Frühe Hochkulturen

Ein uraltes Rätsel gelöst?
Einige der heutigen Theorien zum Bau der Pyramiden waren nach Prof. Erhart Graefe in der damaligen Zeit technisch nicht machbar.
ÄgyptenArchitektur
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Das neue Ägyptische Museum in Bonn
Eine Kurzvorstellung des im März 2001 neu eingerichteten Museums
AusstellungenÄgypten
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Im Schatten Solimanas
Ein Erfahrungsbericht über archäologische Feldforschung in Peru - von Justin Jennings, Santa Barbara.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenMumien
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Das Alte Ägypten und der Fluss
In dieser Untersuchung von Dr. Michael Herb über die Zusammenhänge von Ökosystem und Ökonomie wird gezeigt, wie sich die Landschaft des Niltals im Lauf der Jahrtausende veränderte und damit die Entwicklung der altägyptischen Hochkultur beeinflusste.
NordafrikaÄgyptenWirtschaft
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MISR: Mission Siptah - Ramses X.
Dies ist die Neufassung des Berichtes von Dr. Hanna Jenni über die »Mission Siptah - Ramses X«, einem Forschungsprojekt, dessen Zielsetzung ursprünglich die vollständige Ausgrabung und Publikation der beiden Gräber der Pharaonen Siptah und Ramses X. war. Der Fortgang der Grabung machte eine Revision des Artikels in einigen Teilen nötig. (Anm. der Redaktion, Oktober 2002)
NordafrikaÄgyptenBestattungenGräberfeld
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Nub-Cheper-Re Intef
Im Frühjahr 2000 wurden bei Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo in der Nekropole von Theben das Grab des Pharaos Nub-Cheper-Re Intef entdeckt - seine Pyramide war aus ungebrannten Lehmziegeln errichtet und ursprünglich »nur« 13 m hoch. Ein Bericht von Dr. Daniel Polz
NordafrikaÄgyptenBestattungen
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Vom Dorf zur Stadt
Stadtentstehung am Beispiel von Ebla - von Prof. Dr. Marlies Heinz
SyrienFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientSiedlung
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Nachrichten

Frühalphabetische Inschrift auf einer zyprischen Scherbe

Jedes Wort, das wir lesen und schreiben, geht darauf zurück: das Alphabet. Jetzt haben Archäologinnen und Archäologen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bei Ausgrabungen in Israel ein wichtiges Beispiel für die Buchstabenfolge aus der Bronzezeit gefunden: Eine beschriftete Keramikscherbe, die das fehlende Bindeglied – den Missing Link – in der Geschichte der Entstehung und Verbreitung des Alphabets zu füllen scheint.

Funde & Befunde
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Pyramiden von Gizeh

Die Cheops-Pyramide ist mit einer Höhe von 139 Metern die größte der drei Pyramiden von Gizeh und gehört zu den ältesten Bauwerken der Welt. Und doch gibt dieses vor 4500 Jahren erbaute architektonische Meisterwerk noch Rätsel auf. Christian Große, Professor für Zerstörungsfreie Prüfung an der Technischen Universität München (TUM), hat in Zusammenarbeit mit der Universität Kairo an der Cheops-Pyramide Messungen durchgeführt. Darüber berichtete er in einem Interview.

Denkmalschutz
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Die Felsinschrift mit den vier Hieroglyphen: Domäne des Horus-Königs Skorpion

Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt. Eine Inschrift aus der Zeit der Herausbildung des ägyptischen Staates im späten Vierten Jahrtausend v. Chr. aus dem archäologisch noch kaum erforschten Wadi el Malik östlich von Assuan trägt vier Hieroglyphen: “Domäne des Horus-Königs Skorpion”.

Funde & Befunde
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Ein bereits restauriertes Säulenkapitell zeigt die florale Verzierung in Farbe

Deutsch-ägyptisches Forschungsprojekt legt Originalfarben rund 2.000 Jahre alter Inschriften frei

Über 200 Jahre nach der Wiederentdeckung eines ägyptischen Tempels hat ein deutsch-ägyptisches Forschungsteam die Originalfarben rund 2.000 Jahre alter Inschriften freigelegt: Von dicken Schichten aus Ruß und Schmutz befreit, sind Reliefszenen und Inschriften nun wieder in bunten Farben zu bestaunen. Das von dem Ägyptologen Professor Christian Leitz geleitete Projekt stieß zudem auf neue Inschriften, die unter anderem erstmals die Namen altägyptischer Sternbilder offenbaren. Die Restaurationsarbeiten finden in einer Kooperation des Instituts für die Kulturen des Alten Orients (IANES) an der Universität Tübingen und des ägyptischen Ministeriums für Tourismus und Altertümer statt.

