Verleihung der Dr. Walther Liebehenz-Preise für Altamerikanistik

Das sprachliche und kulturelle Erbe der Maya steht heute im Mittelpunkt einer öffentlichen Festveranstaltung an der Universität Göttingen. Bei der Veranstaltung werden die Dr. Walther Liebehenz-Preise des Jahres 2011 im Fach Altamerikanistik verliehen.

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Der Dissertationspreis ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro dotiert. Die Arbeit von Dr. Lars Frühsorge trägt den Titel „Archäologisches Kulturerbe, lokale Erinnerungskultur und jugendliches Geschichtsbewusstsein bei den Maya – Eine historische und ethnographische Untersuchung indigener Interpretationen der vorspanischen Zeit, der spanischen Invasion und des Bürgerkriegs in Guatemala“. Der Magisterpreis ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert. Eriko Yamasaki untersuchte in ihrer Abschlussarbeit „Die Auswirkungen der Land-Stadt-Migration auf den Erhalt der yukatekischen Maya-Sprache“.

Die Dr. Walther Liebehenz-Stiftung wurde Mitte der 1990er Jahre von dem Göttinger Ehepaar Maria und Dr. Walther Liebehenz gegründet. Die Stiftung unterstützt satzungsgemäß vor allem die Göttinger Ethnologie und eine Reihe verwandter kulturwissenschaftlicher Fächer. Weitere Förderschwerpunkte bilden die Pflege der deutschen Sprache, insbesondere im Wissenschaftsbereich, und die Hochbegabtenförderung. Seit 2008 verleiht die Stiftung außerdem jährlich im gesamten deutschsprachigen Raum einen Förderpreis für Nachwuchsforscher in kulturwissenschaftlichen Fächern, die an der Universität Göttingen vertreten sind. Im laufenden Jahr richtet sich die Ausschreibung an Bewerber aus der Ur- und Frühgeschichte.

Die Veranstaltung beginnt am Montag, den 27.6.2011 um 18.15 Uhr in der Kleinen Aula der Universität am Wilhelmsplatz 1. Nach Grußworten und der Vorstellung der Preisträger durch den Vorsitzenden des Stiftungsrats der Dr. Walther Liebehenz-Stiftung, Prof. Dr. Werner Rutz, sprechen diese gemeinsam über „Die Maya heute und ihr kulturelles Erbe“. Den anschließenden Festvortrag mit dem Titel „Zur Situation der Altamerikanistik in Deutschland“ hält Prof. Dr. Gordon Whittaker vom Seminar für Romanische Philologie der Universität Göttingen.

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