Frühe Hochkulturen

Ein Stück Stadtmauer in Hattuša
Von 2003 bis 2005 wurde unter der Federführung des DAI ein Teilstück der Stadtmauer von Hattuša rekonstruiert. Der Leiter des Projektes Jürgen Seeher berichtet.
RestaurierungNaher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientEisenzeitTechnologieSiedlung
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Von Sternen und Schweinen
Astronomische Beobachtungen spielten eine große Rolle in der ägyptischen Religion. Ihre Kenntnisse über die Vorgänge am Himmel hielten die Ägypter vor allem in ihren Mythen fest. Alexandra von Lieven stellt Schöpfungsmythen und Götterwelt des alten Ägyptens vor und erläutert ihren Bezug zu Planeten und Sternkonstellationen.
NordafrikaÄgyptenArchäoastronomie
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Die Geoglyphen von Nasca
Etwa 435 km südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befinden sich die sogenannten „Linien und Figuren von Nasca“. Tausende von kilometerlangen Linien im Boden, zahlreiche riesige Flächen, sowie gigantische Tier-, Pflanzen- und geometrische Figuren, sogenannte Geoglyphen, die in ihrer Gesamtheit nur aus der Luft erkennbar sind, bedecken das Wüstenplateau. Neuere Untersuchungen lassen nun den Schluss zu, dass die astronomische Theorie beim Bau der Linien und Figuren eher keine Rolle gespielt haben soll. Bernd Teichert stellt aktuelle Forschungen vor, nach denen ein astronomischer Bezug zumindest bei einigen der Geoglyphen wahrscheinlich ist.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenKult & Religion
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Landschaftsgestaltung als astronomisches Instrument
Die etwa 300 km nordwestlich von Lima in einer Wüstenregion nahe der peruanischen Küste gelegene archäologische Stätte von Chankillo ist der Wissenschaft bereits seit über 100 Jahren bekannt. Die Bedeutung der mehrere Quadratkilometer umfassenden Anlage, die in das Ende der Chavin-Kultur vor etwa 2.300 Jahren datiert wird, war jedoch bisher rätselhaft. Neuere Forschungen legen jetzt nahe, dass es sich um ein kulturelles Zentrum handelt, bei dessen Anlage die Beobachtung des Sonnenlaufes eine zentrale Rolle spielte. Ein Bericht von Andreas Brunn.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenArchäoastronomieArchitektur
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Vom lokalen Wettergott zum Reichskult
Mit jeder neuen Grabungskampagne in Kleinasien kommen Archäologen der Universität Münster dem Ursprung des Kultes um Iupiter Dolichenus näher.
Naher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientKult & Religion
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Ein Krieger auf Eis
Ende Juli entdeckte ein deutsch-mongolisch-russisches Forscherteam einen unberaubten skythischen Grabhügel in der Mongolei.
AusgrabungenZentralasienFrühe Hochkulturen in AsienMumien
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Ausgrabungen in Kamid el-Loz
Eine Tänzerin, ihr Siegel und eine 2500 Jahre alte Babyflasche Ausgrabungen des Freiburger Seminars für Vorderasiatische Archäologie im Libanon geben lebensnahe Einblicke in den persischen Alltag vor 2500 Jahren.
AusgrabungNaher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientBestattungen
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»Ich sehe wunderbare Dinge« denkt auch, wie einst Howard Carter bei der Graböffnung, Klaus G. Müller beim Anblick der Ausstellung in Bonn.
Museen & AusstellungenÄgypten
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Keilschrifttafeln beschreiben detailliert, wie man sich im antiken Mesopotamien vor Hexerei schützte.
Frühe Hochkulturen im Vorderen Orient
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Der Fund eines mumifizierten Löwen in Ägypten ging durch die Presse. Die Forschungen zu diesem Tier gehen weiter.
Ägypten
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Eine archäologische Collage über den Krieg Johannes Linnemann schreibt über die Ausstellung in Freiburg, die sich mit dem Phänomen Krieg in der Menschheitsgeschichte beschäftigt.
Frühe Hochkulturen im Vorderen OrientKonflikte & Krisen
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»Der die Mittagshitze tränkt, bei dessen Brüllen die Menschen erstarren«
Daniel Schwemer schreibt über Ischkur, Adad, Teschob, Baal: die Wettergötter in Mesopotamien und Nordsyrien zur Zeit der Keilschriftkulturen.
Frühe Hochkulturen im Vorderen Orient
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Drei königliche Gräber und eine Ansammlung von Arbeiterhütten im Tal der Könige (Luxor) Im Schwerpunktthema "Ägypten" (August 2001) berichtete Hanna Jenni über die »Mission Siptah - Ramses X«, einem Forschungsprojekt im Tal der Könige. Die Ausgrabungen liefen weiter.
Ägypten
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Nachrichten

