3D-Dokumentation

Das »Open Heritage Project« bei Google Arts & Culture präsentiert eine beeindruckende digitale Sammlung bedeutender Kulturerbestätten weltweit. Mit Hilfe modernster 3D-Modellierungstechniken werden gefährdete und schwer zugängliche Denkmäler virtuell erlebbar gemacht. Die Website gliedert sich unter anderem in Rubriken wie »Digitizing iconic monuments«, »Sacred sites at risk« und »Tools of the Trade«. Besonders hervorzuheben sind die interaktiven 3D-Modelle und die Möglichkeit, Daten für Forschungszwecke herunterzuladen. Sprache: englisch

Das irische Teilprojekt des europäischen Digitalisierungsprojektes »3D Icons« veröffentlicht auf seiner regelmäßig aktualisierten Homepage die bereits digitalisierten Monumente und archäologischen Fundstellen. Zu jedem Monument oder Artefakt wird eine Beschreibung, die genaue geographische Lage sowie eine größere Auswahl an 3D-Bildern und Animationen veröffentlicht. Sprache: englisch

Publikation von English Heritage zum Einsatz von 3D-Laserscanning in Archäologie und Denkmalpflege, in der die verschiedenen Ansätze/Einsatzbereiche und 14 Fallbeispiele von Fundobjekten über Megalithanlagen und Kulturlandschaften bis zu Burgen und Stadtmauern vorgestellt werden. Sprache: englisch

Ziel des Verbundprojektes "3D-COFORM" ist es die dreidimensionale Erfassung und Dokumention im Kulturgüter-Bereich zu fördern und bezahlbare und praktikable Lösungen für die Langzeitarchivierung zu erarbeiten. Sprache: englisch

Literatur- und Linkliste zu 3D-Dokumentation und 3D-Rekonstruktion in der Archäologie. Sprachen: deutsch, englisch

Das von der Europäischen Kommission getragene Projekt vereinigt zahlreiche internationale Partner, die sich mit 3D-Digitalisierung archäologischer Monumente und Artefakte befassen. Neben dem Aufbau einer gemeinsamen Onlinedatenbank zielt das Projekt auch auf die Entwicklung eines standardisierten Ablaufes bei Digitalisierungen: Methoden und Technik, Post-Processing, Publlikation, Metadaten etc.. Neben einer umfassenden Projektbeschreibung und aktuellen Nachrichten rund um das Projekt finden sich auf der Homepage auch einige »Arbeitsbeispiele«. Unter dem Register »Portal« wird man auf die online durchsuchbare gemeinsame Datenbank des Projektes verwiesen. Dort sind alle bisherigen digitalisierten Monumente und 3D-Rekonstruktionen nebst kurzen Informationstexten enthalten. Sprache: englisch

Die innerhalb des europäischen Digitalisierungsrojektes »3D-ICONS« erfassten Daten archäologischer Monumente, Fundstellen und Artefakte werden in einer online zugänglichen Datenbank bereitgestellt. Neben einem Zugang über eine interaktive Karte bietet die Webseite auch eine erweiterte Suche an, mit deren Hilfe man im Datenbestand gefiltert nach Land, Datenart, Chronologie etc. recherchieren kann. Sprache: englisch

Informationen zur Vermessung mit dem 3D-Laserscanner. Sprache: deutsch

Im Rahmen von zwei Forschungsprojekte befasst sich das Landesamt für Archäologie Sachsen mit der Anwendung von 3D-Scannertechniken bei der Funddokumentation. Auf dieser Seite kann man einige ausgewählte 3D-Modelle herunterladen, die derzeit bearbeitet werden. Vorwiegend handelt es sich bei den vorgestellten Objekten um bronzezeitliche bzw. neolithische Tongefäße, aber auch eine Grabplatte des 16. Jh. ist vertreten. Um die Modelle betrachten zu können, benötigt man einen VRML-Betrachter (Download-Links sind auf der Seite angegeben).

Das "3D-Museum" der Universität Tübingen präsentiert auf dieser Seite Objekte aus den Sammlungen (darunter der Ägyptischen Sammlung, der Sammlung der jüngeren Urgeschichte und der Ethnologischen Sammlung) als 3D-Objekte, die nicht nur im Browser von allen Seiten betrachtet werden könnnen. Man kann die 3D-Modelle auch kostenfrei herunterladen und (sofern verfügbar) per 3D-Drucker selbst Replikate davon herstellen. Auf der Seite kann man auch das Elfenbeinpferdchen und -mammut aus der Vogelherdhöhle betrachten (die stehen allerdings nicht als Download zur Verfügung). Sprache: deutsch