Steinzeit

Zwischen Ötzi und Neandertaler
Der Fundort Arnhofen, in der Donau-Altmühl-Region Niederbayerns, ist eines der größten neolithischen Feuersteinbergwerke in Europa. Nicht weit entfernt bei Baiersdorf existiert noch ein weiteres Abbaugebiet, das bei weitem nicht so bekannt, aber aus wissenschaftlicher Sicht nicht weniger bedeutend ist. Der hochqualitative Hornstein war im Neolithikum überregional sehr begehrt und wurde bis weit in das heutige Österreich verhandelt. Das Silexvorkommen wurde bereits in der Altsteinzeit von Neandertalern abgebaut, wie die Funde von Faustkeilen und Levallois-Klingen zeigen.
DeutschlandPaläolithikumNeolithikumMontanarchäologie
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Homo sapiens auf dem Vormarsch
Alexander Binsteiner stellt eine paläolithische Fundstelle im oberösterreichischen Bezirk Perg vor, die bisher nicht im Fokus der Fachwelt steht. Auf einer Niederterrasse über der Donau wurden bisher hunderte von Artefakten gefunden, darunter Silexformen und Schmuckgegenstände aus dem Aurignacien.
ÖsterreichSteinzeitKleidung & Schmuck
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Die Verbreitung der Arnhofener Plattenhornsteine im Alt- und Mittelneolithikum entlang der Donauroute nach Niederösterreich
Durch eine flächendeckende Gesamtaufnahme der Hornsteinimporte in Ober- und Niederösterreich kann Alexander Binsteiner die Distributionswege bayerischer Jurahornsteine im Neolithikum immer besser rekonstruieren. Die Grenze des Verbreitungsgebietes der Hornsteine scheint im österreichischen Kamptal erreicht: 450 Kilometer entfernt von der »Quelle«.
SteinzeitHandel
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»Revolution Jungsteinzeit. Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen«
Mit einer Laufzeit von zwei Jahren und drei Ausstellungsorten bietet die Landesausstellung Nordrhein-Westfalen ausreichend Gelegenheiten für einen Besuch. Ob der sich lohnt und was Sie dort erwartet, erfahren Sie in der Besprechung von Frank Siegmund.
AusstellungenNeolithikum
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Funde mit Seltenheitswert
Die Forschung der letzten Jahre hat immer deutlicher herausgestellt, dass zwischen Bayern und Österreich während der Jungsteinzeit sehr intensive Verbindungen herrschten. Entlang der Donau wurde Silexmaterial aus bayerischen Abbaugebieten bis nach Niederösterreich verhandelt. Aus diesem Rohstoff sind auch drei sehr seltene Silexdolche, die im oberösterreichischen Innviertel und in Niederösterreich an der Donau gefunden wurden.
DeutschlandÖsterreichNeolithikumHandel
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Die neolithische Sternkarte von Tal-Qadi auf Malta
Wie es der Zufall so will, entdeckte der Archäologe Peter Kurzmann bei einem Besuch des »Archäologischen Nationalmuseum« von Malta ein Steintäfelchen, welches just jenes Sternbild darzustellen schien, mit dem er sich im Rahmen einer anderen Arbeit intensiv beschäftigt hatte: die Plejaden.
SüdeuropaNeolithikumKult & Religion
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Eine einseitige Beziehung
Kam es in der Jungsteinzeit vor über 5000 Jahren zum Zusammentreffen von Händlern und Kupferprospektoren aus Oberitalien mit den Pfahlbauern der Mondsee-Kultur? Die Feuersteine zeigen dem Geoarchäologen Alexander Binsteiner in einer neuen Studie den Weg.
DeutschlandÖsterreichItalienNeolithikumHandelMontanarchäologie
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Ein Fund wie aus Afrika
Alexander Binsteiner stellt ein weiteres Geröllgerät von der Fundstelle in den niederösterreichischen Alpen vor: Diese Vorform der Faustkeile stützt einen Datierungsansatz in das frühe Altpaläolithikum.
ForschungFunde & BefundeÖsterreichPaläolithikumWaffen & WerkzeugeUr- & Frühgeschichte
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Ein Spurenfossil der besonderen Art
Es ist schon ein sehr spezieller Fund, den Alexander Binsteiner im niederösterreichischen Ennstal gemacht hat. Der mit Ockerspuren versehene Hammerstein zeigt mit großer Wahrscheinlichkeit den Teilabdruck einer Hand eines Homo erectus.
ForschungÖsterreichPaläolithikumTechnologie
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Die Silexartefakte aus dem Chamer Erdwerk von Riekofen
