Kult & Religion

Weitere Untersuchungen zur neolithischen Sternkarte von Tal-Qadi auf Malta
Neue Überlegungen, viele Kommentare und der Austausch mit Kollegen veranlassten Peter Kurzmann seinen 2014 bei Archäologie Online erschienen Artikel »Die neolithische Sternkarte von Tal-Qadi, Malta« in einer überarbeiteten Version erneut zu publizieren. Zumal er vom National Museum of Archaeology in Valletta die Möglichkeit erhalten hatte, die neolithische Kalksteintafel, die vermutlich die Plejaden darstellt, im Original zu untersuchen.
SüdeuropaBronzezeitKult & ReligionArchäoastronomie
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Die neolithische Sternkarte von Tal-Qadi auf Malta
Wie es der Zufall so will, entdeckte der Archäologe Peter Kurzmann bei einem Besuch des »Archäologischen Nationalmuseum« von Malta ein Steintäfelchen, welches just jenes Sternbild darzustellen schien, mit dem er sich im Rahmen einer anderen Arbeit intensiv beschäftigt hatte: die Plejaden.
SüdeuropaNeolithikumKult & Religion
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Die Plejaden in Gold auf einem keltischen Schwert
Es lohnt sich, auch »Altfunde« immer mal wieder neu unter die Lupe zu nehmen. Als der Archäologe und Chemiker Peter Kurzmann ein 1891 entdecktes Schwert erneut untersuchte, fand er Überreste von Goldtauschierungen, die bisher übersehen worden waren. Die Anordnung der Tauschierungen zeigt Ähnlichkeiten mit einer besonderen Sternenkonstellation, wie sie am Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. am Nachthimmel zu sehen war.
EisenzeitKult & ReligionArchäoastronomie
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Die Geoglyphen von Nasca
Etwa 435 km südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befinden sich die sogenannten „Linien und Figuren von Nasca“. Tausende von kilometerlangen Linien im Boden, zahlreiche riesige Flächen, sowie gigantische Tier-, Pflanzen- und geometrische Figuren, sogenannte Geoglyphen, die in ihrer Gesamtheit nur aus der Luft erkennbar sind, bedecken das Wüstenplateau. Neuere Untersuchungen lassen nun den Schluss zu, dass die astronomische Theorie beim Bau der Linien und Figuren eher keine Rolle gespielt haben soll. Bernd Teichert stellt aktuelle Forschungen vor, nach denen ein astronomischer Bezug zumindest bei einigen der Geoglyphen wahrscheinlich ist.
AmerikaAltamerikanische HochkulturenKult & Religion
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Vom lokalen Wettergott zum Reichskult
Mit jeder neuen Grabungskampagne in Kleinasien kommen Archäologen der Universität Münster dem Ursprung des Kultes um Iupiter Dolichenus näher.
Naher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientKult & Religion
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Ein bisher unbekannter Kirchenbau am Fuße des Erfurter Domberg
Sehr überraschend kamen bei Ausgrabungen am Fuße des Erfurter Domberges Überreste einer bisher unbekannten romanischen Kirche zu Tage, berichtet Karin Sczech.
AusgrabungenDeutschlandMittelalterKult & Religion
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Johannes taufte in einer Höhle
Vor fünf Jahren entdeckte der Archäologe Shimon Gibson eine Höhle, die mit grosser Gewissheit eine Wirkstätte von Johannes dem Täufer war, von Ulrich W. Sahm.
AusgrabungenNaher OstenKult & Religion
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Vom kultischen Treiben in einer attischen Pan-Höhle
Nicht weit von Athen schlummerte bisher ein archäologisches Highlight, die Pan-Grotte von Vari.
GriechenlandAntikeKult & Religion
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Ritual gegen Hexer
Keilschrifttafeln beschreiben detailliert, wie man sich im antiken Mesopotamien vor Hexerei schützte.
Naher OstenFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientKult & Religion
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Der heilige Löwe des Grabes von Maia wird entschleiert
Der Fund eines mumifizierten Löwen in Ägypten ging durch die Presse. Die Forschungen zu diesem Tier gehen weiter.
ÄgyptenKult & Religion
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Die Alamannen und das Christentum
Vom Walhall ins Paradies? Die Christianisierung der Alemannen aus historischer und archäologischer Sicht. Von Niklot Krohn
AlamannenBestattungenKult & Religion
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Resafa - Pilger und Händler in der syrischen Wüste
Eine verlassene Stadt in der syrischen Wüste - von Stefan Eismann MA
SyrienSpätantike & FrühmittelalterKult & ReligionHandel
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Schwerpunktthema Musikarchäologie
Die Erforschung der Klangwelten früherer Epochen ist ein äußerst schwieriges Unterfangen. Welche Aussagen lassen sich anhand von archäologischen Funden zu Geräuschen und Klängen der Vergangenheit machen? Ist es gar möglich, Musik, die schon vor Jahrhunderten verhallt ist, wieder zum Leben zu erwecken? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich die Artikel von Prof. Dr. Ricardo Eichmann, Dr. Dietrich Hakelberg, Prof. Dr. Ellen Hickmann und Dr. Sabine Schuster.
KunstKult & Religion
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Nachrichten

