Herner »Archäologie-Labor« ausgezeichnet

Das Forscherlabor des LWL-Museums für Archäologie wurde mit dem Preis "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet.

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Übergabe der Auszeichnung Ausgewählter Ort
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock nahmen die Auszeichnung "Ausgewählter Ort" von Axel Oldenburg von der Deutschen Bank entgegen (v. l.). Foto: Uli Quaas

Am Sonntag (6.9.) haben LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock die Auszeichnung "Ausgewählter Ort" im LWL-Museum für Archäologie in Herne entgegengenommen. Ausgezeichnet wurde das Forscherlabor des Museums: Dort können Besucher die Methoden nachvollziehen, mit denen Wissenschaftler die Spuren aus der Vergangenheit entschlüsseln. Das Museum ist damit einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.

"Dass eine Wissenschaft allein nicht alle Antworten finden kann, sondern dass sich Forscher aus vielen verschiedenen Disziplinen zusammentun müssen, um das Fenster in unsere Vergangenheit möglichst weit aufzustoßen, das ist eine der wichtigen Botschaften unseres Archäologiemuseums. Und natürlich sind wir sehr stolz, dass erstmals eine Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - kurz LWL - zu den Preisträgern gehört", erklärte Kirsch bei der Preisverleihung.

Axel Oldenburg von der Deutschen Bank, der den Preis überreichte, betonte: "Deutschland ist traditionell ein Land der Forscher und Erfinder. Das Angebot des archäologischen Landesmuseums, Spuren der Vergangenheit selbst zu entschlüsseln und zu analysieren, ermöglicht damit allen Besuchern, diese Tradition fortzusetzen. Der deutsche Forschergeist wird damit wach gehalten." Rund 400 Besucher waren zu der Veranstaltung "Tatort Forscherlabor" ins Museum gekommen.

 

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