Das umfangreiche Fundmaterial aus dem endneolithischen Erdwerk in Riekhofen im Landkreis Regensburg umfasst auch ein stattliches Silexinventar. Mit der erneuten Untersuchung dieses Fundus kann Alexander Binsteiner der Rekonstruktion neolithischer Wirtschaftsstrukturen ein weiteres Mosaiksteinchen hinzufügen.
ForschungDeutschlandNeolithikumHandelMontanarchäologie
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Fundsache Homo erectus
Mit einem 500.000 Jahren alten Faustkeil fing es an und es gibt weitere Artefakte des Homo erectus in Niederösterreich. Nach dem Fund eines Reibsteines vor wenigen Monaten, entdeckte Alexander Binsteiner noch kurz vor Veröffentlichung dieses Artikels den dazugehörigen »Mörser«.
ForschungÖsterreichPaläolithikumWaffen & Werkzeuge
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Ötzi machte Brotzeit ...
Der Fall Ötzi gelöst? Rund 100 Archäologen waren sich auf dem zweiten Weltmumienkongress in Bozen darüber einig, wie die letzten Stunden des kupferzeitlichen Bergwanderers vermutlich abgelaufen sind und wie er zu Tode kam. Der Geoarchäologe Alexander Binsteiner, einst selbst am Eismann-Projekt tätig, kommentiert die überraschende Wende in einem der spannendsten Kriminalfälle der Vorgeschichte.
Aus aller WeltNeolithikum
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Drei auf einen Streich
Mesolithische Artefakte im Kleinwalsertal führten den Geoarchäologen Alexander Binsteiner in den Nördlichen Kalkalpen auf die Spur von drei bisher unbekannten steinzeitlichen Abbaustellen der dortigen Silexvorkommen.
ÖsterreichNeolithikumHandelMontanarchäologie
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Naturkatastrophe in den Alpen
Nach den Frühjahrsstürmen im Jahr 2008 entdeckte Alexander Binsteiner die Überreste eines vorgeschichtlichen Bergsturzes, der vermutlich für das Ende der kupferzeitlichen Mondseekultur im heutigen Österreich verantwortlich war.
ÖsterreichNeolithikumUmwelt & KlimaSeeufersiedlung
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Der Neandertaler im österreichischen Ennstal
Die Aufarbeitungen des mittelpaläolithischen Fundmateriales aus dem Ennstal in Niederösterreich durch Alexander Binsteiner werfen ein neues Licht auf die alten Fragen nach Verhältnis des Neandertalers zum modernen Menschen.
ForschungÖsterreichPaläolithikumHomo neanderthalensisSiedlungMigration
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NESPOS 3.0
Die Online-Datenbank NESPOS bietet Archäologen und Anthropologen die Möglichkeit ihre Forschungsergebnisse im Netz mit Kollegen zu teilen und wichtige Objekte digital zu archivieren. Das NESPOS-Team stellt die Forschungsplattform vor.
ForschungFunde & BefundeGIS3DPaläolithikum
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Die Pfahlbausiedlung Pfyn-Breitenloo
Das Originaldorf für den TV-Set Auch im Schweizer Fernsehen läuft eine living-science Reihe zur Steinzeit. Urs Leuzinger vom Archäologiemuseum Thurgau befasst sich mit der Sendung und beschreibt die Originalsiedlung aus dem 4. Jahrtausend vor Christus.
Archäologie & GesellschaftSchweizSteinzeitSeeufersiedlung
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Tragekomfort in der Steinzeit
Wie schneidet Ötzis Kleidung gegen moderne Funktionskleidung ab? Wie gut hat die Menschen ihre Kleidung in der Jungsteinzeit vor Witterungseinflüssen geschützt?, fragten sich die Wissenschaflter der Abteilung Bekleidungsphysiologie der Hohensteiner Institute.
NeolithikumKleidung & Schmuck
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Die Rekonstruktion jungsteinzeitlicher Häuser aus Norddeutschland
Stämme in die Erde, fertig ist das Pfostenhaus ? Anhand eigener Versuche beschreibt Rüdiger Kelm die Bauweise neolithischer Häuser.
DeutschlandNeolithikumExperimentelle ArchäologieArchitektur
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Schwerpunktthema Pferd
Das Pferd und der Mensch - das ist eine über 40.000 Jahre alte Beziehung, die jedoch erst seit knapp 4000 bis 5000 Jahre enger geworden ist. Das Pferd wurde Partner und nicht Gejagter. Ralf Baumeister, Karlheinz Steppan und Markus Vosteen folgen den Pferden auf den Spuren ihrer Domestikation und erläutern die Bedeutung die das Pferd seither in den menschlichen Kulturen einnimmt.
Steinzeit
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Nachrichten

