Online-Datenbanken

In Ergänzung der beiden Datenbanken NAVIS I und NAVIS II präsentiert die Bilddatenbank NAVIS III die über 600 Münzen mit Schiffsdarstellungen aus der römischen Kaiserzeit im Besitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums. Die Stücke sind sowohl nach Schiffsmerkmalen, als auch nach chronologischen, geographischen und numismatischen Kriterien abfragbar. Ein spezielles Layout erlaubt es, bis zu vier Münzen nebeneinander zu studieren. Sprache: deutsch

NESPOS (Neanderthal Studies Professional Online Service) ist die erste weltumspannende wissenschaftliche Datenbank zur frühen Menschheitsgeschichte. In ihr werden alle wichtigen Daten rund um Neanderthalerfunde und Fundstellen gespeichert. Weiters beinhaltet sie 3D-Bilddaten wie beispielsweise CT-Scans, Oberflächen-Scans und hochauflösende Fotos von Humanfossilien und Artefakten. In den Programmen ArteCore und GeoCore, die speziell für NESPOS programmiert wurden, können die Funde geöffnet und bearbeitet werden. Der Zugang zu allen Funktionen ist nur für Wissenschaftler und Studenten der Fachgebiete Anthropologie, Archäologie oder verwandter Fächer möglich. Sprache: englisch

Homepage der skandinavisches Archäologiefachzeitschrift »Nordic Archaeological Abstracts« mit Informationen zur Zeitschrift und der Möglichkeit, die Inhaltsverzeichnisse zu durchsuchen. Sprache: englisch

Datenbank der National Roads Authority (NRA) in Irland über Daten zu archäologischen Fundstellen gesucht werden können. Sprache: englisch

Das Portal »numeriques.be« vereint die digitalsierten Sammlungen zahlreicher belgischer Institutionen und Museen, darunter auch einige mit archäologischer Thematik. Neben einer einfachen Suchfunktion kann man auch direkt zu den Institutionen und Sammlungen navigieren. Sprache: französisch

Im deutschlandweiten Forschungs- und Digitalisierungsverbund NUMiD ("Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland") arbeiten insgesamt 30 Universitäten (mit 33 universitären Münzsammlungen) gemeinsam mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin als außeruniversitärem Partner an der Aufbereitung ihrer Münzbestände. Die Seiten informieren über das Projekt und die beteiligten Institutionen. Sprache: deutsch

In der »OA Library« veröffentlicht die Grabungsfirma Oxford Archaeology u.a. all ihre Grabungsberichte. Die Bibliothek folgt den Prinzipen der »Open Archaeology« und macht die Inhalte im Rahmen der Creative Commons license (CC BY-SA 3.0) zugänglich. Sprache: englisch

Das Datenbankprojekt an der Universität Oxford strebt die digitale Erfassung der in die Zehntausende gehenden bekannten und publizierten vorislamischen Felsinschriften im nördlichen arabischen Raum an. Mit dieser Zusammenführung in einer Onlinedatenbank soll die Erforschung der Geschichte, Sprachen und Kulturen des altarabischen Raumes vereinfacht werden. Sprache: englisch

Die Onlinedatenbank präsentiert über 120 irischer Ogham-Steine in 3D. Zu jedem Inschriftenstein finden sich noch weitere Informationen und Beschreibungen. Die Daten sind entweder über eine interaktive Karte oder eine sehr fein justierbare Suchfunktion zu erreichen. So kann u.a. gezielt nach Bearbeitungstechniken oder den genannten Personennamen gesucht werden. Die Oghamschrift wurde in Irland und einigen westlichen Teilen Britanniens bzw. Schottlands (Schottisch-Gälisch Oghum) vom 4. bis 6. Jahrhundert dazu benutzt, an den Kanten von Steinstelen kurze Texte anzubringen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Personennamen. Sprache: englisch

In der Onlinedatenbank des »University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology« kann man in den Funden der archäologischen Sammlungen des Museums stöbern. Sprache: englisch