Wissenschaftsgeschichte
Wir haben gelernt, dass die Menschen im Mittelalter davon überzeugt waren, dass die Erde eine Scheibe sei. Neuere Veröffentlichungen behaupten, dass fast alle Schriftsteller des Mittelalters von der Kugelgestalt der Erde ausgingen. Was stimmt nun? Artikel von Christoph Drösser in der ZEIT Nr. 8/2003 vom 13.2.2003. Sprache: deutsch
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Raubgräber zerstören wertvolle Fundorte. Nun machen Archäologen die Räuber zu Mitarbeitern. Artikel von Martina Keller in der ZEIT Nr. 39/2000. Sprache: deutsch
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Die Historikerin Ann Payne skizziert in ihrem Artikel für den Blog der British Library anhand von topografischen Zeichnungen die Anfänge des Sammeln und Bewahrens von Geschichte bzw. historischen Denkmälern. Sprache: englisch
Am Beispiel der Bronzetrommeln untersucht Han Xiaorong den politisch-ideologischen Einfluss auf die vietnamesische und chinesische Archäologie. Onlinepublikation in Explorations in Southeast Asian Studies, Universität Hawaii, 1998. Sprache: englisch
Informationsseite der Fachzeitschrift »Time&Mind«, die sich besonders mit der interdisziplinären Forschung von Archäologie, Anthropologie und Psychologie befasst. Sprache: englisch
Stonehenge, Avebury etc. stehen ja nun nicht erst seit wenigen Jahren und waren auch schon in den vergangenen Jahrhunderten ein Hingucker. Basierend auf den Beständen der British Library hat der Historiker Sam Smiles im Blog der Bibliothek eine Zusammenstellung einiger Zeichnungen dieser Monumente veröffentlicht, die zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert erschienen sind. Sprache: englisch
Ausführlich und reich bebildert wird die Entwicklung des Faches in Jena von der Gründung des "Germanischen Museums" im Jahr 1863 über Kaiserreich und Weimarer Republik, "Drittes Reich", SBZ und DDR bis heute beschrieben. Sprache: deutsch
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Die von der italienischen Accademia Nazionale dei Lincei veröffentliche Homepage bietet einen knappen aber interessanten Einblick in die - wer hätte es gedacht - bis in die 1950er Jahre zurückreichende gemeinsame Geschichte von Informationstechnologie und Archäologie. Sprache: englisch
Der Leibniz-Forschungsverbund »Wert der Vergangenheit« erforscht aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven die Frage, welche Bedeutung vergangene Ereignisse und Deutungen für heutige Gesellschaften haben. Im Zentrum stehen beispielsweise Konflikte um Denkmäler oder umkämpfte Geschichtsbilder, die als Auseinandersetzungen um Wertbildungsprozesse verstanden werden. Die Website bietet einen Einblick in die Thematik, verweist auf laufende Forschungsarbeiten und enthält einen Blog mit vertiefenden Debattenbeiträgen. Sprachen: deutsch, englisch
Wie aus dem Völkerfürsten der Weithinherrscher geworden ist - Im Dienst von 15693 Versen: Joachim Latacz, der Basler Homerspezialist, hält seine Abschiedsvorlesung und arbeitet weiter an seinem großen Ilias-Kommentar. Die Bilanz ist erstaunlich. Fast eine Million Besucher hat die große Troia-Ausstellung angezogen, weit über 100 000 haben die Schau «Griechische Klassik» in Berlin gesehen. Das Interesse am gemeinsamen Ursprung Europas scheint ungebrochen. Worin liegt die Faszination, die doch schroff mit der Tatsache kontrastiert, dass die klassische humanistische Bildung kaum noch eine Zukunft hat? Artikel von Marion Benz in der BASLER ZEITUNG vom 28.6.2002 Sprache: deutsch
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