Frühe Hochkulturen

Die Himmelsreligion der Hethiter
Die Beobachtung des Sternenhimmels spielte für die kultischen Rituale der hethitischen Zivilisation in Kleinasien eine große Rolle, wie zahlreiche Inschriften aus Ḫattuša belegen. Unweit der Hauptstadt des hethitischen Großreiches liegt das zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Felsheiligtum von Yazılıkaya. Mehr als 90 Götterfiguren wurden dort im 13. Jh. v. Chr. als Relief in den Fels geschlagen. Waren dies lediglich Darstellungen von Gottheiten oder steckt mehr hinter den Abbildungen? Der Geoarchäologe Eberhard Zangger und die Altertumswissenschaftlerin Rita Gautschy schlagen eine weitergehende Deutung vor: Das Felsheiligtum habe auch eine Kalenderfunktion gehabt. In diesem Artikel schildert Zangger die These und die Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Antworten.
Naher OstenTürkeiFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientArchäoastronomieKult & Religion
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Ein Stück Stadtmauer in Hattuša
Von 2003 bis 2005 wurde unter der Federführung des DAI ein Teilstück der Stadtmauer von Hattuša rekonstruiert. Der Leiter des Projektes Jürgen Seeher berichtet.
RestaurierungNaher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientEisenzeitTechnologieSiedlung
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Von Sternen und Schweinen
Astronomische Beobachtungen spielten eine große Rolle in der ägyptischen Religion. Ihre Kenntnisse über die Vorgänge am Himmel hielten die Ägypter vor allem in ihren Mythen fest. Alexandra von Lieven stellt Schöpfungsmythen und Götterwelt des alten Ägyptens vor und erläutert ihren Bezug zu Planeten und Sternkonstellationen.
NordafrikaÄgyptenArchäoastronomie
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Die Geoglyphen von Nasca
Etwa 435 km südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befinden sich die sogenannten „Linien und Figuren von Nasca“. Tausende von kilometerlangen Linien im Boden, zahlreiche riesige Flächen, sowie gigantische Tier-, Pflanzen- und geometrische Figuren, sogenannte Geoglyphen, die in ihrer Gesamtheit nur aus der Luft erkennbar sind, bedecken das Wüstenplateau. Neuere Untersuchungen lassen nun den Schluss zu, dass die astronomische Theorie beim Bau der Linien und Figuren eher keine Rolle gespielt haben soll. Bernd Teichert stellt aktuelle Forschungen vor, nach denen ein astronomischer Bezug zumindest bei einigen der Geoglyphen wahrscheinlich ist.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenKult & Religion
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Landschaftsgestaltung als astronomisches Instrument
Die etwa 300 km nordwestlich von Lima in einer Wüstenregion nahe der peruanischen Küste gelegene archäologische Stätte von Chankillo ist der Wissenschaft bereits seit über 100 Jahren bekannt. Die Bedeutung der mehrere Quadratkilometer umfassenden Anlage, die in das Ende der Chavin-Kultur vor etwa 2.300 Jahren datiert wird, war jedoch bisher rätselhaft. Neuere Forschungen legen jetzt nahe, dass es sich um ein kulturelles Zentrum handelt, bei dessen Anlage die Beobachtung des Sonnenlaufes eine zentrale Rolle spielte. Ein Bericht von Andreas Brunn.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenArchäoastronomieArchitektur
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Vom lokalen Wettergott zum Reichskult
Mit jeder neuen Grabungskampagne in Kleinasien kommen Archäologen der Universität Münster dem Ursprung des Kultes um Iupiter Dolichenus näher.
Naher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientKult & Religion
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Ein Krieger auf Eis
Ende Juli entdeckte ein deutsch-mongolisch-russisches Forscherteam einen unberaubten skythischen Grabhügel in der Mongolei.
AusgrabungenZentralasienFrühe Hochkulturen in AsienMumien
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Stadt und Architektur im Alten Ägypten
In diesem Artikel von Dr. Martin Ziermann erfahren Sie mehr über die verschiedenen Phasen altägyptischer Stadtgründungen, wie Städte und Architektur sich vom 4. bis 2. Jahrtausend v.Chr. entwickelten - und was der Totenkult damit zu tun hat.
NordafrikaÄgyptenArchitektur
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Ausgrabungen in Kamid el-Loz
Eine Tänzerin, ihr Siegel und eine 2500 Jahre alte Babyflasche Ausgrabungen des Freiburger Seminars für Vorderasiatische Archäologie im Libanon geben lebensnahe Einblicke in den persischen Alltag vor 2500 Jahren.
AusgrabungNaher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientBestattungen
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Pharaonen-Schätze in Bonn
»Ich sehe wunderbare Dinge« denkt auch, wie einst Howard Carter bei der Graböffnung, Klaus G. Müller beim Anblick der Ausstellung in Bonn.
Museen & AusstellungenÄgypten
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Ritual gegen Hexer
Keilschrifttafeln beschreiben detailliert, wie man sich im antiken Mesopotamien vor Hexerei schützte.
Naher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientKult & Religion
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Der heilige Löwe des Grabes von Maia wird entschleiert
Der Fund eines mumifizierten Löwen in Ägypten ging durch die Presse. Die Forschungen zu diesem Tier gehen weiter.
ÄgyptenKult & Religion
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Von der Stele zur Stadt
Ausgrabungen in Hamadab/Sudan Nach fast hundert Jahren finden im ehemaligen Zentrum der Meroiten wieder gegraben. Ein Artikel von Annett Dittrich und Kerstin Geßner.
OstafrikaFrühe HochkulturenEisenzeit
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»Der die Mittagshitze tränkt, bei dessen Brüllen die Menschen erstarren«
Daniel Schwemer schreibt über Ischkur, Adad, Teschob, Baal: die Wettergötter in Mesopotamien und Nordsyrien zur Zeit der Keilschriftkulturen.
Frühe Hochkulturen im Vorderen Orient
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Qatna - ein Überblick
Nach den aufsehenerregenden Ausgrabungen in Qatna (Syrien) wurden jetzt weitere Details auf einer Pressekonferenz in Tübingen bekanntgegeben
SyrienFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientBestattungen
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Epiklassikum in Nordyucatán
Siedlungsarchäologie in Südost-Mexiko Die Maya-Stadt Xkipchén (Mexiko) wurde anscheinend länger bewohnt als bisher gedacht, wie Iken Paap berichtet.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenSiedlung
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Die Technik des Pyramidenbaus von GIZA
Eine technische Betrachtung über die Aufschichtung von mehr als 2,3 Millionen Steinblöcke bei der CHEOPS Pyramide mit Hilfe von Funktionsrampen.
NordafrikaÄgyptenTechnologie
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Königsgrüfte in Qatna
Im Königspalast wurde unerwartet eine Grabanlage entdeckt Qatna erweist sich immer mehr als Fundgrube, denn erstmals können bronzezeitliche Königsgräber samt Grabbeigaben freigelegt werden.
SyrienFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientBestattungen
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Keilschriftarchiv entdeckt
Sensationeller Fund eines Königsarchiv aus der Späten Bronzezeit in Syrien Völlig überraschend kamen bei Ausgrabungen in Qatna mehrere Keilschrifttafeln ans Tageslicht.
Frühe Hochkulturen im Vorderen OrientBronzezeitSchrift
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Ein uraltes Rätsel gelöst?
Einige der heutigen Theorien zum Bau der Pyramiden waren nach Prof. Erhart Graefe in der damaligen Zeit technisch nicht machbar.
ÄgyptenArchitektur
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Nachrichten

