Arche Nebra: 100.000 Besucher in nur 11 Monaten

Das multimediale Besucherzentrum am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra übertrifft alle Erwartungen: Bereits 11 Monate nach der Eröffnung konnte die 100.000ste Besucherin begrüßt werden.

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Begrüßung der 100.000sten Besucherin der Arche Nebra
Begrüßung der 100.000sten Besucherin Martina Kronenberg (Mitte) durch Landrat Harri Reiche und Bettina Pfaff, Geschäftsführerin der Arche Nebra. (Foto: Arche Nebra)

Mit diesem Empfang hatte Martina Kronenberg nicht gerechnet: Blumen, Sekt und eine Jahreskarte bekam die 100.000. Besucherin der Arche Nebra am Dienstag von Landrat Harri Reiche und Geschäftsführerin Bettina Pfaff zur Begrüßung überreicht. Die 44jährige Lehrerin vom Domgymnasium Naumburg war schon zum zweiten Mal in das Besucherzentrum gekommen. Per Burgenlandbahn und Shuttlebus war sie angereist, um ihren Schülern die Sternenkunde alter Kulturen nahe zu bringen. Anschließend stand noch der Besuch am Fundort der Himmelsscheibe auf dem Plan.

Grund zur Freude bietet der Anlass auch für Harri Reiche, den Landrat des Burgenlandkreises: „100.000 Besucher nach elf Monaten — das hätte ich vorher nicht gedacht!“ Seit der Eröffnung der Arche Nebra am 21. Juni 2007 habe sich die Verweildauer in der Region erhöht, der Gastronomie haben sich neue Möglichkeiten eröffnet. „Eine schlafende Landschaft ist geweckt worden“, so der Landrat.

Im ersten Jahr nach der Eröffnung kamen die 100.000 Besucher vor allem aus Deutschland: 75% aus den neuen und 22% aus den alten Bundesländern. Besonders stark vertreten waren die Niedersachsen mit 14%. 3% der Besucher stammten aus dem Ausland — darunter Gäste aus Texas, Uganda, Nicaragua, Argentinien oder Israel.

Kommentare (1)

  • Olga Potuzhek
    Olga Potuzhek
    am 17.05.2008
    V0m 1.Tag fascinierte mich die Himmelsscheibe.Bei besonderen Anlässen trage ich diese sogar als Schmuck um den Hals.Alle Einzelheiten sind noch nicht gekärt,aber das macht nichts! Ich gratuliere den Deutschen zu Ihrer Himmelsscheibe von NEBRA. Wohnhaft inWien; Beste Grüße aus dieser Stadt. Ich beteilige mich nicht an der kommenden Fußballschlacht.Mein bevorzugter Sport ist Tennis,Ping Pong, Schwimmen ,Klettern und wandern.Die Fußballer sind m.E.weit überzahlt so wie die Gladiatoren im alten Rom. Nichts hat sich geändert.Quo vadis Europa? Quo vadis Universum?

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