. Jahrhundert

Rund 5.000 antike Münzen aus Athen, Byzanz und Rom, die sich im Besitz des Archäologischen Museums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) befinden, können nun auch online mit allen zu den Münzprägungen zur Verfügung stehenden Informationen recherchiert werden. Das Projekt wurde innerhalb des »Netzwerks universitärer Münzsammlungen in Deutschland« (NUMiD) realisiert und in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin umgesetzt. Gefördert wurde das Digitale Münzkabinett der MLU vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms »Allianz für universitäre Sammlungen«.

Veröffentlichungen
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Screenshot NOMISMA Homepage

Das Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg besitzt rund 1.200 antike Münzen. Erstmals werden sie jetzt der Öffentlichkeit in einem digitalen Münzkabinett präsentiert.

Antike Geschichte im Geldbörsenformat – auf diese kurze Formal lässt sich das Münzkabinett im Martin-von-Wagner-Museum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) bringen. Ab sofort können alle Interessierten einen Blick in die Schatzkammer des Museums werfen: Die Münzsammlung wird nach und nach online gestellt.

Funde & Befunde
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Felsbilder im Sudan

Das am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) angesiedelte archäologische Projekt »Wadi Abu Dom Itinerary« stellt seine bei einer Feldforschung im Sudan erhobenen Daten jetzt online zur Verfügung. Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit können die Befunde im Web-Browser einsehen.

Digital Humanities
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Videos zum Thema

Die in Westfalen einzigartige Holsterburg gehört zu den wenigen achteckigen Burganlagen des hochmittelalterlichen Europas. Von 2010 bis 2017 grub die LWL-Archäologie für Westfalen die stauferzeitliche Wehranlage nahe Warburg vollständig aus. Nachdem die Burg im Jahr 1294 komplett zerstört wurde, geriet sie in Vergessenheit. Jetzt zeigt ein 3-D-Modell ihr einstiges Aussehen.

31.08.2018ansehen

Seit 2016 erforschen Tübinger Ägyptologen südlich von Kairo die Schachtgräber von Sakkara. Dabei machten sie nicht nur aufsehenerregende Funde wie die letztens vorgestellte vergoldete Totenmaske aus saitisch-persischer Zeit (664-404 v. Chr.) , sondern dokumentieren die Grabanlagen auch mit modernsten Mitteln wie z.B. 3D-Laserscannern. Diese kurze Animation zeigt die detailreichen Messergebnisse, welche die Wissenschaftler sowohl ober- als auch unterirdisch gewonnen haben.

29.07.2018ansehen

Die Ausbreitung des modernen Menschen von Afrika nach Europa ist Thema des Sonderforschungsbereiches "Our Way to Europe" der Universitäten Köln, Bonn und Aachen sowie weiteren Partnern. In dem knapp vierminütigen Video werden die verschiedenen Forschungsmethoden vorgestellt und erläutert wie versucht wird, mit Hilfe von Computermodellen die Ausbreitungswege des Menschen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt des Videos stehen die Forschungen in der "Sodmein Höhle" und deren Umgebung in der ägyptischen Wüste. Ein Kurzbeitrag des Teilprojektes A1 des SFB 806 anläßlich des Tags der Forschung am 19.11.2017 in Mettmann.

28.12.2017ansehen

Ein kleiner Blick in die baden-württembergische Landesausstellung »4.000 Jahre Pfahlbauten«: Diese umfangreiche Animation gibt beinen Überblick zu Siedlungsphasen am und um den Bodensee - als 180º-Panorama. Auf dem Computerbildschirm kommt das nicht ganz so eindrucksvoll rüber - in ganz groß kann man dieses Video noch bis zum 9.10.2016 am Ausstellungsort Bad Schussenried anschauen. (05:04)

09.09.2016ansehen

Das Neanderthal Museum bietet mit seiner neuen Neanderthal+ App interaktive Rundgänge mit multimedialen Inhalten an zahlreichen Stationen in der Ausstellung des Museums, am Fundort des Neanderthalers und auf dem Kunstweg "MenschenSpuren". Dabei kann man passende Audioinhalte automatisch vor Ort anhören, in Bildergalerien stöbern und zusätzliche Texte lesen. Die App, die für iOS ab Version 7.0 und Android ab Version 4.3 zur Verfügung steht, nutzt dafür neben QR-Codes auch Bluetooth-"Beacons", die an den jweiligen Stationen angebracht sind. In diesem Promotion-Video des Neanderthal Museums wird die App genauer vorgestellt. (04:39)

29.03.2016ansehen
Podcasts zum Thema
Digitalität in der Archäologie

In der dreizehnten Folge des hafenradio Podcasts geht es um das Thema »Digitale Grabungstechnik- und Dokumentation, riesige Datenmengen und der Wert der Daten oder wie sieht digitale Archäologie 2026 aus?«. Zu Gast ist Kai-Christian Bruhn, Professor im Fachbereich Technik – Geoinformatik & Vermessung an der Hochschule Mainz. (1:44:54)

 

Zur Internetseite dieser Podcastfolge mit ausführlichem Inhaltsverzeichnis und weiteren Infos

29.04.2016mehr