Ur- und Frühgeschichte

Ein Bericht von H. Fehr über die Ausstellung "L'Archéologie en Alsace et en Moselle au temps de l'annexion (1940-1944)", die ein Licht auf ein dunkles Kapitel der Geschichte des Faches Vor- und Frühgeschichte wirft (Archäologie Online - Fundpunkt) Sprache: deutsch

Ein Forschungsschwerpunkt des an der Universität Leiden beheimateten Institutes »IIAS« befasst sich mit der Archäologie und dem kulturellen Erbe in Asien. Auf den Webseiten des Forschungsbereiches finden sich reichlich Informationen zur den Forschungs- und Lehrtätigkeiten, den Studiengängen sowie aktuelle Nachrichten. Sprachen: englisch, niederländisch

Das spanische Forschungszentrum CENIEH ist u.a. für die Konservierung, Erhaltung und Erforschung der pleistozänen homininen Knochenfossilien und ihrer Fundstätten in der Region um Atapuerca zuständig. Die Region, in der die dem Homo erectus und dem Homo heidelbergensis zugeschriebenen Fossilien entdeckt wurden, wird seit den späten 1970er Jahren wissenschaftlich erforscht. Auf der Homepage werden die einzelnen Forschungsschwerpunkte des Zentrums erläutert und über dessen Strukturen und Abteilungen informiert. Sprachen: englisch, spanisch

Der Forschungsverbund CASC bündelt und unterstützt die Aktivitäten und Forschungen zahlreicher Institute der Universitäten Bonn und Köln, die sich mit der Afrikaforschung beschäftigten. Auf den Webseiten des CASC wird über alle Bereiche und Aktivitäten des Zentrums aktuell und umfassend informiert. Sprachen: deutsch, englisch

Die CNEHA unterstützt alle Institutionen, die sich mit der archäologischen Forschung in den US-Staaten und den kanadischen Provinzen des Nordosten Amerikas befassen. Die Seiten beinhalten u.a. ein Verzeichnis der relevanten Publikationen, Kongressankündigungen und eine Aufstellung der entsprechenden Forschungseinrichtungen. Sprache: englisch

Das interdisziplinäre Forschungszentrum an der Universität Groningen befasst sich mit den Zusammenhängen von Kultur, Gesellschaft und Religion in der Antike. Die Homepage informiert über die Strukturen, Forschungsthemen und die beteiligten Wissenschaftler. Sprachen: englisch, niederländisch

Das 2002 gegründete Forschungszentrum an der Universität Aarhus befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Zeitraum von 400 v.Chr. bis 100 n.Chr. in der Region rund um das Schwarze Meer. Die zahlreichen Projekte der Einrichtung werden auf den Webseiten ausführlich beschrieben. Daneben findet man Zugang zu mehreren Datenbanken, die aus dem Projekt hervorgegangen sind. Sprache: englisch

Artikel von Andreas Sentker und Urs Willmann aus der ZEIT Nr. 29/2002 über die neuesten Hominiden-Funde des so genannten Sahelanthropus tchadensis durch eine französisch-tschadiennische Forschergruppe unter der Leitung von Michel Brunet in Toros-Menalla im nördlichen Tschad. Der Fund ist so brisant, dass er von Fachleuten als "eine kleine Atombombe in der Evolutionstheorie der Menschwerdung" bezeichnet wurde. Sprache: deutsch

Die Fränkische Schweiz ist reich an auffälligen Felsformationen wie Felstürmen, Steilwänden, Blockfeldern, Dolinen und Höhlen. Diese üben seit urgeschichtlichen Zeiten eine besondere Anziehungskraft auf den Menschen aus und werden oft als numinose Orte wahrgenommen und in der archäologischen Forschung auch als „Naturheiligtümer“ angesprochen. Vermutet wird eine zyklische temporäre Nutzungen als Versammlungs-, Fest- und Opferplätze. In dem hier vorgestellten Gemeinschaftsprojekt des Lehrstuhls für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Würzburg und der Professur für Ur- und frühgeschichtliche Archäologie der Universität Bamberg werden solche „naturheilige Orte“ der Nördlichen Frankenalb untersucht. Die Seite gibt auch Auskunft über die Feldforschungen des Projekts, z.B. am Hohlen Stein bei Schwabthal, Lkr. Lichtenfels und am Großen und Kleinen Rothenstein bei Stübig, Lkr. Bamberg. Sprache: deutsch

Der »Digital Atlas of Innovations« ist Teil des DAI-Forschungsprojektes »Technische und soziale Innovationen im Kaukasus: zwischen Eurasischer Steppe und den frühesten Städten im 4. und 3. Jahrtausend v. Chr.«. Exemplarisch wird die Entwicklung von vier Innovationen untersucht: Rad und Wagen, die Züchtung des Wollschafs, die Entwicklung von Kupferlegierungen und das älteste Silber. Der »Atlas« visualisiert die Forschungsdaten für Asien, Europa und Nordafrika und bietet diverse Filtermöglichkeiten an: Datierung, Material, Fundart, Befund, etc. So können Zentren und Regionen von Innovationen sowie die Richtungen ihrer Verbreitung identifiziert werden. Sprache: englisch