Schriftquellen

Das Handschriftenportal ist eine zentrale Plattform für die Erforschung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Handschriften in Deutschland. Es bietet Zugang zu digitalisierten Handschriften, ausführlichen Beschreibungen und umfangreichen Metadaten. Forscher und Interessierte können hier effizient nach Handschriften suchen, diese online einsehen und wissenschaftliche Informationen abrufen. Das Portal führt die Bestände verschiedener Bibliotheken zusammen und fördert so die übergreifende Handschriftenforschung und die Vernetzung innerhalb der Wissenschaft. Sprachen: deutsch, englisch

Als »Aleppo Codex« wird das bis zu seiner Beschädigung im Jahr 1947 älteste vollständige Manuskript der masoretischen hebräischen Bibel bezeichnet. Der um 920 n.Chr. entstandene Codex umfasst jetzt noch 295 von ursprünglich 487 Blättern und befindet sich im Israel Museum in Jerusalem. Auf der Webseite finden sich neben hochauflösenden Abbildungen des Manuskriptes auch umfangreiche Analysen und Artikel zur Thematik. Sprache: englisch

Ziel des Projektes ist es, die Bibliothek des zum UNESCO-Welterbe erhobenen Klosters Lorsch virtuell wieder erstehen zu lassen. 330 mittelalterliche Handschriften sind heute noch erhalten und auf 68 Bibliotheken weltweit verstreut. Die Virtuelle Bibliothek vereint alle Lorscher Handschriften in Form von digitalen Reproduktionen. Zusätzlich werden in einer projekteigenen Datenbank alle Codices durch ausführliche wissenschaftliche Beschreibungen erschlossen. Sprachen: deutsch, englisch, italienisch

Als Folge des Dreißigjährigen Kriegs wurde die im 17. Jahrhundert bedeutendste Bibliothek des Heiligen Römischen Reichs, die Bibliotheca Palatina, auf hauptsächlich zwei Bibliotheksorte verteilt: Heidelberg und den Vatikan. In einem seit 2001 bestehenden Projekt wurden die deutschen und latinische Texte digitalisiert und stehen nun der Öffentlichkeit auf diesen Seiten zur Verfügung. Sprachen: deutsch, englisch

Das Trinity College in Dublin hat das gesamte »Book of Kells« digitalisiert und online veröffentlicht. Wer also nicht in der Warteschlange vor dem Museum stehen und mehr als zwei Seiten ansehen möchte, wird hier fündig. Sprache: englisch

Die von der University of California Los Angeles, University of Virginia und der Universität Wien betriebene Onlinedatenbank präsentiert digitale Abbildungen von Handschriftenschätzen der Klöster St. Gallen und Reichenau und den Sankt Galler Klosterplan. Zusätzlich bietet die Seite weitere Informationen über das mittelalterliche Klosterleben. Sprachen: deutsch, englisch

CELT ist eine Datenbank mit Quellen zur irischen Geschichte und Kultur. Sprache: englisch

Karl der Große - ein Lebenspanorama. Zweite und letzte Folge: Der Schüler und Lehrer. Artikel von Klaus Schulte-van Pol in der ZEIT Nr. 14/2000. Sprache: deutsch

Historiker der Universität Mainz haben eine kommentierte digitale Edition der Augsburger Baumeisterbücher online veröffentlicht. Die Edition bietet einen Einblick in die mittelalterlichen Rechnungsbücher der Stadt Augsburg für den Zeitraum von 1320 bis 1466. Neben Volltext- und Register-Suchmöglichkeiten und einer semantischen Indizierung des Materials gilt die digitale Edition auch als eine zitierfähige Quellengrundlage. Die Edition ist ab sofort frei zugänglich. Sprache: deutsch

Mit den sogenannten Hausbüchern der Mendelschen und Landauerschen Zwölfbrüderhausstiftungen besitzt die Stadtbibliothek Nürnberg die umfangreichste serielle Bildquelle zum historischen Handwerk in Europa. Das im Oktober 2007 begonnene Projekt hat nun eine erste Datenbank mit dem digitalisierten Hausbuch der Landauerschen Zwölfbrüderstiftung ins Netz gestellt. Sprache: deutsch