Archäologie und Öffentlichkeit

Im Netzwerk "unesco-projekt-schulen" können und haben sich Schulen zusammengeschlossen, die sich im Rahmen ihres Unterrichtes mit den Zielen der UNESCO beschäftigen: u.a. der Gedanke des Weltkulturerbes. Das Netzwerk bietet Anregungen und Materialien für die schulische Arbeit, eine gemeinsame Plattform für Aktionen sowie einen Austausch der teilnehmenden Schulen durch Mailinglisten, Tagungen und die Newsletter.

Mit »AGATE« soll langfristig eine paneuropäische digitale Plattform geschaffen werden, die die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung an den europäischen Wissenschaftsakademien verbessern und internationale Kooperationen befördern soll. Mit Stand 06/2018 finden sich in der Datenbank laufende Forschungsprojekte, die zwischen 1979 und heute im deutschen Akademienprogramm gefördert wurden und werden. Sprache: deutsch

Die vier Organisationen Archäologie Schweiz (AS), Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK), Nationale Informationsstelle zum KULTURERBE (NIKE) und Schweizer Heimatschutz (SHS) bilden die sog. »Alliance Patrimoine«, um so als schlagkräftige Interessenvertretung des kulturellen Erbes der Schweiz gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit auftreten zu können. Die Homepage informiert über die Themenbereiche, Strukturen und Statements des Verbandes. Sprachen: deutsch, französisch

Die Strategische Partnerschaft “Ancient Cities” ist ein internationales Lehrprojekt unter Leitung der Christian-Albrechts Universität zu Kiel. Die gemeinsamen Ziele sind die Entwicklung eines innovativen, paneuropäischen digitalen Lernmoduls zum Thema “Antike Stadt” für den Einsatz an Universitäten sowie die Gestaltung eines frei verfügbaren Onlinekurses (eines sog. MOOC) mit dem Titel “Discovering Greek & Roman Cities” für ein breites Publikum. Beteiligt sind die Aarhus Universitet (Dänemark), die National and Kapodistrian University of Athens (Griechenland), Universitetet i Bergen (Norwegen), Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne (Frankreich) und die Open Universiteit Nederland. Sprachen: deutsch, englisch, französisch

Bericht von Anabelle Thurn in H-SOZ-U-KULT über die Berliner Tagung, die von der DFG-Forschergruppe „Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen der Gegenwart“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut in Berlin veranstaltet wurde (26.11.2009-28.11.2009). Sprache: deutsch

»Antiquities Coalition« ist ein Zusammenschluss zahlreicher Wissenschaftler und Experten, die sich aktiv der Zerstörung von kulturellem Erbe im Vorderen Orient und in Nordafrika durch Bürgerkriege, Terrorgruppen sowie den illegalen Antikenhandel entgegenstellen. Auf ihrer Homepage veröffentlicht die Vereinigung ausführliches Informationsmaterial, präsentiert mögliche Lösungsansätze und dokumentiert auf einer interaktive Karte die vorsätzlich zerstörten Kulturdenkmale. Sprache: englisch

Unter dem Dach des Arbeitskreises der Fritz Thyssen Stiftung führen Vertreter unterschiedlicher Disziplinen (Archäologie, Bodendenkmalpflege, Bauforschung, Architektur) eine Diskussion über zentrale Fragestellungen und Perspektiven. Mit dem Fokus auf dem Rheinland versucht der Arbeitskreis den Dialog zwischen den beteiligten Gruppen zu stärken. Die Webseiten informieren über die Ziele, Veranstaltungen und Teilnehmer des Arbeitskreises und bieten weiterführende Links und Literaturhinweise. Sprache: deutsch

Der Arbeitskreis bündelt Informationen und Nachrichten aus den Bereichen Digitale Techniken und Museumsarbeit. Sprache: deutsch

»ARCH« ist eine in den USA gegründete gemeinnützige Vereinigung, die sich weltweit für den Schutz und den Erhalt des kulturellen Erbes einsetzt. Die Webseite bietet in Text, Bild und Video umfangreiche Informationen zu den unterstützten Projekten und Fundorten. Sprache: englisch

Um auch die jeweiligen lokalen Bevölkerungen von der Bedeutung und dem Stellenwert von archäologischen Stätten zu überzeugen und im Bewusstsein zu verankern, arbeitet das an der Universität Cambrigde gegründete Nonprofit-Unternehmen »ArchaeoLink« als Vermittler zwischen den Wissenschaftlern, Museen und den jeweiligen lokalen Gemeinschaften. Auf diese Weise werden Projekte, Netzwerke und kommerzielle Strategien entwickelt, die sowohl der Wissenschaft als auch der lokalen Bevölkerung einen Mehrwert versprechen. Archaeolink hat mittlerweile weltweit zahlreiche Projekte. Sprache: englisch