Schädel, der im Rahmen dieser Studie untersucht wurde

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena, hat das Erbgut von 38 Nordeuropäern aus der Zeit von etwa 7.500 bis 500 vor Christus analysiert. Die Studie, die jetzt in Nature Communications erschien, zeigt, dass Skandinavien ursprünglich über eine südliche und eine nördliche Route besiedelt wurde und dass die Landwirtschaft in Nordeuropa wahrscheinlich durch einwandernde Bauern und Weidehirten rund 2000 Jahre später als in Mitteleuropa eingeführt wurde.

Forschung
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Ausgestorbener Mega-Pflanzenfresser: das Amerikanische Mammut

Mega-Pflanzenfresser wurde vom Menschen verdrängt und ersetzt

Senckenberg-Wissenschaftler Hervé Bocherens hat das Aussterben von Mega-Herbivoren – pflanzenfressende Tiere über eine Tonne Gewicht – vor etwa 12.000 Jahren untersucht. Der Tübinger Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass der moderne Mensch zum einen Aussterbegrund für die riesigen Landtiere war, zum anderen aber auch deren Ökosystemfunktionen zu Teilen übernommen hat.

Forschung
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Evolution der Gehirnform bei Homo sapiens

In einer Studie beschreiben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, dass sich die für den modernen Menschen typische runde Gehirnschädelform erst spät während der Evolution unserer Art herausgebildet hat. Die Forscher haben die Größe und Form verschiedener Homo sapiens-Fossilien analysiert und so herausgefunden, dass sich die Organisation und möglicherweise auch die Funktion unseres Gehirns nur ganz langsam verändert haben und erst vor relativ kurzer Zeit den heutigen Zustand erreicht haben.

Forschung
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Dr. Frido Welker

Die Universität Tübingen zeichnet den niederländischen Archäologen Frido Welker für die Entwicklung einer Methode aus, mit der sich Neandertaler und anatomisch moderne Menschen anhand charakteristischer organischer Moleküle in Grabungsschichten nachweisen lassen.

Forschung
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Immer wieder wurde der »Lange Stein« von Seehausen von Unbekannten beschädigt, die Einritzungen und Farbreste waren deutlich zu erkennen. Um weitere Schäden durch Vandalismus und Umwelteinflüsse zu verhindern, hatte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt bereits vor Jahren geplant, den Stein durch eine Kopie zu ersetzen. Ungeklärte Besitzansprüche hatten das Unterfangen jedoch verzögert.

Denkmalschutz
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Technologische Fortschritte und multidisziplinäre Forschungsansätze verändern unser Verständnis davon, wann und wie der moderne Mensch Afrika verließ - und wen er auf seinem Weg getroffen hat.

Forschung
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Videos zum Thema

Ein Imagefilm des LAD Baden-Württemberg zu den 2017 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommenen Höhlen auf der Schwäbischen Alb, wo die mit einem Alter von ca. 40.000 Jahren bislang ältesten mobilen figürlichen Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit gefunden wurden. Der Kurzfilm entstand 2016, als die Höhlen für die Aufnahme in das Weltkulturerbe nominiert wurden. Ein Sprecher stellt die Höhlen und die einzigartigen Funde und deren Dokumentation vor.

12.01.2018ansehen

Dieser aktualisierte Imagefilm des LAD Baden-Württemberg zu den Eiszeit-Höhlen auf der Schwäbischen Alb wurde im November 2017 auf dem Festakt zur Übergabe der Welterbeurkunde vom Auswärtigen Amt an das Land Baden-Württemberg präsentiert. Anders als bei dem 2016 entstandenen Kurzfilm wurde hier auf einen Sprecher verzichtet. Statt dessen wird im neueren Video stärker auf stimmungsvolle Bilder und Musik gesetzt.

12.01.2018ansehen

Die Ausbreitung des modernen Menschen von Afrika nach Europa ist Thema des Sonderforschungsbereiches "Our Way to Europe" der Universitäten Köln, Bonn und Aachen sowie weiteren Partnern. In dem knapp vierminütigen Video werden die verschiedenen Forschungsmethoden vorgestellt und erläutert wie versucht wird, mit Hilfe von Computermodellen die Ausbreitungswege des Menschen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt des Videos stehen die Forschungen in der "Sodmein Höhle" und deren Umgebung in der ägyptischen Wüste. Ein Kurzbeitrag des Teilprojektes A1 des SFB 806 anläßlich des Tags der Forschung am 19.11.2017 in Mettmann.

28.12.2017ansehen

Seit nunmehr einem Jahrzehnt erforscht eine Kooperation von Wissenschaftlern unter der Fachaufsicht der LWL-Archäologie für Westfalen die Blätterhöhle bei Hagen. Dabei sind im Laufe der Jahre spektakuläre und neue Erkenntnisse über das Leben der Menschen in der Steinzeit zum Vorschein gekommen. Zuletzt entdeckten die Forscher sogar Relikte vom Übergang zur letzten Eiszeit. Video des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) über die Forschungsarbeiten. (06:18)

21.12.2016ansehen

Ein kleiner Blick in die baden-württembergische Landesausstellung »4.000 Jahre Pfahlbauten«: Diese umfangreiche Animation gibt beinen Überblick zu Siedlungsphasen am und um den Bodensee - als 180º-Panorama. Auf dem Computerbildschirm kommt das nicht ganz so eindrucksvoll rüber - in ganz groß kann man dieses Video noch bis zum 9.10.2016 am Ausstellungsort Bad Schussenried anschauen. (05:04)

09.09.2016ansehen
Podcasts zum Thema
The Bell-Beaker folk

Im Podcast aus der Reihe "The Guardian's Science Weekly" widmet sich Hannah Devlin einer neuen Genom-Studie zur Ausbreitung der Glockenbecherkultur. (18:18)

Hannah Devlin looks at a genome study that may explain the spread of bell-shaped pottery beakers across Europe 4,500 years ago

The Guardian's Science Weekly

08.06.2017mehr