Kurz notiert

Sammlungsschutz in Syrien

Auf Tumblr berichtet die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) über ein aktuelles Projekt in Beirut. Prof. Dr. Alexandra Jeberien und Mitarbeiter Christoph Rogalla von Bieberstein vom HTW-Studiengang "Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik" sind mit einem ganzen Labor im Gepäck in den Libanon gereist, um dort mit zwölf Beschäftigten aus syrischen Museen und Sammlungen ein Intensivtraining in punkto Präventive Konservierung, Dokumentation und Monitoring durchzuführen.

Wegen des Umbaus des Spiegelhofs führt die Archäologische Bodenforschung Basel seit Januar 2018 ein aussergewöhnliches Grabungsprojekt durch. Unter der Einstellhalle des Spiegelhofs befinden sich die gut erhaltenen Reste eines rund 1000 Jahre alten Handerwerkerviertels.

Ausgrabungen
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Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert ab 2019 unter anderem ein neues Schwerpunktprogramm, das vormoderne Gesellschaften des iranischen Hochlands in den Mittelpunkt stellt und ihre gesellschaftlichen und politischen Beziehungen in verschiedenen Zeitabschnitten untersucht. Das Programm ist auf zweimal drei Jahre angelegt.

Forschung
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Probegrabungen in den Jahren 2016 und 2017

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) planen umfangreiche Ausgrabungen in Heek-Nienborg (Kreis Borken). Der Anlass ist eine geplante Erweiterung des Gewerbegebiets. Die Wissenschaftler haben Hinweise, dass sich auf dem Areal großflächige Siedlungen aus der Eisenzeit und der Römischen Kaiserzeit befinden.

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Aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres kleidet sich der Grabungsbus der Kantonsarchäologie Schaffhausen in ein neues Gewand. Im Kofferraum wird neben Schaufeln, Pickeln und Zeichnungskoffer Platz geschaffen für 26 Kisten mit Fundstücken aus den 26 Gemeinden. Unter dem Namen Archäomobil werden damit ausgewählte Objekte aus dem Depot ans Licht, zurück an ihren Fundort und unter die Leute gebracht.

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Im März werden auf den Internetseiten von Denkmalämtern und Museen u.a. ein hochprozentiger Finderlohn, exklusive Glasgefäße aus spätantiken Gräberfeldern und eine Einladung zu Entdeckungen als »Fund des Monats« präsentiert.

Funde & Befunde
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Die Pyramiden der Königsstadt von Meroe im Sudan sind deutlich unbekannter als ihre Pendants in Gizeh. Auf Initiative von Katar sollen sie nun restauriert werden.

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Mehrere Grabkammern von Priestern und edle Schmuckstücke - in Ägypten haben Forscher eine antike Totenstadt entdeckt. Die Aufarbeitung der Funde dürfte noch Jahre dauern.

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Forscher am British Museum haben auf zwei auf natürliche Weise entstanden Mumien die wohl bisher ältesten figürlichen Tätowierungen gefunden. Die Mumien datieren in die Zeit zwischen 3351 and 3017 v. Chr. Die Forscher vermuten, dass es sich bei den Darstellung um einen wilden Bullen, ein Mähnenschaf und S-förmige Motive handelt.

Aus aller Welt
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In der Nähe des Hadrianswalls in Großbritannien wurden Boxhandschuhe aus dem 2. Jh. gefunden. Sie gehören zu den letzten Funden, die bei einer Ausgrabung eines vor-Hadrianischen Reiterlagers im letzten Jahr zum Vorschein kamen. Das Reiterlager war unter dem besser bekannten Lager des 4. Jh. von Vindolanda in der Nähe von Hexham, Northumberland entdeckt worden.

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Jutta Günther (Saarbrücken) wird mit dem Philippika-Preis 2017 für herausragende, interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Dissertationen ausgezeichnet. Der Preis wird am 1. März 2018 in einem Festakt an der Universität Trier verliehen. Das Thema ihrer Arbeit lautet: "Musik als Argument spätantiker Kirchenväter: Untersuchungen zu Laktanz, Euseb, Chrysostomos und Augustinus“.

Personalia
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.