Dorka lässt mit einem Mitarbeiter per Hand die Steine ab

Hightech vor 4500 Jahren: Um die Grabkammer des Pharao Cheops mit tonnenschweren Granitblöcken zu verschließen, brauchte es dank eines geschickt designten Mechanismus nur zwei Personen. Das hat der Kasseler Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing Uwe Dorka heute an der Universität Kassel mit einem 1:1-Nachbau spektakulär demonstriert.

Forschung
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Georg Steindorff

Nach mehrjähriger Forschungs- und Erschließungsarbeit ist das Korrespondenzkonvolut des Leipziger Ägyptologen Georg Steindorff nun online zugänglich. Es entstand im Rahmen des Forschungsprojekts: »Wissenshintergründe und Forschungstransfer am Beispiel des Ägyptologen Georg Steindorff (1861 bis 1951)«, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde. Dieser letzte Abschnitt des Projekts wurde in Zusammenarbeit mit Experten des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin und des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln erfolgreich abgeschlossen.

Wissenschaftsgeschichte
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Stein von Rosetta (Ausschnitt mit demotischer Schrift)

Hieroglyphen sind die bekanntesten altägyptischen Schriftzeichen - aber hat man diese auch für das Schreiben von Einkaufslisten, Mietverträgen oder Literaturwerken verwendet? Nein! Dafür gab es kursive Schriften, die viel schneller zu schreiben waren. Eine davon heißt Demotisch. Diese Schrift ist schwer zu entziffern durch die recht individuellen Handschriften. Sie wurde von ca. 700 v. Chr. bis 500 v. Chr. gesprochen und geschrieben. Vom 4. bis 8. September treffen sich Experten aus aller Welt in Leipzig, um die aktuelle Forschung zu dieser antiken Handschrift vorzustellen.

Tagungen
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Videos zum Thema

BBC Archäologie-Quiz anno 1956
Ratestunde der Archäologie-Experten

Ein amüsantes Fundstück aus der britischen Fernsehgeschichte: Bekannte Archäologen bekommen Objekte gezeigt und sollen diese bestimmen.

Als Experten sind  in dieser Ausgabe der Sendung »Animal, Vegetable, Mineral?« aus dem Jahr 1956 die Archäologen V. Gordon Childe (Direktor des Institute of Archaeology), Professor Sean P O Riordain (Department of Archaeology, University College Dublin) und Sir Mortimer Wheeler (Archäologie-Professor, University of London) zu Gast. Sie sollen in lockerer Gesprächsrunde Ihre Expertise zu archäologischen Fundobjekten des Prager Nationalmuseums abgeben, die auf eine aus heutiger Sicht herzerfrischende Art präsentiert werden. Das englischsprachige Video zeigt die Sendung in voller Länge. Untertitel gibt es leider keine, man sollte also einigermaßen gut Englisch verstehen, um der Unterhaltung folgen zu können.

09.02.2018ansehen
Zeitraffer-Ausgrabung im Stadtcasino Basel
4 Monate Ausgrabung in 25 Minuten

Das Stadtcasino Basel, dessen Musiksaal zu den ältesten und bedeutendsten Musiksälen Europas zählt, wird derzeit erweitert. Die geplanten Umbauten machten eine archäologische Untersuchung des Untergrunds notwendig. Im Oktober 2016 begannen die Archäologen mit ihrer Arbeit, die über vier Monate von einer Kamera aufgezeichnet wurde. Die Aufnahmen wurden zu einem 25-minütigen Video zusammengestellt, in dem man nun eine wahre Turbo-Ausgrabung betrachten kann.

26.01.2018ansehen

Dieser aktualisierte Imagefilm des LAD Baden-Württemberg zu den Eiszeit-Höhlen auf der Schwäbischen Alb wurde im November 2017 auf dem Festakt zur Übergabe der Welterbeurkunde vom Auswärtigen Amt an das Land Baden-Württemberg präsentiert. Anders als bei dem 2016 entstandenen Kurzfilm wurde hier auf einen Sprecher verzichtet. Statt dessen wird im neueren Video stärker auf stimmungsvolle Bilder und Musik gesetzt.

