Was ein Ereignis zur Katastrophe macht

Schneechaos und Vogelgrippe sind die aktuellen Stichworte, die in Bevölkerung und Medien zu der Frage führen, ob es sich hierbei um zufällige Launen der Natur handelt oder ob sich der Kosmos gegen die Menschheit wendet. Doch Katastrophen von teilweise apokalyptischer Dimension hat es in der Geschichte immer wieder gegeben.

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Wie Menschen verschiedener Kulturen und Epochen solche Ereignisse deuteten und bewältigten und welche Rückschlüsse auf aktuelle Probleme des Katastrophenmanagements daraus zu ziehen sind, untersucht ein Netzwerk von Nachwuchswissenschaftlern unter Federführung von Dr. Gerrit Schenk vom Historischen Institut der Universität Stuttgart sowie seines Züricher Kollegen Dr. Franz Mauelshagen.

Zum Auftakt der Forschungsarbeiten findet am Donnerstag, den 16. und Freitag, den 17. März 2006 im Vortragsraum der Universitätsbibliothek Stuttgart (Holzgartenstraße 16, Uni-Bereich Stadtmitte) die Fachtagung "Historische Erforschung von Katastrophen" statt.

Die Tagung thematisiert Stand und Perspektiven der Erforschung von Katastrophen in kulturvergleichender Perspektive. In Schlüsselvorträgen erläutern die Gastreferenten Prof. Egon Flaig, Greifswald, Dr. Kay Peter Jankrift, Münster, sowie Prof. Dieter Schott, Darmstadt, zentrale Gesichtspunkte des Themas diachron von der Antike über die Vormoderne bis zur Moderne. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie im Kalender von Archäologie Online.

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