Denkmalschutz
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Prof. Dr. Ludwig D. Morenz

Ein Hahnenkopf sitzt auf einem Menschenkörper und die Beine darunter bestehen aus Schlangen. Diese magische Gottheit ist ein eigenartiges Mischwesen, das sich durch die Geschichte der vergangenen fast 2.000 Jahre zieht und in vielen Kulturen heimisch geworden ist. Der Ägyptologe Prof. Dr. Ludwig D. Morenz hat die antike Hybridgestalt untersucht und ein Buch dazu herausgegeben.

Forschung
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Silbermaske aus Sakkara

In Sakkara wurden Priester einer geheimnisvollen Schlangengöttin bestattet: Deutsch-ägyptisches Team untersucht Grabanlage mit modernsten Methoden und stößt immer wieder auf Überraschungen

Wissenschaftler der Universität Tübingen sind im ägyptischen Sakkara einem 2600 Jahre alten Kult um die Schlangengöttin Niut-schies auf der Spur – mit modernsten chemischen und digitalen Methoden. Bereits seit 2016 erforscht das deutsch-ägyptische Team die ausgedehnte unterirdische Grabanlage rund 20 Kilometer südlich von Kairo. Sarkophage aus sechs Grabkammern seien inzwischen geöffnet, zahlreiche Mumien und Objekte untersucht, sagt Grabungsleiter Dr. Ramadan Badry Hussein.

Funde & Befunde
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Videos zum Thema

Der Archäologe und Forschungsleiter des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, Prof. Dr. Thomas Stöllner, berichtet in diesem Vortrag von den einzigartigen Funden im Salzbergwerk von Chehrābād, Iran. Dort fanden Arbeiter 1993 den mumifizierten Kopf eines Mannes. Bis heute wurden dort acht Salzmumien gefunden, die bis zu 2.400 Jahre lang im Salz lagen. Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zur Ausstellung »Tod im Salz - Eine archäologische Ermittlung in Persien«, die vom Deutschen Bergbau-Museum Bochum gezeigt wird. Unter der Adresse tod-im-salz.de kann die Ausstellung auch »virtuell besucht« werden.

14.05.2021ansehen

Eine aktuelle Ausgrabung auf nicht weniger als 80.000 m² Fläche zeigt, dass in Porta Westfalica seit der Bronzezeit durchgehend Menschen siedelten. Mitarbeiter:innen der LWL-Archäologie zeigen die Überreste der Besiedlung im Boden und die ausgegrabenen Funde. Das Video ist Teil der Mitte April 2021 digital durchgeführten gemeinsamen Tagung der Landschaftsverbände LWL und LVR »Archäologie in NRW 2020«.

14.05.2021ansehen

Der Wilzenberg, »Heiliger Berg des Sauerlandes«, hütet noch viele Geheimnisse. Einige konnten durch die enge Zusammenarbeit von Sondengänger Matthias Dickhaus und der LWL-Archäologie für Westfalen gelüftet werden. Die »getöteten Waffen« auf der ehemaligen Wallburg sind stumme Zeugen von Machtstrukturen in der Eisenzeit. Das Video ist Teil der Mitte April 2021 digital durchgeführten gemeinsamen Tagung der Landschaftsverbände LWL und LVR »Archäologie in NRW 2020«.

30.04.2021ansehen

Rund 3,5 Hektar Fläche wurde in Bocholt-Mussum innerhalb eines Jahres archäologisch untersucht. Zutage kamen Funde und Befunde aus der Mittelsteinzeit bis hinein in die Moderne. Im Bereich zweier alter Gehöfte, deren Vorgängerbauten laut Schriftquellen im 12. Jahrhundert errichtet wurden, konnten im Boden nachgewiesen werden. Grabungsleiter Stephan Deiters erzählt vor Ort von spannenden mittelalterlichen Funden wie einem ledernen Kinderschuh oder einem Hiebschwert, aber auch von den mitunter ärmlichen Lebensumständen. Das Video ist Teil der digitalen Tagung »Archäologie in NRW 2020«, die Mitte April 2021 gemeinsam von LWL und LVR durchgeführt wurde.

