Menschheitsentwicklung

Kinowerbung lässt den Neandertaler heute immer noch als simples,grobschlächtiges Wesen auf der Leinwand erscheinen. Doch es festigen sich Forschermeinungen, die ihn als intelligenten und feinfühligen Menschen beschreiben. Genug Stoff für eine heiße Diskussion, ob der Neandertaler nicht doch mit den modernen Menschen mehr gemein hatte, als einige Kulturgüter. Artikel von Martin Meister in GEO MAGAZIN Nr. 4/2001. Sprache: deutsch

Den Forschungsprojekten des Neanderthal Museums in Mettmann kann man nun vom eigenen Rechner oder Tablet aus folgen. Auf den Expeditionswebseiten des Museums wird man mit Blogs aktuell über neue Funde und Forschungsergebnisse informiert und kann sich in ausführlichen Artikeln eingehender mit den einzelnen Projekten befassen. Sprache: deutsch

Der moderne Mensch konnte den Neandertaler erfolgreich verdrängen, weil er über ausgefeilte Handelsstrukturen verfügte. Dadurch war er in der Lage, Aufgaben unter Einzelnen aufzuteilen und so seine Fähigkeiten optimal einzusetzen. So lautet die Hypothese eines niederländisch-amerikanischen Forscherteams. Sprache: deutsch

Unter unseren Ahnen sind, zumindest mütterlicherseits, keine Neandertaler: Das bezeugen neuere DNA-Analysen. Über eine Sackgasse der Evolution berichtet dieser Artikel von Jürgen Langenbach in DIE PRESSE (Wien) vom 17.5.2003. Sprache: deutsch

Die Höhlen von Sterkfontein in Südafrika sind eine wahre Fundgrube für Anthropologen. Doch leider erweist sich die Datierung der Hominidenfunde als tückisch. Jetzt halfen zwei Elemente, Aluminium und Beryllium, bei der Altersbestimmung weiter - und werfen neue Probleme auf. Artikel von Andreas Jahn in WISSENSCHAFT ONLINE vom 25.4.2003. Sprache: deutsch

Mehr als sechs Milliarden Menschen bevölkern zurzeit die Erde. Begonnen hat die Expansion vor etwa 100 000 Jahren mit einer winzigen Population, die sich von Afrika aus auf die Reise machte. Artikel von Andreas Jahn in WISSENSCHAFT ONLINE vom 28.5.2003. Sprache: deutsch

Auf dieser Website einer internationalen Forschergruppe, die sich auf die Untersuchung von Neanderthaler-Fundplätzen in Südwestfrankreich, Nord- und Ostafrika spezialisiert hat, werden verschiedene Projekte zur Erforschung der Menschheitsgeschichte vorgestellt und dabei erhobene Daten der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Auch der eingesetzten Software ist ein eigener Bereich gewidmet. Sprache: englisch

Die Homepage der Arbeitsgruppe Paläogenetik an der Universität Mainz präsentiert die Struktur, Mitarbeiter und Forschungsfelder des Institutes. U.a. finden sich kurze Zusammenfassungen einiger ausgewählter Publikationen. Sprache: englisch

Würde man die gesamte Erdgeschichte in einen 24-Stunden-Tag pressen, dann würde der moderne Mensch erst zwei Minuten vor Mitternacht als neue Art auftauchen. Vor 3,5 Milliarden Jahren entwickelte sich das Leben auf der Erde, doch "erst" vor sechs Millionen Jahren begann ganz allmählich die Entwicklung des Menschen. Klimaveränderungen und wechselnde Umwelteinflüsse zwangen den Frühmenschen, sich immer weiter anzupassen. Er musste sich verändern - neue Strategien entwickeln. Nur die Besten überlebten und entwickelten sich weiter. Sprache: deutsch

Vor 2 Millionen Jahren verließ der Mensch zum ersten mal den schwarzen Kontinent. Homo erectus, der "aufrechtgehende Mensch", machte sich auf den Weg in Richtung Europa. Dort entwickelte sich vor etwa 500.000 Jahren ein Mensch von kräftiger Gestalt, der bestens an die rauen Lebensbedingungen der Eiszeit angepasst war: der Neandertaler. Zur gleichen Zeit begann in Afrika die Entwicklung des biologisch modernen Menschen. Seine wachsende Population und das knapper werdende Nahrungsangebot trieben auch ihn aus seiner Heimat. Vor ca. 120.000 Jahren. Sprache: deutsch