Computeranwendungen

Auf seiner Homepage skizziert das EU-geförderte 4CH-Projekt den Aufbau eines europäischen Kompetenzzentrums für den digitalen Erhalt von Kulturerbe. Neben den Projektzielen und den geplanten Services und Werkzeugen sind auch Informationen zu den zugrunde liegenden Standards und Strategien zu finden. Sprache: englisch

Digital Archaeological Record (tDAR) bietet, überwiegend für wissenschaftliche Institutionen, Speicherplatz in einer speziell für die Bedürfnisse archäologischer Forschungsprojekte abgestimmten Datenbank an. Hinter »tDAR« steht die von zahlreichen US-amerikanischen Universitäten getragene Gesellschaft »Digital Antiquity«, die sich besonders mit der Langzeitarchivierung von und dem Zugang zu digitalen Daten archäologischer Forschungsprojekte befasst. Sprache: englisch

Die Website Time Machine Europe präsentiert sich als zentrale Plattform für Projekte und Initiativen im Bereich des digitalen Kulturerbes. Sie informiert über aktuelle Veranstaltungen, Konferenzen und Stellenangebote. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Technologien wie 3D-Modellierung und künstlicher Intelligenz für die Bewahrung und Erforschung des kulturellen Erbes. Die Website dient als Netzwerk für Forschende, Institutionen und Interessierte, die sich mit der digitalen Transformation des Kulturerbes beschäftigen. Sprache: englisch

Das an der Universität von Canterbury, Neuseeland angebotene interdisziplinäre Programm befasst sich mit der Anwendung von digitalen Techniken in den Geisteswissenschaften. Auf der Homepage wird der Studiengang vorgestellt und zahlreiche geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte genannt, die auf digitalen Techniken basieren oder sehr stark mit ihnen arbeiten. Sprache: englisch

Die 2010 eingerichtete Juniorprofessur für Informationsverarbeitung in der Geoarchäologie (IVGA) an der Universität Bamberg befasst sich mit quantitativen und räumlichen Ansätzen zur Erforschung vergangener Gesellschaften. Untersuchungsebene ist dabei die von Kultur und Natur gleichermaßen geschaffene Kulturlandschaft mit all ihren physischen, räumlichen, sozialen und kulturellen Dimensionen, die es zu dokumentieren, zu modellieren und zu analysieren gilt. Sprache: deutsch

VAST-LAB ist ein interdisziplinäres Forschungslabor an der Universität von Florenz, das auf den Einsatz neuer Technologien im Bereich des kulturellen Erbes spezialisiert ist. Der Fokus liegt auf der Entwicklung fortschrittlicher Plattformen für die Archäologie und die Geisteswissenschaften. Dazu gehören die Digitalisierung von Daten, das Datenbankdesign und die Nutzung von IT für Forschungsprojekte. International arbeitet VAST-LAB mit Partnern an Projekten wie ARIADNEplus und ATRIUM, die europaweit neue Standards und digitale Services für die Dokumentation und Auswertung archäologischer Funde erarbeiten. Sprachen: englisch, italienisch

Der Verein Computeranwendungen und quantitative Methoden in der Archäologie e.V. ist sowohl fachlich als auch forschungsgeschichtlich aus verschiedenen Wurzeln hervorgegangen. Während sich in der alten Bundesrepublik die Arbeitsgemeinschaft "Quantitative Archäologie" 1981 auf Initiative der Ur- und Frühgeschichtler etablierte, gingen in der ehemaligen DDR 1982 auch wesentliche Impulse von den Ägyptologen und Meroitisten aus. Sprache: deutsch

Die von der italienischen Accademia Nazionale dei Lincei veröffentliche Homepage bietet einen knappen aber interessanten Einblick in die - wer hätte es gedacht - bis in die 1950er Jahre zurückreichende gemeinsame Geschichte von Informationstechnologie und Archäologie. Sprache: englisch

In der englischsprachigen Spezialausgabe der italienischen Zeitschrift »Archeomatica« werden digitale Methoden und Techniken vorgestellt, die der Erforschung, Dokumentation, Konservierung und Ausstellung von Kulturdenkmalen dienen. Sprache: englisch

Das europäische Projekt VirtualArch möchte schwer begehbare oder bisher kaum bekannte wichtige archäologische Fundstellen mit Hilfe virtueller Techniken (3D-Scan, Augmented Reality) der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Projekt wurde von institutionellen Partner aus mehreren europäischen Staaten unter dem Dach des Interreg-Programms der Europäischen Union im Juni 2017 gegründet. [Anm. Redaktion: Mit Stand 12/2017 sind noch wenige Inhalte auf der Homepage hinterlegt] Sprache: englisch