Untersuchungsworkflow

Forscher des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, der Berliner Universitäten und des Helmholtz-Zentrums Berlin untersuchten ein kleines Papyrus-Stück, das vor zirka 100 Jahren auf der Nil-Insel Elephantine ausgegraben wurde. Unter anderem nutzten die Forschenden zerstörungsfreie Methoden am Weichröntgen-Synchrotron BESSY II. Die Arbeit, über die Forscher im Journal of Cultural Heritage berichteten, ist für weitere Analysen der Papyrussammlung in Berlin und darüber hinaus wegweisend.

Forschung
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Blick auf das Grabungsgelände von Heliopolis

Eine internationale Gruppe von Forschern hat auf dem Areal des einstigen Sonnentempels von Heliopolis in Kairo erneut zahlreiche aufsehenerregende Zeugnisse eines der größten Tempel des Alten Ägyptens entdeckt. Das Team, dem auch Experten der Universität Leipzig angehörten, stieß bei einer Grabung im südwestlichen Bereich des Tempelbezirks erstmals auf gewaltige Binnenmauern aus Lehmziegeln von fünf bis sieben Metern Stärke.

Ausgrabungen
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Koptische Zaubersprüche

Texte voller Zaubersprüche stehen im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Würzburg. Sie verraten viel über das religiöse Leben in Ägypten im Übergang von der traditionellen Religion zu Christentum und Islam.

Digital Humanities
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TanDEM-X-Satellitenmission

Mit Hilfe moderner Satellitentechnik gelingt es Forschern des DAI Kairo, antike Landschaften im Nildelta zu rekonstruieren

Digitale Technologien
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Grabungsteam

Das Kooperationsprojekt des Ägyptischen Antikenministeriums, des Ägyptologischen Instituts/Ägyptischen Museums – Georg Steindorff – der Universität Leipzig und des i3mainz - Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik der Hochschule Mainz wird mit dem Jean et Marie-Françoise Leclant – Preis der Académie des Inscriptions et Belle-Lettres in Paris ausgezeichnet.

