Umwelt- & Klimageschichte

Der Vesuv
Der Vesuv zählt zu den gefährlichsten Vulkanen der Welt. Martina Barth erläutert die geologischen Mechanismen im Vulkan und seine unterschiedlichen Aktivitätsphasen.
ItalienAntikeUmwelt & KlimaNaturwissenschaften
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Vorgeschichtliche Ausbrüche des Somma-Vesuv
Martina Barth gibt einen kurzen Überblick in die vorgeschichtlichen Ausbrüche des Somma-Vesuv Vulkankomplexes, dessen Aktivität erst vor knapp 40.000 Jahren begann.
ItalienUrgeschichteUmwelt & Klima
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Landschaftsarchäologische Analysen im Bergischen Land
Die moderne Landschaftsarchäologie liefert mit der Rekonstruktion von Einzugsbereichen oder Verbindungswegen wichtige Informationen zur Interpretation von Siedlungsgebieten. Darüber hinaus können mit ihrer Hilfe auch archäologische Prognosen für bislang nicht untersuchte Gebiete getroffen werden. Irmela Herzog erläutert die dahinter stehende Methodik am Beispiel mittelalterlicher Strukturen im Bergischen Land.
GISDeutschlandMittelalterUmwelt & KlimaSiedlung
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Naturkatastrophe in den Alpen
Nach den Frühjahrsstürmen im Jahr 2008 entdeckte Alexander Binsteiner die Überreste eines vorgeschichtlichen Bergsturzes, der vermutlich für das Ende der kupferzeitlichen Mondseekultur im heutigen Österreich verantwortlich war.
ÖsterreichNeolithikumUmwelt & KlimaSeeufersiedlung
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Römische Rezepte (III)
Kochen und Backen wie zu römischer Zeit mit Iris Martin und Frank Dittewig.
Römische KaiserzeitErnährung
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Römische Rezepte (II)
Kochen und Backen wie zu römischer Zeit mit Iris Martin und Frank Dittewig.
Römische KaiserzeitErnährung
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Eisenzeitliche Fischereianlage im Bruckgraben im südlichen Federseeried, Gde. Oggelhausen, Kreis Biberach
Seit 1994 wurden bei Oggelshausen mehrere Reusensysteme und Behausungen aufgedeckt, die eine fast schon "industrieartige" Fanganlage bilden. Ein Bericht von Dr. Joachim Köninger.
EisenzeitSeeufersiedlungErnährung
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Römische Rezepte (I)
Kochen und Backen wie zu römischer Zeit mit Iris Martin und Frank Dittewig.
Römische KaiserzeitErnährung
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Nachrichten

Ein Waldbison (Bison bison spp. athabascae) im Ust'-Buotama Bison-Park, zentrale Sakha Republik, Russland

Die Entwicklung der Landwirtschaft wird oftmals als eine Reaktion der Menschheit auf Klimawandel oder Bevölkerungswachstum angesehen. Eine in "Frontiers in Plant Science" veröffentlichte Studie hinterfragt diese Annahme und versucht aufzuzeigen, dass Pflanzen, die sich bereits an eine Umwelt mit großen Pflanzenfressern angepasst hatten, auch in einer stark durch den Menschen beeinflussten Landschaft besser gedeihen konnten.

Forschung
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Neolithischer Hirte in Kirgisistan

Domestizierte Tiere lebten rund 3.000 Jahre früher in der Region als bislang angenommen

Schafe und andere Nutztiere bilden heute entlang der Gebirgszüge Tian Shan und Alay in Zentralasien das Rückgrat der Wirtschaft. Doch obwohl die Wanderungsbewegungen ihrer Vorfahren dazu beitrugen, die großen Handelsnetze der Seidenstraße zu formen, ging man bislang davon aus, dass domestizierte Tiere erst relativ spät in diese Region gelangten. Eine neue Studie, die am 8. April in Nature: Human Behavior erschien, zeigt, dass die Wurzeln der Domestizierung von Tieren in Zentralasien mindestens 8.000 Jahre zurückreichen. Damit ist die Region eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Hirtenlandschaften der Welt.

