Vergraben und vergessen - Münzschätze der Westlausitz

Am 30. Januar 2004 um 19:00 Uhr eröffnet das Museum der Westlausitz in Kamenz die Ausstellung "Vergraben und vergessen - Münzschätze der Westlausitz".

Nachrichten durchblättern

 

Das Museum präsentiert eine einmalige Schau von Münzschätzen aus der Region, die hier zum Teil erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Leihgeber sind u.a das Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden und das Dresdner Münzkabinett. Das Alter der Münzen reicht von der Zeit des römischen Kaisers Nero über Spätantike, Mittelalter und dreißigjährigen Krieg bis zur napoleonischen Zeit.

In allen Epochen haben Besitzer versucht, ihren wertvollsten Besitz vor plündernden Soldaten, Räubern oder vielleicht auch gierigen Erben zu verbergen. Oft war es ihnen nicht mehr möglich, die Schätze wieder hervorzuholen, sehr zur Freude der Archäologen.

Moderne Archäologie und Numismatik können heute eine Fülle von Informationen aus den Fundzusammenhängen und den Münzsorten gewinnen. So spiegelt sich im Glanz der Funde die wechselvolle Geschichte einer reichen Kulturlandschaft.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Kalender

 

Quelle: LfA Sachsen

Kommentare (5)

  • Nicole
    Nicole
    am 28.01.2004
    ich will selber mal diesen beruf erlernen ich find es einfach krass!!!!!!!!!!!!!!
  • am 29.01.2004
    Bitte niht Archäologie nicht mit Schatzjägerei verwechseln. Dieser Beruf hat auch andere Seiten, und die sind ziemlich langweilig. Wer nicht gewillt ist, monatelange Recherche in Kauf zu nehmen oder sich mit der Bürokratie rumzuschlagen (Fördermittel) sollte sich die Sache noch einmal überlegen, Die Grabungen machen vielleicht ein paar Prozentpunkte aus; aber die sind dann wirklich der schönste Lohn für die ganze Mühe und Arbeit. Wie sagte doch Tia Carriere in einer Folge von "Relict Hunter": "Wen es einmal gepackt hat, kommt nie wieder davon los - solange man es richtig macht"
  • Alfred
    Alfred
    am 02.02.2004
    Was soll das ? Hier wird bewusst auf die niederen Instinkte des Menschen gesetzt ! Gier hat noch nie einen guten Einfluss gehabt auf Menschen !
  • Volker Klein
    Volker Klein
    am 02.02.2004
    Ein weiterer Grund, den mühsam erworbenen Besitz zu verstecken war die Geldentwertung Ende des Mittelalters, als das Münzrecht verfiel und von der Zentralmacht auf Regionalmächte überging, die dann Münzen prägten mit immer geringerem Edelmetellgehalt, gleichtzeitig aber bei Strafe die Beibehaltung der alten Münze verbot.
  • Jan
    Jan
    am 03.02.2004
    Also es gibt neben mir bestimmt auch Leute, denen Befunde teilweise weitaus mehr wert sind als Funde. Alfred hat schon recht mit der Gier. Bald rennt jeder mit einem Metalldetektor rum und dann wars das mit den Befunden. Diese Leute sind doch auch nur auf Funde aus. und wenn noch gezeigt wird, was man da so alles aus dem Boden herausholen kann, können Archäologen ihren job bald aufgeben weil jeder buddeln kann... .

Neuen Kommentar schreiben