Personalia
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Schale der frühdynastischen Zeit, um 2800 v. Chr.

Ein vierköpfiges Team aus tschechischen Wissenschaftlern hat mit Hilfe von Metallobjekten aus der Sammlung des Ägyptischen Museums – Georg Steindorff – der Universität Leipzig weitreichende Handelsbeziehungen des Alten Ägyptens bis nach Anatolien nachgewiesen. Dieser wirtschaftliche und kulturelle Austausch bestand vermutlich schon seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. Anhand von ausführlichen Analysen der Isotope der Metalle konnte die ursprüngliche Herkunft der Materialien bestimmt werden. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse im "Journal of Archaeological Science" veröffentlicht.

Forschung
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Videos zum Thema

Gebäude, Kammern und Tore von Ḫattuša, der Hauptstadt des spätbronzezeitlichen hethitischen Königreichs in der heutigen Zentraltürkei, waren nach astronomischen Phänomenen ausgerichtet. Dieses kurze Video verdeutlicht die offenbar bewusst gestalteten Licht- und Schatteneffekte, die etwa zur Zeit der Sonnenwenden zu beobachten sind. Unter diesem Aspekt lassen sich auch die Steinreliefs im Felsenheiligtum von Yazılıkaya deuten. Eine künstlerische Rekonstruktion der Gebäude zeigt, wie das Heiligtum während seiner Nutzung ausgesehen haben könnte.

28.06.2019ansehen
Archäologie erleben - Akte Jungsteinzeit
SWR Geschichte im Südwesten

Was führte dazu, dass  die Menschen ihre gewohnte Lebensweise als Jäger und Sammler aufgaben und zu sesshaften Bauern wurden? Archäologen gehen dieser Frage schon länger nach. Durch die Analyse von Genen, Knochen und Pflanzenrestenbieten in Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern ergeben sich oft neue Erklärungsansätze. In der 45-minütigen Dokumentation des SWR aus dem Jahr 2018 wird diese Phase des Umbruchs in Südwestdeutschland beleuchtet.

21.06.2019ansehen

Nachdem im Wald nahe des brandenburgischen Ortes Bad Belzig im Wurzelgeflecht eines bei dem Sturm Xavier entwurzelten Baumes ein menschlicher Schädel gefunden wurde, stand für Marita Genesis und ihre Studenten fest, dass an dieser Stelle eine archäologische Ausgrabung durchgeführt werden musste. Denn dies ist der Galgenberg, eine Hinrichtungsstätte, wo nach den Schriftquellen ab dem 16. Jahrhundert Menschen gehängt, gerädert und enthauptet wurden. Zudem handelt es sich bei der Galgenberg genannten Erhebung eigentlich um einen Grabhügel aus der Bronzezeit. Im Herbst 2018 begann die Richtstättenarchäologin dann mit Studenten der Humboldt-Universität Berlin und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder mit den Ausgrabungen in Bad Belzig, wo dieses Video entstand.

08.06.2019ansehen
Palmyra-GIS
Digitaler Kulturerhalt in Syrien

Als Beitrag zum Schutz des durch den syrischen Krieg gefährdeten Weltkulturerbes haben Forschende des Deutschen Archäologischen Instituts die webbasierte Anwendung »Palmyra GIS« entwickelt. Dafür haben sie zahlreiche in den vergangenen Jahrzehnten entstandene Ausgrabungspläne, Kartierungen und neue geophysikalische Messungen mit einem Digitalen Höhenmodell, historischen Landkarten und Luftbildern kombiniert. Entstanden ist dabei ein System, das erstmals eine vereinheitlichte Datengrundlage in digitaler Form für den Denkmalschutz und die weitere Erforschung der antiken Oasenstadt zugänglich macht.
In dem Video werden die technischen und inhaltlichen Grundlagen und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten des »Palmyra-GIS« vorgestellt, zu denen auch die Verknüpfung mit weiteren Datenbanken wie etwa der Objekt- und Bild-Datenbank arachne zählt. Die Anwendung ist unter der Adresse geoserver.dainst.org für jedermann frei zugänglich, so dass man auch selbst auf virtuelle Entdeckungsreise gehen kann.

13.05.2019ansehen

In diesem Videobeitrag zum Thema Sondengänger und Raubgräber begleitet das Filmteam des Schweizer Nachrichtenportals »Bluewin« den Metalldetektorsucher Romano Agola, der im Auftrag des Archäologischen Dienstes Bern und mit Lizenz nach historisch bedeutenden Objekten sucht. Adriano Boschetti, der Leiter des Archäologischen Dienstes erklärt, was an dem auch in der Schweiz verbreiteten Hobby der Sondengängerei problematisch ist. Ein konkretes Beispiel wird dann auch direkt im Gelände gezeigt. Tipp: Wer Schwierigkeiten hat, den Schwyzerdütschen Dialekt zu verstehen, sollte die Anzeige der Untertitel einschalten.