Forschung
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Spätantikes Haus in Syrien

Erkenntnisse, wie sich Gesellschaften in früheren Zeiten an klimatische Veränderungen anpassten, können bei den aktuellen Herausforderungen helfen

Klimaveränderungen im Laufe der Geschichte, wie die Kleine Eiszeit während des 13. bis 19. Jahrhunderts, werden häufig mit Hungersnöten, Krisen und Kriegen in Verbindung gebracht. Doch es gibt auch viele Beispiele, wie Bevölkerung und Politik die veränderten Bedingungen zu ihrem Vorteil nutzen oder zumindest Stabilität wahren konnten. Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte hat einen neuen Ansatz entwickelt, der die gesellschaftliche Resilienz in den Mittelpunkt stellt und dabei einen sorgfältigeren Umgang mit Klimadaten und historischen Fakten sicherstellt, als das bisher oft der Fall war.

Forschung
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Dicke und dünnere Holzstämme, die weiter unter den Verbau für die Baugrube ziehen

Archäologinnen und Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben im Altstadtkern von Schloss Neuhaus in Paderborn eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Bei Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrhauses stießen sie auf Baumstämme aus der Eiszeit. Die etwa 13.000 Jahre alten Nadelhölzer sollen nach Abschluss der Untersuchungen im Museum ausgestellt werden.

Ausgrabungen
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Anhand von Canidae-Fossilien aus der Gnirshöhle im Südwesten Deutschlands wurde die Domestizierung von Wölfen untersucht

Ein Team des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Kolleginnen und Kollegen die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht. Sie analysierten mit einem multimethodischen Ansatz mehrere Canidae-Fossilien aus einer Höhle im südwestlichen Deutschland. In ihrer gestern veröffentlichten Studie kommen sie zu dem Schluss, dass in dieser Region vor 16.000 bis 14.000 Jahren der Übergang von Wölfen zu gezähmten Hunden stattgefunden haben könnte.

Forschung
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Zeichnung Aussterben Megafauna

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Überjagung durch den Menschen nicht für das Verschwinden von Mammuts, Riesenfaultieren und anderen nordamerikanischen Großtieren verantwortlich war.

Eine neue Studie in der Zeitschrift Nature Communications legt nahe, dass die größten Säugetiere Nordamerikas nicht durch die Überjagung durch die sich nach ihrer Ankunft in Amerika schnell ausbreitenden Menschenpopulationen zum Aussterben gebracht wurden. Stattdessen deuten die Ergebnisse, die auf einem neuen statistischen Modellierungsansatz beruhen, darauf hin, dass die Populationen großer Säugetiere aufgrund des Klimawandels schwankten, wobei drastische Temperaturabfälle vor etwa 13.000 Jahren den Rückgang und das Aussterben dieser riesigen Lebewesen einleiteten. Der Mensch könnte auf komplexere und indirektere Weise am Niedergang der Großtiere beteiligt gewesen sein, als einfache Modelle der Überjagung vermuten lassen.

Forschung
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Videos zum Thema

Die Ausbreitung des modernen Menschen von Afrika nach Europa ist Thema des Sonderforschungsbereiches "Our Way to Europe" der Universitäten Köln, Bonn und Aachen sowie weiteren Partnern. In dem knapp vierminütigen Video werden die verschiedenen Forschungsmethoden vorgestellt und erläutert wie versucht wird, mit Hilfe von Computermodellen die Ausbreitungswege des Menschen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt des Videos stehen die Forschungen in der "Sodmein Höhle" und deren Umgebung in der ägyptischen Wüste. Ein Kurzbeitrag des Teilprojektes A1 des SFB 806 anläßlich des Tags der Forschung am 19.11.2017 in Mettmann.

28.12.2017ansehen

Der Sonderforschungsbereich SFB 806 an der Universität zu Köln erforscht die Ausbreitung des Modernen Menschen ausgehend von Afrika bis nach Zentraleuropa. In dem Video wird das Projekt A3 innerhalb des SFB vorgestellt, das versucht, die Ursprünge dieser Migrationsbewegungen zu verstehen. Ein Team von Wissenschaftlern entnahm dazu Seesedimente aus dem Chew Bahir, einem See im Süden Äthiopiens. Die Sedimente geben Aufschluss über Klima und Umweltbedingungen zur Zeit des Ursprungs des Modernen Menschen. (04:08)

26.08.2016ansehen