12.01.2018ansehen

Ein Imagefilm des LAD Baden-Württemberg zu den 2017 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommenen Höhlen auf der Schwäbischen Alb, wo die mit einem Alter von ca. 40.000 Jahren bislang ältesten mobilen figürlichen Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit gefunden wurden. Der Kurzfilm entstand 2016, als die Höhlen für die Aufnahme in das Weltkulturerbe nominiert wurden. Ein Sprecher stellt die Höhlen und die einzigartigen Funde und deren Dokumentation vor.

12.01.2018ansehen

Die Ausbreitung des modernen Menschen von Afrika nach Europa ist Thema des Sonderforschungsbereiches "Our Way to Europe" der Universitäten Köln, Bonn und Aachen sowie weiteren Partnern. In dem knapp vierminütigen Video werden die verschiedenen Forschungsmethoden vorgestellt und erläutert wie versucht wird, mit Hilfe von Computermodellen die Ausbreitungswege des Menschen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt des Videos stehen die Forschungen in der "Sodmein Höhle" und deren Umgebung in der ägyptischen Wüste. Ein Kurzbeitrag des Teilprojektes A1 des SFB 806 anläßlich des Tags der Forschung am 19.11.2017 in Mettmann.

28.12.2017ansehen
Podcasts zum Thema
Toll, Du studierst Archäologie! Und was macht man damit?
AMH006

In der sechsten Episode des Podcasts des Archäologischen Museums Hamburg berichten Lina und Lisa, zwei der studentischen Hilfskräfte des  Museums, von ihren Arbeiten und Erlebnissen im Haus. Sie erklären Moderator Bent Jensen, wie ein Master-Studium funktioniert und was man damit dann anfangen kann. Außerdem legen sie die Unterschiede zwischen universitärer Archäologie und praktischer Bodendenkmalpflege dar - und was Hamburg von Harburg unterscheidet.

14.12.2017mehr
Von Schaufeln und Metalldetektoren
AMH005

In der fünften Episode des AMH-Podcasts wird es schmutzig: Dr. Jochen Brandt, Leiter der Bodendenkmalpflege Landkreis Harburg, erklärt Moderator Bent Jensen die Aufgaben und Abenteuer der Bodendenkmalpflege, wie er die Archäologie auch für Laien zugänglich macht und warum er die typisch archäologische Kelle verschmäht.

15.11.2017mehr
Im Angesicht der Ente
AMH004: Ein Ausstellungsbesuch mit Donald Duck und Peter Krause

In der vierten Episode des AMH-Podcasts trifft sich Moderator Bent Jensen mit Donald Duck zum Besuch der Sonderausstellung "DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte", die noch bis Februar 2018 im Archäologischen Museum Hamburg zu sehen ist. Mit dabei ist auch Peter Krause, der Synchronsprecher der berühmten Ente.

12.10.2017mehr
Archäologie in Harburg
AMH 003: Die Wiedergewinnung des Erinnerns

Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss und Bent Jensen unterhalten sich mit Moderator Julian Gebhardt über das Erwachen der Archäologe in Harburg, dem Standort des Museums. In rund 41 Minuten erfährt der Hörer wie es zur größten Stadtkerngrabung Deutschlands kam, nachdem zuvor 20 Jahre lang nur wenig Ausgrabungsaktivitäten stattgefunden hatten, und welche Projekte in der nahen Zukunft anstehen.
 

20.09.2017mehr
Die Ausgrabung auf der Cremon-Insel
AMH002: Holzkisten und Keramikschuhe

In der zweiten Folge des AMH-Podcasts sind Kay-Peter Suchowa und Judith Kirchhofer zu Gast bei Moderator Julian Gebhardt. Die beiden Archäologen berichten von der Ausgrabung auf der ehemaligen sogenannten Cremon-Insel mitten im Zentrum Hamburgs. Sie erzählen von ihrer aktuellen Arbeit, dem Ablauf einer Grabung und der Siedlungsgeschichte der Cremon-Insel. Man erfährt, wie es zu der Ausgrabung kam, was dabei herauskam und vielleicht noch dort verborgen liegt.

24.08.2017mehr