30.04.2021ansehen

Am 07.04.2021 wurde im Deutschen Bergbau-Museum Bochum die Sonderausstellung »Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien.« eröffnet. Hintergrund zur Ausstellung ist ein langjähriges Forschungsprojekt unter Federführung des Deutschen Bergbau-Museums, bei dem u.a. mehrere, im Salz mumifizierte, teilweise schon vor 2.400 Jahren verstorbene Bergleute zutage kamen. Da aufgrund der Pandemiesituation keine herkömmliche Eröffnungsveranstaltung möglich war, wurde statt dessen ein einstündiges Video produziert, in dem man als Zuschauer die Moderatorin Susan Zare auf einem Rundgang durch die Ausstellung begleitet, wo sie u.a. auch Projektleiter Prof. Dr. Thomas Stöllner zum Interview trifft.

16.04.2021ansehen
Podcasts zum Thema
Auf ins schöne Hügelland! – Norisch-pannonische (und andere) Hügelgräber
Artefakte erzählen #19

In Folge 19 des Podcasts »Artefakte erzählen« schauen sich die Autorinnen zunächst auch auf anderen Kontinenten um, landen dann aber wieder in der hemischen Steiermark und beschäftigen sich mit Bestattungen unter Grabhügeln.

14.05.2021mehr
Die archäologische Sammlung des BLDAM
Denkmalzeit - Folge 9

Im Fundmagazin des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums wird das archäologische Fundgut aus dem Land Brandenburg gesammelt. Warum gibt es diese Sammlung? Wieviele Funde werden aufbewahrt? Wie ist die Sammlung organisiert? Dazu und zu weiteren Fragen gibt Sammlungsleiter Dirk Westendorf in der neunten Folge des Podcasts »Denkmalzeit« Auskunft.

16.04.2021mehr
Der Olymp – Von Göttern bevölkert, aber menschenleer

Auf dem Olymp: Das berühmte Bergmassiv war nach griechischer Mythologie von Göttern bevölkert, im wahren Leben aber laut Archäologen über Jahrtausende fast menschenleer. So wurde der Berg seit der Antike zur Projektionsfläche für religiöse, politische und popkulturelle Ideen, wie der Archäologe Achim Lichtenberger vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Uni Münster im Podcast erläutert. Folge 2 des Forschungs-Podcasts "Religion und Politik".

19.03.2021mehr
Epidemien, Klimawandel und Fake-News im Alten Ägypten
Podcast "Culture after Work" Teil 1

Im Gespräch mit Dr. Gabriele Pieke, Leiterin der altägyptischen Sammlung in den Reiss-Engelhorn-Museen, widmet sich Norman Schäfer in diesem Podcast den großen globalen Krisen unserer Zeit. Gemeinsam mit der rem-Expertin beleuchtet er das Phänomen der Krise im Alten Ägypten, denn Epidemien und regionale Klimaveränderungen gab es bereits vor vielen Jahrtausenden. Auch in puncto Fake-News und Propaganda gibt es spannende Parallelen zwischen der Selbstdarstellung von Pharaonen und heutigen Politikern.

24.09.2020mehr
Wie viel Wein passt da hinein? oder: Wagenrennen mit Achsenbruch
Artefakte erzählen #2

In der zweiten Folge der österreichischen Podcast-Reihe »Artefakte erzählen« geht es um den Silberbecher (Skyphos) von Grünau, der 1990 während der Ausgrabungen der Universität Graz in der römischen Villa von Grünau gefunden wurde. Er wurde vom Universalmuseum Joanneum in Graz für 120.000 Euro angekauft und ist damit der »wertvollste« Fund der Römerzeit aus der Steiermark. Dr. Susanne Lamm von der Universität Graz und Natascha Ramic unterhalten sich u.a. über die auf dem Skyphos dargestellten Szenen von Wagenrennen und nehmen die Hörer mit auf eine unterhaltsame Zeitreise in einen römischen Zirkus des 1. Jahrhunderts nach Christus.

18.09.2020mehr