Außereuropäische Kulturen

Eine Maya-Stadt im Regenwald wird von deutsch-mexikanischem Team auferweckt
Ewald Graf war mit dem Archäologen des Bonner Altamerika-Instituts im mexikanischen Tropenwald unterwegs und berichtet über die Ausgrabungen in "Uxul" einer Provinzhauptstadt des Maya-Reiches.
AmerikaPräkolumbisches Amerika
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Die Geoglyphen von Nasca
Etwa 435 km südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befinden sich die sogenannten „Linien und Figuren von Nasca“. Tausende von kilometerlangen Linien im Boden, zahlreiche riesige Flächen, sowie gigantische Tier-, Pflanzen- und geometrische Figuren, sogenannte Geoglyphen, die in ihrer Gesamtheit nur aus der Luft erkennbar sind, bedecken das Wüstenplateau. Neuere Untersuchungen lassen nun den Schluss zu, dass die astronomische Theorie beim Bau der Linien und Figuren eher keine Rolle gespielt haben soll. Bernd Teichert stellt aktuelle Forschungen vor, nach denen ein astronomischer Bezug zumindest bei einigen der Geoglyphen wahrscheinlich ist.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenKult & Religion
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Landschaftsgestaltung als astronomisches Instrument
Die etwa 300 km nordwestlich von Lima in einer Wüstenregion nahe der peruanischen Küste gelegene archäologische Stätte von Chankillo ist der Wissenschaft bereits seit über 100 Jahren bekannt. Die Bedeutung der mehrere Quadratkilometer umfassenden Anlage, die in das Ende der Chavin-Kultur vor etwa 2.300 Jahren datiert wird, war jedoch bisher rätselhaft. Neuere Forschungen legen jetzt nahe, dass es sich um ein kulturelles Zentrum handelt, bei dessen Anlage die Beobachtung des Sonnenlaufes eine zentrale Rolle spielte. Ein Bericht von Andreas Brunn.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenArchäoastronomieArchitektur
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Epiklassikum in Nordyucatán
Siedlungsarchäologie in Südost-Mexiko Die Maya-Stadt Xkipchén (Mexiko) wurde anscheinend länger bewohnt als bisher gedacht, wie Iken Paap berichtet.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenSiedlung
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Im Schatten Solimanas
Ein Erfahrungsbericht über archäologische Feldforschung in Peru - von Justin Jennings, Santa Barbara.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenMumien
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Nachrichten

Paranussbaum in der Nähe eines Hauses am Flussufer

Bäume in Amazonien offenbaren vorkoloniale menschliche Einflussnahme

Der Paranussbaum war zumindest seit dem frühen Holozän ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährungsstrategien im Amazonaswald. Diese Bäume können Hunderte von Jahren alt werden und werden heute wegen ihrer wertvollen, energiereichen Nüsse bewirtschaftet. Muster in der Etablierung und im Wachstum der Paranussbäume in Zentralamazonien spiegeln über 400 Jahre die Veränderungen der Okkupation durch den Menschen sowie der politischen und sozio-ökonomischen Aktivitäten in der Region wider.

Forschung
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Deckblatt der Theologia Indorum

Die frühen Missionare nutzten die indigenen Sprachen zur Verbreitung des Christentums in den Amerikas. Wie übersetzten sie Begriffe wie »Gott«, »Auferstehung« oder »Nächstenliebe«? Und wie passten diese Begriffe in die Vorstellungswelt der Indigenen? Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Altamerikanisten der Universität Bonn übersetzt die noch weitgehend unbekannten Schriften eines Dominikanerpaters, der im 16. Jahrhundert im Hochland Guatemalas missionierte. Domingo de Vico belegte Maya-Begriffe mit christlichen Bedeutungen, um die neue Religion besser verständlich zu machen. Seine »Theologie für die Indianer« stößt die Tür zur Gedankenwelt der Maya auf.

Forschung
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Yaxchilan, Struktur 19

Das vom Forschungsvorhaben »Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya« der Uni Bonn betreute Maya-Bildarchiv macht erstmals Forschungsmaterialien zur Klassischen Mayakultur aus privaten Sammlungen öffentlich zugänglich. In einer noch im Aufbau befindlichen Bilddatenbank sind bereits knapp 6.000 Bilder frei unter CC-Lizenz verfügbar.

Digital Humanities
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Goldener Inka-Kopfschmuck

Die Ausstellung »Inka – Gold. Macht. Gott.« im Weltkulturerbe Völklinger Hütte trifft weiterhin auf ein überragendes Besucherinteresse. Pünktlich zum Start des neuen Jahrs 2018 hat die Ausstellung zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen die Besuchermarke von 150.000 überschritten.

Ausstellungen
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Eine Analyse der DNA heutiger Bevölkerungsgruppen der Region Chachapoyas in Peru zeigt, dass die Ausdehnung des Inkareichs in diese Region vor mehr als 500 Jahren nicht zu einer massenhaften Verdrängung der ursprünglichen Bevölkerung führte.

Forschung
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