Ausgrabung am Ringheiligtum

Seit Mai dieses Jahres graben Archäologen des Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle südlich und westlich des wiedererrichteten frühbronzezeitlichen Ringheiligtums von Pömmelte-Zackmünde (Salzlandkreis). Bei den noch bis September laufenden Ausgrabungen wollen die Wissenschaftler die endneolithisch-frühbronzezeitliche Kulturlandschaft auf einer Fläche von etwa 2,8 ha untersuchen. Bislang wurden ca. 300 Befunde dokumentiert, darunter mindestens ein Haus der Frühbronzezeit. Heute erhielt das sechsköpfige Grabungsteam Unterstützung durch zehn Studenten aus England (University of Southampton) und Deutschland (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).

Ausgrabungen
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Ringheiligtum Pömmelte

Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt wollen die frühbronzezeitliche Siedlung im Umfeld des Ringheiligtums möglichst vollständig dokumentieren und deren Beziehung zu dem Kultplatz klären.

Ausgrabungen
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Geografische Herkunft der Proben

In der bislang größten Studie zu alter DNA hat ein internationales Forschungsteam die DNA von 400 vorgeschichtlichen Skeletten aus ganz Europa untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die großräumige Verbreitung des "Glockenbecherphänomens" am Übergang zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit sowohl durch die Weitergabe von Ideen als auch durch Migration erfolgte. Letzteres wird insbesondere für Großbritannien deutlich, welches einen einschneidenden Bevölkerungswandel aufweist.

Forschung
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Prof. Dr. Hardy Pfanz

An der Schwelle zur Unterwelt ist es gefährlich. Das weiß auch Professor Hardy Pfanz, denn der Vulkanbiologe der Universität Duisburg-Essen (UDE) erforscht seit Jahren das "Tor zur Hölle". Diese Tempelgrotten waren schon in der Antike Kult: Denn während die Tiere bei den Opferritualen tot umfielen, blieben die Priester unversehrt. Waren es übernatürliche Kräfte? Mitnichten, konnte Pfanz mit türkischen und italienischen Kollegen am Heiligtum von Hierapolis nachweisen. Es liegt am Kohlendioxid, das dort nachts und früh morgens besonders stark vorherrscht.

Forschung
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Screenshot L.I.S.A Wissenschaftsvideo Tertiveri

Videoreihe zum mittelalterlichen Siedlungsplatz Tertiveri

Historiker aus Trier & Mainz präsentieren auf L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, eine Visualisierung von Ausgrabungen in Nordapulien und Ergebnissen eines Forschungsprojekts über die Transformation eines christlichen Bischofssitzes zu einer sarazenischen Adelsresidenz in insgesamt sieben Episoden.

Forschung
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