10.05.2019ansehen
Podcasts zum Thema
Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan
AMH18

Bis zum 17. Februar präsentierte das Archäologische Museum Hamburg die Sonderausstellung »Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan«. Eine Ausstellung, deren Vorbereitung in mancher Hinsicht auch für das Museum etwas Besonderes war. Die historische Landschaft Margiana im Osten Turkmenistans war vor rund 5.000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur der Bronzezeit. Es handelt sich dabei um eine Kultur, die der Mesopotamiens durchaus ebenbürtig ist, aber in Europa bisher außerhalb von Fachkreisen kaum bekannt war. Im ersten Teil dieser Podcast-Folge berichtet Prof. Dr. Schaumburg von der TU Hamburg von seinem Besuch auf den Ausgrabungen in Gonur Depe, dem Treffen mit dem Archäologen Victor Sarianidi, der diese Stätte entdeckt hatte, und die Entstehung des Kooperationsprojektes. Im zweiten Teil berichtet Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg, welche Hürden bis zur Eröffnung der Ausstellung zu nehmen waren und stellt einige der spektakulären Funde vor, die im Rahmen der Ausstellung erstmals außerhalb Turkmenistans zu sehen waren. Wer keine Gelegenheit hatte, in Hamburg die Ausstellung zu besuchen, hat vom 1. März bis zum 16. Juni 2019 noch Gelegenheit, dies in Mannheim nachzuholen.

24.02.2019mehr
Margiana – ein Interview mit Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums in Hamburg
Zeitsprung Podcast Extra

In dieser Spezialausgabe widmet sich der Zeitsprung-Podcast erstmals einem archäologischen Thema und macht einen Ausflug in die Bronzezeit. Genauer gesagt geht es in dieser Folge um den Bactria-Margiana-Archeological-Complex (BMAC), auch als Oxus-Kultur bekannt und anläßlich der Ausstellung in Hamburg mit dem griffigeren Namen Margiana bezeichnet. Daniel Meßner vom Zeitsprung-Team hat dieses Mal Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums in Hamburg, als Interviewpartner zu Gast. Die beiden sprechen darüber, was von der Margiana-Kultur überliefert ist und was das Besondere an dieser Kultur ist. Dabei geht es unter anderem um schnell rotierende Töpferscheiben und Baktrische Prinzessinnen.

23.02.2019mehr
Neue Burg - älter als gedacht
AMH017

In dieser Folge des AMH-Podcasts ist der Archäologe Kay Suchowa Interviewpartner von Kerstin Tolkiehn. Er hat in mehreren Grabungen rund um den Hamburger Hopfenmarkt Reste eines Burgwalls gefunden. Diese gehören zur sogenannten Neuen Burg, dem Nachfolgebau der Hammaburg. Aufgrund der guten Holzerhaltung konnte die Neue Burg genau datiert werden - es stellte sich heraus, dass sie 40 Jahre früher erbaut wurde als das in den schriftlichen Überlieferungen genannte Datum.

31.01.2019mehr
Slawen, Münzen, Sensationen - Ein Student auf Grabung
AMH014

In der 14. Ausgabe des AMH-Podcasts trifft Moderator Bent Jensen auf Ole Uecker, der als studentische Hilfskraft für die Bodendenkmalpflege des Landkreises Harburg im Archäologischen Museum arbeitet. Zu dessen Aufgaben gehört auch die Mitarbeit auf den Ausgrabungen, die das Museum im Landkreis durchführt. Der Student der Vor- und Frühgeschichte berichtet in dieser Podcast-Folge von den spannenden Erkenntnissen und Funden der letzten beiden Grabungen in Todtglüsungen (mittelalterliche Grubenhäuser) und in Salzhausen (Gutshof des frühen 19. Jahrhunderts).

28.11.2018mehr
Archäologie und das Leben in der Wildnis! Und was sind Knochenflöten?
AMH012: Gespräch mit dem Archäologen und Erlebnispädagogen Kai de Graaf

Für die 12. Folge des AMH Podcast haben Katrin Schröder und Anaïs Wiedenhöfer den Archäologen und Erlebnispädagogen Kai de Graaf von der Waldläufer Akademie zu Gast. Er bringt Interessierten anhand eines breiten Angebotes an Kursen Fähigkeiten näher, um in und mit der Natur zu leben. In dieser Ausgabe geht es auch musikalisch zu: Kai de Graaf hat verschiedene, zum Teil selbst gebaute (prä-)historische Musikinstrumente von der Knochenflöte bis zur Laute mitgebracht. Die Hörer erfahren dabei Interessantes über die Instrumente und können auch akustisch erleben, wie diese klingen.

21.11.2018mehr