3D-Dokumentation

Die Onlinedatenbank präsentiert über 120 irischer Ogham-Steine in 3D. Zu jedem Inschriftenstein finden sich noch weitere Informationen und Beschreibungen. Die Daten sind entweder über eine interaktive Karte oder eine sehr fein justierbare Suchfunktion zu erreichen. So kann u.a. gezielt nach Bearbeitungstechniken oder den genannten Personennamen gesucht werden. Die Oghamschrift wurde in Irland und einigen westlichen Teilen Britanniens bzw. Schottlands (Schottisch-Gälisch Oghum) vom 4. bis 6. Jahrhundert dazu benutzt, an den Kanten von Steinstelen kurze Texte anzubringen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Personennamen. Sprache: englisch

Das »Open Heritage Project« bei Google Arts & Culture präsentiert eine beeindruckende digitale Sammlung bedeutender Kulturerbestätten weltweit. Mit Hilfe modernster 3D-Modellierungstechniken werden gefährdete und schwer zugängliche Denkmäler virtuell erlebbar gemacht. Die Website gliedert sich unter anderem in Rubriken wie »Digitizing iconic monuments«, »Sacred sites at risk« und »Tools of the Trade«. Besonders hervorzuheben sind die interaktiven 3D-Modelle und die Möglichkeit, Daten für Forschungszwecke herunterzuladen. Sprache: englisch

Ziel des an der HTW Dresden und der FU Berlin beheimateten Archaeocopter-Projektes ist die Entwicklung eines robusten halbautonomen Fluggerätes zum Einsatz für die fotografische und fotogrammetrische Dokumentation in der Archäologie. Auf der Homepage findet man Informationen zum Projekt und einige Beispiele bisheriger Vermessungsflüge. Sprache: englisch

Als Antwort auf die Zerstörungen der Terrororganisation IS haben Teilnehmer des europäischen Marie-Curie-Programms »ITN-DCH« ein Crowdsource-Projekt gestartet, um möglichst viele Fotos der Welterbestätte zu sammeln und so das zerstörte kulturelle Erbe zumindest digital und in 3D zu rekonstruieren. Sprache: englisch

Informationen zum Leuven Camera Dome System, mit dem Keilschrifttafeln und andere Gegenstände digitalisiert werden können. Mit Beispielbildern und Filmen. Sprache: englisch

Im mit EU-Geldern geförderten Projekt "Radio-Past" (Radiography of the Past) entwickeln vier universitäre und zwei privatwirtschaftliche Partner integrierte und zerstörungsfreie Methoden zur Erforschung großer archäologischer Fundplätze. Sprache: englisch

Eine Vorstellung der SfM Methode und die Möglichkeiten des Einsatzes auf archäologischen Ausgrabungen. Mit SfM lassen sich bei überschaubarem Aufwand an technischer Ausrüstung und Zeit und damit vergleichsweise günstig dreidimensionale Befund-Dokumentationen erstellen. Jochen Reinhard vom Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug stellt in dieser Präsentation seine Erfahrungen mit dieser Methode vor. Sprache: deutsch

Die Tempelanlage von Phimai ist eines der wichtigsten Monumente der Khmer in Thailand. Das 3D-Rekonstruktionsprojekt wird u.a. von der »Faculty of Environmental Design at the University of Calgary« betrieben. Sprache: englisch

Das europäische Forschungsprojekt »TEXTaiLES« befasst sich mit der digitalen Erfassung und Erforschung textiler Objekte aus archäologischen und historischen Kontexten. Auf der Homepage werden die Ziele und Arbeitsweisen des Projekts vorgestellt. Diese reichen von tragbaren Erfassungs- und 3D-Digitalisierungsverfahren über Methoden zur Restaurierung und Kuratierung bis hin zu kollaborativen Analyseumgebungen. Darüber hinaus werden Fallstudien zu Sammlungen präsentiert und das interdisziplinäre Konsortium vorgestellt. Sprache: englisch

Die Website Time Machine Europe präsentiert sich als zentrale Plattform für Projekte und Initiativen im Bereich des digitalen Kulturerbes. Sie informiert über aktuelle Veranstaltungen, Konferenzen und Stellenangebote. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Technologien wie 3D-Modellierung und künstlicher Intelligenz für die Bewahrung und Erforschung des kulturellen Erbes. Die Website dient als Netzwerk für Forschende, Institutionen und Interessierte, die sich mit der digitalen Transformation des Kulturerbes beschäftigen. Sprache: englisch