Anthropologie

Aktuelle Nachrichten zur Anthropologie aus dem Newsticker der Zeitschrift »Bild der Wissenschaft« Sprache: deutsch

Das HistoGenes-Projekt möchte die ereignisreiche Bevölkerungsgeschichte Ostmitteleuropas im Frühmittelalter von ca. 400 bis 900 n. Chr. detailliert untersuchen. Das Projekt begann im Mai 2020 und wird bis 2026 laufen. Insgesamt sollen 6000 Bestattungen mit den modernsten genomischen, archäologischen, historischen und anthropologischen Methoden analysiert werden. Auf der Homepage finden sich aktuelle Informationen zum Forschungsprojekt und dem Forschungsteam. An diesem Projekt, das durch einen ERC Synergy Grant finanziert wird, sind Historiker, Archäologen, Genetiker, Anthropologen und Spezialisten für Bioinformatik, Isotopenanalyse und andere wissenschaftliche Methoden aus Österreich, Deutschland, Ungarn und den Vereinigten Staaten beteiligt.

THANADOS ist ein Digital Humanities Webportal für archäologisch und anthropologisch untersuchte frühmittelalterliche (600 bis 1100 n. Chr.) Bestattungen aus Österreich und der Tschechischen Republik. Neue Standorte werden laufend hinzugefügt, um eine offene Online-Datenbank für frühmittelalterliche Friedhöfe zu schaffen. Die Informationen können über einen digitalen Katalog und in einer interaktiven Karte erkundet werden. Kartographische Visualisierungen sowie Diagramme und Plots werden dynamisch auf der Grundlage von Forschungsdaten erstellt. Sprache: englisch

Veröffentlichung der Ergebnisse des Neandertal Genome Project im Science Magazine (Science 7. Mai 2010: Vol. 328. no. 5979, pp. 710 - 722) Sprache: englisch

Die Abteilung für Human Evolution untersucht in erster Linie fossile Hominine mit dem Ziel, deren Biologie, Verhalten und kulturelle Evolution nachzuvollziehen. Eine der Hauptfragen, mit denen sich die Abteilung beschäftigt, ist die nach den Faktoren, die zur Entstehung des Menschen führten. Sprachen: deutsch, englisch

Vortrag von Prof. Dr. Friedemann Schrenk am 26. Januar 2003 im Rahmen der Reihe "Evolution – Entstehung der Erde bis zur Entfaltung des Geistes" des Zoologischen Museums Heidelberg (Dauer ca. 1 Stunde). Mit einer kurzen Einführung durch Professor Volker Storch. Das Video kann wahlweise im Quicktime und Windows Media Format in je zwei Auflösungen oder als mp4 in TV Qualität betrachtet werden. Sprache: deutsch

Videos der Vorträge des internationalen Symposiums zur Evolution des Menschen, das im April 2001 an der Uni Tübingen stattfand. Man kann sich hier die auf Video aufgezeichneten Vorträge in voller Länge anschauen und -hören. Benötigt wird dazu der Windows Media Player. Sprache: englisch

Die Website stellt ein virtuelles Labor dar, in dem man sich über die menschlichen Fossilien Kenias informieren kann. Die herausragenden Stücke wurden als 3D-Modelle umgesetzt und lassen sich so von allen Seiten betrachten. Ziel ist es, die spektakulären Funde zur frühen Menschheitsentwicklung aus dem kenianischen Nationalmuseum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sprache: englisch

Das an der Universität Cambridge (GB) angesiedelte Forschungsprojekt untersucht die biologischen und sozialen Langzeitfolgen von Katastrophen und Epidemien wie bsp. der Pest für die mittelalterliche Bevölkerung von Cambridge. Die Homepage informiert über das Forschungsziel und die einzelnen Teilprojekte. Sprache: englisch

Der Arbeitskreis Forensische Archäologie wurde im Dezember 2005 innerhalb der »Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte« gegründet. Auslösender Grund war die Beteiligung des Institutes für Ur- & Frühgeschichte an der Suche eines Massengrabes aus dem Zweiten Weltkrieg Ende 2005 und die damit einhergehende Notwendigkeit eine Plattform für Personen zu gründen, die sich mit forensischen Fragestellungen in der Archäologie beschäftigen. Die Homepage stellt die Projekte und Ziele des Arbeitskreises vor und informiert über die geplanten Aktivitäten. Sprache: deutsch