Neolithikum

Nahe der Gemeinde Goseck in Sachsen-Anhalt wird seit einiger Zeit eine neolithische Kreisgrabenanlage ausgegraben. Die Ergebnisse der Ausgrabungen gingen vor einigen Tagen unter der o.g. Überschrift durch viele Medien. Hier finden Sie die den Pressemeldungen zugrunde liegende Presse-Infomappe als PDF-Datei (ca. 1,6 MB). Sprache: deutsch

Kaum eine archäologische Objektgruppe wird zur Zeit derart kontrovers diskutiert wie die unter dem Hilfsbegriff "Erdwerk" zusammengefaßten Wall-Graben-Anlagen des Neolithikums.
Artikel von Markus Vosteen in jungsteinSITE Sprache: deutsch

In Sachsen gelang ein sensationeller Fund: Bei Arbeiten an einer Gasleitung tauchte der Torso einer Tonfigur auf. Der "Adonis von Zschernitz" ist nach Meinung von Archäologen rund 7000 Jahre alt und damit die älteste männliche Tonfigur Mitteleuropas. Wie so oft spielte der Zufall den Forschern das einzigartige Stück in die Hände. Bei Arbeiten an einer Gasleitung in der Nähe von Zschernitz im Landkreis Delitzsch gab die Erde den tönernen Torso frei. Sprache: deutsch

Onlineartikel über die Erforschung der spätneolithischen-frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage in Pömmelte-Zackmünde, Sachsen-Anhalt. Die Ausgrabungen waren ein Projekt der Universität Halle-Wittenberg und des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Sprache: deutsch

Umfangreiche Online-Publikation der bisherigen Grabungsergebnisse der bandkeramischen Siedlung in Vaihingen, Baden-Württemberg (mit zwei Übersichtsplänen). Sprache: deutsch

Zu den interessanten Exponaten in den Museumsbeständen des Historischen Centrums Hagen aus vorgeschichtlicher Zeit zählt eine geschliffene steinerne Beilklinge. Das "Steinbeil" wurde demnach aus Feuerstein gefertigt, der vor allem auf dem Lousberg in Aachen vorkommt, also in einer Entfernung von über 400 km Luftlinie von Hagen. Auf dem Lousberg in Aachen wurde in einem jüngeren Abschnitt des Neolithikums ein intensiver Bergbau auf Feuerstein betrieben. Der Online-Beitrag im Rahmen des "Exponats des Monats" (Mai 2002) stellt diesen Boden fund vor und setzt ihn in den archäologischen Kontext. Sprache: deutsch

Das Calden-Projekt begann 1988 als kleine Probegrabung zur Datierung eines Erdwerks und führte zu einem mehrjährigen Forschungsunternehmen, das völlig neue Interpretationsansätze für diese Objektgruppe ermöglichte und „nebenbei" die bis dahin gültige Chronologie der Wartbergkultur umstieß.
Artikel von Dirk Raetzel-Fabian und Gesine Weber in jungsteinSITE Sprache: deutsch

Mit der Untersuchung des Kollektivgrabes Odagsen I in der ersten Hälfte der achtziger Jahre kam eine Entdeckungswelle in Gang. Neuesten Untersuchungen der Universität Göttingen gelang die exakte Lokalisierung der Grabanlage Odagsen II.
Artikel von Christoph Rinne und Sandra Viehmeier in jungsteinSITE Sprache: deutsch

Bei unterwasserarchäologischen Ausgrabungen in der jungneolithischen Pfahlbausiedlung von Kempfenhausen im Starnberger See fanden die Forscher der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie unter anderem ein Stück Seil, das durch die dendrochronologische Untersuchung von Holzfunden aus der gleichen Schicht in die Zeit 3723-3719 v. Chr. datiert werden konnte. Ein Bericht der BGFU. Sprache: deutsch

Im Rahmen des Projektes „Megalithlandschaften der Altmark“ wurde 2007 der Großdolmen Lüdelsen 3 ausgegraben. Eines der frühesten Großsteingräber des nordmitteleuropäisch-südskandinvischen Trichterbecherkreises (ca. 3600 v. Chr.) präsentierte sich mit einer komplexen Bau- und Deponierungsgeschichte, die sowohl frühtrichterbecherzeitliche, spättrichterbecherzeitliche als auch schnurkeramische Aktivitäten einschließt. Ein Bericht (PDF) des Ausgrabungsprojektes auf jungsteinsite.de Sprache: deutsch